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  • DE-30880 Hannover
  • Realisiertes Projekt

Skywalk, Expo 2000, Hannover


Projektbeschreibung:
Der Auftrag resultierte aus dem Wettbewerb für den EXPO- und Messebahnhof, der auch den Skywalk als Verbindung zum EXPO-Gelände umfaßte. In unserem Wettbewerbsbeitrag war der Skywalk noch, wie im Wettbewerb gefordert, direkt an die obere Ebene des Bahnhofs angeschlossen. Der 340 m lange Skywalk, eine über einer bestehenden Straße und deren Zufahrten gespannte Fußgängerbrücke mit Spannweiten bis zu 28 m sollte am Zugang zur EXPO ein Zeichen setzen. Gefordert war ein Bau, der ressourcenschonend... +
Der Auftrag resultierte aus dem Wettbewerb für den EXPO- und Messebahnhof, der auch den Skywalk als Verbindung zum EXPO-Gelände umfaßte. In unserem Wettbewerbsbeitrag war der Skywalk noch, wie im Wettbewerb gefordert, direkt an die obere Ebene des Bahnhofs angeschlossen. Der 340 m lange Skywalk, eine über einer bestehenden Straße und deren Zufahrten gespannte Fußgängerbrücke mit Spannweiten bis zu 28 m sollte am Zugang zur EXPO ein Zeichen setzen. Gefordert war ein Bau, der ressourcenschonend mit natürlicher Be- und Entlüftung erstellt und au-ßerdem mit geringen Kosten in nur 5 Wintermo-naten zwischen den Messeterminen gebaut werden sollte. Außerdem sollten Tragwerk und Fassaden den freien Blick nicht einschränken.

Aus diesen Vorstellungen entwickelten wir ein Konzept, das im Gegensatz zu röhrenförmigen Fußgängerbrücken steht, bei denen nur die Laufebene statisch herangezogen wird und so die röhrenförmige Hülle über die gesamte Breite der Brücke spannen muss. Das Konzept ist statt dessen eine Doppelröhre mit einem geschoßhohen Tragwerk, bei dem Diagonalstäbe die Fußgängerebene als Untergurt mit dem Dachtragwerk als Obergurt zusammenwirken lassen. Dadurch wurde es möglich, die Fassadenkonstruktion nur zwischen diesen Ebenen zu spannen und die bogenförmigen Stahlpfosten auf nur 40 mm Tiefe zu bemessen. So wird ein Durchblick möglich, der auch in der Perspektive des Fußgängers kaum eingeschränkt ist.

Der witterungsgeschützte gläserne Raum hat Zu-luftöffnungen am Fußpunkt der Fassade und Ab-luftöffnungen im Dach, die eine natürliche Durchlüftung ohne Wärmestau gewährleisten. Der Raum ist ungeheizt, nur die Laufebene ist gegen Frost gesichert. Der Bau gliedert sich brandschutztechnisch in 3 Abschnitte mit 2 dazwischen liegenden Fluchttreppen. -


  • Projektbeteiligte

    bewegen maximieren

  • Projektdaten

    maximieren

    Fertigstellung 2000
    Gebäudetyp Brücken (Neubau)
    Projektadresse DE-30880 Hannover
  • Gewährleistung

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INFO-BOX

veröffentlicht am 31.10.2013
Zuletzt aktualisiert 31.10.2013
Projekt-ID 5-52499
Seitenaufrufe 568

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