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HKIC, Blick vom Adolphsplatz aus HKIC und Deutsche Bank HKIC, Blick vom Adolphsplatz aus HKIC und Deutsche Bank, © Daniel Sumesgutner
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  • DE-20457 Hamburg
  • Realisiertes Projekt

HK IC – Handelskammer Innovation Campus - Neubau eines Schulungs- und Versammlungszentrums der Handelskammer Hamburg


Projektbeschreibung:
Erläuterungstext zum Bauvorhaben HKIC, Hörter + Trautmann Architekten

Städtebau
Der Handelskammer InnovationsCampus schließt die Lücke zwischen dem Hallerbau der HASPA und der Deutschen Bank am Adolphsplatz.
Der feingliedrige Bau kann als zeitgemäßes und freistehendes Zitat der früheren schmalen Giebelhäuser an den Fleeten verstanden werden.
Das HKIC fügt sich über die Materialität seines Sockels und seine Kubatur sensibel in das Gebäude-Ensemble am Adolphsplatz ein.

Entwurf
Der... +
Erläuterungstext zum Bauvorhaben HKIC, Hörter + Trautmann Architekten

Städtebau
Der Handelskammer InnovationsCampus schließt die Lücke zwischen dem Hallerbau der HASPA und der Deutschen Bank am Adolphsplatz.
Der feingliedrige Bau kann als zeitgemäßes und freistehendes Zitat der früheren schmalen Giebelhäuser an den Fleeten verstanden werden.
Das HKIC fügt sich über die Materialität seines Sockels und seine Kubatur sensibel in das Gebäude-Ensemble am Adolphsplatz ein.

Entwurf
Der Entwurf des HKIC geht auf einen Wettbewerb (2008) zurück, aus dem das Büro Johann von Mansberg Architekten (seinerzeit MWP) als Sieger hervorging.
Hörter + Trautmann Architekten transformierten das Projekt unter Verfeinerung des Entwurfes und realisierten das Bauvorhaben in einem sehr komplexen Kontext.
Die sehr plastische Fassade zeigt ein Spiel zwischen der dichten vertikalen Gliederung und meist zweigeschossig zusammengefassten Einheiten, die gleich gestapelten Kästen wirken.
Die schmalen raumhohen Fensterelemente in Leichtbronze wechseln sich mit Lisenen aus hellem Strukturglas ab.
Im Bereich zum Adolphsplatz werden diese Glaslisenen nachts mit sanftem LED-Licht hinterleuchtet.
Während die Tag-Wahrnehmung des HKIC sehr von der wertigen Materialität lebt, wirkt die Nachtansicht umgekehrt über eine gewisse Entmaterialisierung der Fassade.

Nutzung
Das „Herz“ des HKIC ist der zweigeschossige Veranstaltungssaal für bis zu 240 Personen im 2./3. OG.
Die darüber und darunter liegenden Geschosse sind mit teils variierbaren Seminar- und Konferenzräumen ausgestattet, die vorrangig von den Bildungseinrichtungen der HK genutzt werden.
Das 6. Obergeschoss wird für Dienstleitungen der Handelskammer als Büro-Etage genutzt.
Alle Dächer des HKIC verfügen über Terrassen als Orte der Kommunikation und des Stadterlebens.
Das Hauptdach wird zudem für eine Photovoltaik-Anlage genutzt.
Das Haus beherbergt im Erdgeschoss ein öffentliches Café mit kleiner Terrassennutzung (Platzbelebung, interne Versorgung des HKIC).
Alle Räume sind mechanisch be- und entlüftet, die Fenster lassen sich zur Komfortlüftung kippen (Lärmimmissionen/Bahnbetrieb).


Gründung und Tragwerk
Verkehrsflächen und darunterliegende Versorgungsmedien ließen für die Gründung des HKIC nur wenige beengte „Gründungs-Fenster“, um die Tiefgründung einbringen zu können.
Die Gründung des HKIC erfolgte auf Pfahlgruppen zwischen den Medientrassen und dem Tunnel der U 3. Zusätzlich gibt es eine Gründung auf der anderen Tunnelseite im Fleet. Damit lagert das Haus auf drei Punkten, die vierte Ecke zur HASPA kragt weit über den U-Bahntunnel aus.
Kompensierend wirkt hier eine Kragplatte mit Zugpfählen auf der gegenüberliegenden Gebäudeseite unter dem Mönkedamm.
Eine weitere Besonderheit des HKIC ist, dass das Haus durch eine Elastomer-Schicht gegen die aus dem U-Bahn-Betrieb eingebrachten Schwingungen entkoppelt werden musste.

ht´/cf, 31.10.2014 -


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INFO-BOX

veröffentlicht am 02.02.2015
Zuletzt aktualisiert 16.02.2015
Projekt-ID 5-57367
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