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Skateskulptur Wolfsburg Allerpark Skateskulptur Wolfsburg Allerpark, © DSGN concepts
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  • DE-38448 Wolfsburg
  • Realisiertes Projekt

Skateskulptur im Allerpark


Projektbeschreibung:
Seit der Eröffnung im Jahr 2004 gilt die Skateskulptur im Allerpark als fester und wichtiger Bestandteil der lokalen und regionalen Skatekultur in und um Wolfsburg. Im Zuge der Landesgartenschau wurde sie vor einem Jahrzehnt in das Gesamtkonzept des Allerparks mit eingeplant und ist seitdem nicht mehr wegzudenken.

Nach über 10 Jahren intensiver Nutzung wurde es Zeit für eine Neugestaltung. Die Anlage sollte erweitert und erneuert werden, um den aktuellen Anforderungen in Bezug auf... +
Seit der Eröffnung im Jahr 2004 gilt die Skateskulptur im Allerpark als fester und wichtiger Bestandteil der lokalen und regionalen Skatekultur in und um Wolfsburg. Im Zuge der Landesgartenschau wurde sie vor einem Jahrzehnt in das Gesamtkonzept des Allerparks mit eingeplant und ist seitdem nicht mehr wegzudenken.

Nach über 10 Jahren intensiver Nutzung wurde es Zeit für eine Neugestaltung. Die Anlage sollte erweitert und erneuert werden, um den aktuellen Anforderungen in Bezug auf Sicherheit und Attraktivität standhalten zu können.

Dazu wurden zuerst die lokalen Nutzer mit eingebunden: In mehreren Workshops hat das Planungsbüro DSGN concepts die Wünsche, Ideen und Anregungen der Locals aufgenommen. Es entstand eine Skateanlage mit zwei Skulpturen als aufgehenden Bauten die den urbanen Raum nachbilden. Mit Stufen, Schrägen, Mauern und Geländern wurde ein Bereich nachempfunden, der sich am modernen Streetskating orientiert. Die dritte Skulptur, der „Flow-Bowl“, bietet mit seiner Versenkung u.a. die Möglichkeit zum klassischen Poolskaten. Hier wurde auf die bestehende Topographie eingegangen und der vorhandene abgängige Senkgarten wurde durch einen Bowl ersetzt.

Die ehemalige Asphaltfläche wurde durch eine Betonfläche ersetzt und damit auf den neusten Stand der Technik gebracht. Diese garantiert eine geringere Verletzungsgefahr, ist langlebiger und bietet zudem auch bessere Rolleigenschaften. In diesem Sinne wurden auch die verschiedenen Flächen in ihrer Farbe unterschiedlich gestaltet: Die ebenen Flächen wurden anthrazit, die radialen und geneigten Bereiche hingegen gelb gefärbt. Dies verringert den Blendungseffekt bei starker Sonneneinstrahlung und ermöglicht eine bessere Einschätzung von Übergängen, Entfernungen und Abständen.

Außerdem wurde bei der Planung darauf geachtet, dass die spätere Anlage rollstuhlgerecht sein wird. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit dem Wheelchairskater David Lebuser ist eine Anlage entstanden, bei der sämtliche Zugänge und Standflächen auch für Rollstuhlfahrer erreichbar und befahrbar sind. Die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der Anlage wie auch die der einzelnen Skulpturen schafft eine gelungene Inklusion. Dafür wurde die Skateskulptur beim Deutschen Spielraumpreis 2015 mit dem Hauptpreis im 2. Rang prämiert.

Insgesamt entstand eine Skulptur, die sich in ihrer Gestaltung nahtlos in die Umgebung einfügt. Eine Skulptur, deren Gestaltung sich explizit nach den Wünschen ihrer Nutzer richtet. Eine Skulptur, die für sämtliche Facetten des Rollsports einen hohen Anspruch darstellt und neue Herausforderungen bietet. -


  • Projektbeteiligte

    bewegen maximieren

  • Projektdaten

    maximieren

    Awards / Auszeichnungen Deutscher SPIELRAUM-Preis 2015 [Hauptpreis im 2. Rang]
    Baubeginn 10/2014
    Fertigstellung 06/2015
    Gebäudetyp Sporthallen, -plätze, -anlagen (Neubau)
    Projektgröße
    Hauptnutzfläche (HNF) 2.000 m2
    Projektadresse Allerpark
    DE-38448 Wolfsburg
  • Gewährleistung

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