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  • Realisiertes Projekt

Henriette No.1


Projektbeschreibung:
Hamburger Projektentwickler und Architekten müssen kreative Lösungen zum Schaffen von 10 000 Wohnungen pro Jahr finden / wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH zeigt eigenes Modell der Nutzung innerstädtischer Konversionsflächen / Projekt „Henriette No. 1“ in Eimsbüttel ist beispielgebend / Dr. Torsten Sevecke lobt umsichtiges Vorgehen / Weitere Umnutzung von Eimsbütteler Bunkergrundstück geplant

Hamburg, 02.06.2016. Hamburg wird gemäß einer aktuellen Schätzung des Statistischen... +
Hamburger Projektentwickler und Architekten müssen kreative Lösungen zum Schaffen von 10 000 Wohnungen pro Jahr finden / wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH zeigt eigenes Modell der Nutzung innerstädtischer Konversionsflächen / Projekt „Henriette No. 1“ in Eimsbüttel ist beispielgebend / Dr. Torsten Sevecke lobt umsichtiges Vorgehen / Weitere Umnutzung von Eimsbütteler Bunkergrundstück geplant

Hamburg, 02.06.2016. Hamburg wird gemäß einer aktuellen Schätzung des Statistischen Bundesamtes bis 2030 um 103 000 zusätzliche Einwohner wachsen. Hierfür sollen von nun an jährlich 10 000 zusätzliche Wohnungen in der Hansestadt geschaffen werden. Da deren Fläche aber endlich ist, sind von Architekten und Projektentwicklern kreative Lösungen zum Schaffen von Wohnraum innerhalb der Stadtgrenzen gefordert. Innerstädtische Nachverdichtung lautet daher das Gebot der Stunde. Die wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH geht mit ihrer Variante der Umnutzung innerstädtischer Konversionsflächen einen eigenen, nachhaltigen Weg. So steht ihr Ende 2015 fertiggestelltes Wohnbauprojekt „Henriette No. 1“ in Eimsbüttel dort, wo sich ehemals ein Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg befand. „Uns waren bei diesem Projekt drei Aspekte besonders wichtig. Zunächst wollten wir bedarfsgerechten Wohnraum schaffen, der sich ins Stadtbild einfügt. Des Weiteren war uns überaus daran gelegen, die Anwohner so wenig wie möglich mit den Auswirkungen des Rückbaus zu belasten – hierzu ließen wir eigens ein Lärm- und Staubschutzkonzept erstellen. Neben diesen aktuellen Belangen legten wir großen Wert darauf, die Bunkerhistorie für die Nachwelt zu bewahren und ließen sie von externen Sachverständigen dokumentieren.“, so wph-Geschäftsführer Ole Klünder.

Bedarf und Umfeld sind maßgeblich für das Bauprojekt

Die wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH schuf mit „Henriette No. 1“ Wohnraum in einem von Hamburgs begehrtesten Bezirken. In Eimsbüttel wohnen auf lediglich 49,8 qkm mehr als 250 000 Menschen. Nicht nur der Beliebtheit, auch den gehobenen Ansprüchen an Wohnraum der Eimsbütteler Zuzügler gilt es gerecht zu werden. Daher passt sich der Neubau an der Henriettenstraße mit seiner das Umfeld aufnehmenden, offenen Architektursprache unaufdringlich in das Straßenbild ein. Überdies wurde die Fläche des ehemaligen Schutzbaus bestens genutzt: Auf der 848 qm großen Fläche finden nun 3 400 qm Bruttogeschossfläche Platz, während die Fahrzeuge der Bewohner unterhalb des Gebäudes im 3-Fach-Parksystem untergestellt werden können. So wird die örtliche Verkehrssituation entlastet. Dem Wohnanspruch der Nutzer wird das 30 Wohneinheiten umfassende Kfw-70-Gebäude durch die hochwertige und auf Nachhaltigkeit ausgelegte Ausstattung gerecht. Die energiesparende Fußbodenheizung, Echtholzparkett sowie der Einsatz nachhaltiger Fernwärme vervollständigen die elegante Umsetzung des modernen Klimakonzeptes. Dieses entspricht den Zielsetzungen der Hamburgischen Klimaschutzverordnung – welche wiederum in Teilen die der EnEV noch übertreffen.

Entsiegelung: Innerstädtische Nachverdichtung verbessert das Mikroklima im Revier

Die für das Eimsbütteler Bauprojekt durch die wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH gewählte Form der innerstädtischen Nachverdichtung bringt viele Vorteile mit sich. Einerseits wird auf diese Weise Wohnraum da geschaffen, wo er am dringlichsten benötigt wird. Andererseits ermöglicht der Rückbau eines ehemaligen Hochbunkers Entsiegelung und so das Schaffen zusätzlicher Grünflächen. Nicht nur die ebenerdigen, begrünten Terrassen verbessern nun das Mikroklima im Revier, auch die extensive Dachbegrünung auf einem Teil der Dächer trägt ihren Teil dazu bei. In Union mit dem Klimakonzept werden durch diese Maßnahmen wertvolle Ressourcen eingespart. Die positiven Folgen sind ein geringerer Wartungsaufwand sowie ein langfristiger Werterhalt. Dr. Torsten Sevecke, Bezirksamtsleiter von Eimsbüttel, hat für das Projekt „Henriette No. 1“ lobende Worte übrig: „Die umsichtige Vorgehensweise ist mit entscheidend dafür, dass zügig neuer Wohnraum in Eimsbüttel geschaffen werden kann.“ Der von der wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH eingeschlagene Weg der innerstädtischen Nachverdichtung durch überlegten Rückbau und anschließende Umnutzung stützt Geschäftsführer Klünder in seinem Vorgehen: „Der Erfolg des Bunkerrückbaus an der Henriettenstraße bekräftigt uns darin, diesen Weg beizubehalten.“ Tatsächlich wird zum Ende des Jahres ein weiterer Bunkerrückbau folgen.

Bunker an der Sartoriusstraße in Eimsbüttel weicht bedarfsgerechtem Wohnraum

Bereits für den Herbst 2016 ist der Rückbau des aus dem Jahre 1941 stammenden Schutzbaus an der Sartoriusstraße angesetzt. Auch dessen Geschichte wird durch die Experten des Vereins „Hamburger Unterwelten“ umfänglich dokumentiert werden, bevor der Hochbunker einem neuen Wohnprojekt weicht. „Selbstverständlich kommt auch bei diesem Projekt das Lärm- und Staubschutzkonzept zum Einsatz, das sich bereits im Zuge des Projektes „Henriette No. 1“ bewährt hat. Es ist für uns äußerst wichtig, die Belange der Anwohner zu respektieren.“, erläutert Ole Klünder. Neben der Gewähr des schonenden Vorgehens wird Eimsbüttel nach Fertigstellung von einem weiteren Wohnprojekt profitieren, dessen Architektur sich harmonisch in das Stadtbild einfügt und das in dem beliebten Bezirk weiteren Wohnraum schafft. -


  • Projektbeteiligte

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  • Projektdaten

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    Baubeginn 2012
    Fertigstellung 12/2015
    Gebäudetyp Geschosswohnungsbau (Neubau)
    Projektgröße
    Brutto-Grundfläche (BGF) in m² 3.400 m2
    Baugrundstück 848 m2
    Projektkosten
    Baukosten (gesamt) 12.500.000 EUR
    Projektadresse Henriettenstraße 1-3
    DE-20259 Hamburg
  • Gewährleistung

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