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© Zooey Braun
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  • AT-6714 Nüziders
  • Realisiertes Projekt

Wohnanlage H


Projektbeschreibung:
ARSP entwickelt ein neuartiges, leistbares Wohnkonzept in bester Lage.

Auf einem lediglich 818 m² großen, konisch geschnittenen Grundstück in bester Lage am Sonnenhang in Nüziders gelegen entwickelt ARSP eine Wohnanlage mit 6 Wohneinheiten zwischen 50 und 96 m². Gemeinsam mit dem privaten Bauherrn wurde ein hochverdichtetes Wohnkonzept mit einer Dichte von 0,9 entwickelt, das leistbar ist und dabei über maximale Wohnqualität verfügt.

WAH steht für:
- Wohnqualität statt Einheitsbrei
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ARSP entwickelt ein neuartiges, leistbares Wohnkonzept in bester Lage.

Auf einem lediglich 818 m² großen, konisch geschnittenen Grundstück in bester Lage am Sonnenhang in Nüziders gelegen entwickelt ARSP eine Wohnanlage mit 6 Wohneinheiten zwischen 50 und 96 m². Gemeinsam mit dem privaten Bauherrn wurde ein hochverdichtetes Wohnkonzept mit einer Dichte von 0,9 entwickelt, das leistbar ist und dabei über maximale Wohnqualität verfügt.

WAH steht für:
- Wohnqualität statt Einheitsbrei
- Freiräume statt Flächenverbrauch
- Intelligenz statt Technologie
- Treppe statt Lift
- Carport statt Tiefgarage
- Leistbaren Wohnraum statt Profitgier

TYPOLOGIE
Die klassische Typologie des Geschosswohnungsbaus wird optimiert. Ein zentraler Kern nimmt die vertikale Erschließung auf. Die den Kern umgebende Raumschicht der Wohnungen wird von einer lastabtragenden Hülle begrenzt. Die Geschossdecken spannen dabei frei zwischen Kern und Hülle.
Sämtliche Wohnungen orientieren sich jeweils in drei Himmelsrichtungen. Zusätzlich erhält jede Wohnung jeweils zwei unterschiedlich orientierte Balkone.

MODULARITÄT UND FLEXIBILITÄT
Sämtliche Wohnungen organisieren sich um einen eingestellten Sanitärkern, um den modular verschiedene Individual- und Gemeinschaftsräume angeordnet werden. Durch die windmühlenartig angeordneten Balkone und Loggien werden auf kleinstem Raum großzügige Raumeindrücke geschaffen.
Ermöglicht wird diese hohe Wohnqualität durch einen modularen Planungsansatz, der es außerdem ermöglicht, die Wohnanlage zukünftig flexibel umgestalten zu können, ohne dadurch immense Kosten durch Eingriffe in das Tragsystem oder die technische Infrastruktur zu verursachen.

ERSCHLIESSUNG
Die einläufige Treppe und der notwendige Bewegungsraum im Kern werden so geplant, dass durch das angenehme Steigungsverhältnis der Treppe und die großzügigen Bewegungsflächen ein behaglicher Aufenthaltsbereich entsteht, der über die große Oberlichtverglasung mit Tageslicht durchflutet wird. Durch die Hanglage wird die Wohnanlage im mittleren Erdgeschoss betreten. Die vertikale Erschließung sowohl des Gartengeschosses als auch des Penthousegeschosses sind ohne Lift problemlos möglich.

KONSTRUKTION UND MATERIALISIERUNG
Sowohl der Kern, die Geschossdecken und die erdberührten Außenwände werden in Stahlbetonbauweise errichtet. Sämtliche Innenwände sind als nichttragende Ziegelwände ausgeführt und dadurch jederzeit versetzbar. Die hochgedämmte Außenhülle besteht aus hochporosierten, monolithischen Mauerwerksziegeln, deren Hohlräume mit Mineralwolle ausgedämmt sind. Auf zusätzliche außenliegende Dämmschichten kann dadurch verzichtet werden. Der außen aufgebrachte Dickputz wird mit einer Besenstrichoberfläche versehen. Sämtliche Ausschnitte der Leibungen und Loggien werden glatt abgescheibt.
Durch die tief in der Laibung der massiven Außenwände liegenden französischen Fenster kann auf einen außenliegenden Sonnenschutz verzichtet werden. Die hohe thermische Speicherfähigkeit der massiven Konstruktion trägt dabei maßgeblich zur Behaglichkeit bei.

Im Inneren sind die Betonflächen des Kerns als kostengünstige Sichtoberflächen ausgeführt. Die Außenwände werden teilweise in Sichtqualität ausgeführt. Die Dimensionen der Wohnanlage und sämtliche Öffnungen sind dabei auf das entsprechende Steinmaß abgestimmt. Die Böden der Erschließungssflächen werden in geschliffenen Sichtestrich ausgeführt. Die der Wohnungen in hochwertigen Holzböden. Sämtliche Flächen werden mit einer Fußbodenheizung versehen.
Die vorgehängten Stahlkonstruktionen der Balkone werden als auskragende Wannenträger in die Deckenkonstruktionen zurückgehängt. Das unregelmäßigen filigranen Stahlstachetengeländer stellen dabei ein unverwechselbares Merkmal des ansonsten auf das Äußerste reduzierte Baukörpers dar. -


  • Projektbeteiligte

    bewegen maximieren

  • Projektdaten

    maximieren

    Baubeginn 08/2015
    Fertigstellung 06/2016
    Gebäudetyp Geschosswohnungsbau (Neubau)
    Projektadresse Im Daneu 8
    AT-6714 Nüziders
  • Gewährleistung

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