loading
Fußbecken am Raumteiler im Abkühlbereich Fußbecken am Raumteiler im Abkühlbereich, © Christa Henke, Osnabrück
Diashow »
  • DE-40233 Düsseldorf
  • Realisiertes Projekt

Sauna Düsselstrand, Düsseldorf


Projektbeschreibung:
Im, zu Beginn der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gebauten, Schwimmbad Düsselstrand in Düsseldorf wurde die zweistöckige Saunaanlage kernsaniert. Durch den Abriss des voll gefliesten Innenausbau-Bestandes traten vielfältige haustechnische und brandschutzspezifische Herausforderungen zu Tage. So wurde der Umbau der 560qm große erdgeschossige Bereich für € 840Tsd binnen 16 Monaten umgebaut.
Hierbei wurden die Brandschutzanforderungen über der Tiefgarage und zu allen Schächten durch den... +
Im, zu Beginn der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gebauten, Schwimmbad Düsselstrand in Düsseldorf wurde die zweistöckige Saunaanlage kernsaniert. Durch den Abriss des voll gefliesten Innenausbau-Bestandes traten vielfältige haustechnische und brandschutzspezifische Herausforderungen zu Tage. So wurde der Umbau der 560qm große erdgeschossige Bereich für € 840Tsd binnen 16 Monaten umgebaut.
Hierbei wurden die Brandschutzanforderungen über der Tiefgarage und zu allen Schächten durch den Einbau eine neuen Lüftungsanlage und einer neuen Elektrik erforderlich.
Das Konzept für die Wellnesslandschaft kombiniert eine große Lärchenholz-Rhombusleisten Leuchte mit niederländischen gebrauchten Gerüstbohlen im Innenraum.

Sowohl im Innenraum als auch im Außenraum werden die Lärchenholzleisten, zur Verkleidung der unterschiedlichen Bestandwände vor deren verschiedensten Oberflächen geblendet. Dadurch lassen sich notwendige Installationen und Entwässerungen verkleiden. Die Lärchenholzleisten sind rückseitig eingefräst und an einigen Stellen mit LED-Stripes bestückt. Dadurch lässt sich die Beleuchtung in der Abhangdecke auf das notwendige Maß der Sicherheits- und Reinigungsbeleuchtung reduzieren. Durch die verglasten Flächen ergeben sich darüber hinaus vielfältige Reflektion, die den eigentlich kleinen Raum größer erscheinen lassen und die Raumgrenzen unklarer werden lassen.
Sowohl im Innen- als auch im Außenraum ist die Holzkonstruktion mit Schaumstoff hinterfüttert, was zur Reduktion des Schalls führt, da die Schallwellen sich hinter der Lattenkonstruktion brechen und absorbiert werden.

Aus den gebrauchten „Steigerhout-Deelen, in erster Linie Fichten- und Tannenholz wurden vielfältige Möbel für den Innenraum gestaltet. Diese umkleiden Betonstützen, Nischen und tragende Mauerwerksvorlagen. So entstanden neben den Taschenablagen für ca. 80 Besucher, Garderoben, Sitzgelegenheiten am Tauchbecken, Brillenablagen, Abstellflächen für Dekorationselemente, Sessel und Hocker. Die zusätzlich erworbenen Möbel wurden so lackiert, dass ihr Escheinungsbild zu den Einbaumöbeln passt. Durch die optisch anspruchsvollen Holzeinbauten fallen die flankierenden Flächen mit ihren Nutzungsbedingten Oberflächen kaum auf.
So ergab sich ein durch gebrauchtes Holz, Lärchenholz, sandfarbenen Fliesen und weißen Wänden ein „Nordseekonzept“, dass für ein maritimes Saunaimage sorgen soll.

Die Assoziationen zu Saunen bedingen in erster Linie Holzoberflächen. In Kombination mit der beabsichtigten Nordseecharakteristik sind dabei entsprechende Variationen der Blockholzbohlensaunen notwendig, damit das Saunaambiente nicht nur im Inneren, sondern auch in den Abkühl- und Außenbereichen wahrgenommen werden kann. Um eine eindeutige Stimmung zu erzeugen wurden im gesamten Ausbau in erster Line Sandtöne für das „Nordsee“-Image verwendet. Dadurch wird das Auge des Nutzers zur visuell anspruchsvolleren Detaillierung der Holzverkleidungen, als auf die nach Schwimmbadanforderungen rutschfest gefliesten Böden oder an die Akustikdecker geleitet.
Diese Konzeption wird in allen Bereichen der Sauna in verschiedenen Formen angewendet, so dass sich nach den verschiedenen Nutzungen angemessene Bereiche, wie Umkleiden, Duschen, Massage und Gastronomie ergeben. -


  • Projektbeteiligte

    bewegen maximieren

  • Projektdaten

    maximieren

    Baubeginn 12/2013
    Fertigstellung 05/2015
    Gebäudetyp Wellness, Fitness, SPA, Thermen (Umbau / Umnutzung)
    Projektkosten
    Baukosten (gesamt) 840.000 EUR
    Projektadresse Kettwiger Straße 50
    DE-40233 Düsseldorf
  • Gewährleistung

    competitionline übernimmt keine Verantwortung für Fehler, Auslassungen, Unterbrechungen, Löschungen, Mängel oder Verzögerungen im Betrieb oder bei Übertragung von Inhalten. competitionline übernimmt keine Verantwortung für Einbußen oder Schäden, die aus der Verwendung der Internetseiten, aus der Verwendung von Nutzerinhalten oder von Inhalten Dritter, die aus den Internetseiten oder über den Service gepostet oder an Nutzer übertragen werden, oder aus Interaktionen zwischen Nutzer und Internetseiten (online oder offline) resultieren. Bitte lesen Sie hierzu unsere Nutzungsbedingungen.


Anzeige