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Blick auf Ostfassade Blick auf Ostfassade, © Michael Reisch, Düsseldorf
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  • DE-40547 Düsseldorf
  • Realisiertes Projekt

Sozialräume Freibad, Düsseldorf


Projektbeschreibung:
In der Betonskelettkonstruktion eines Freibades aus den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Büros, Umkleiden, Duschen und die zentrale Technik des Bereiches eingebaut. Neben der Betonsanierung nach Abbruch waren die bauphysikalischen Aspekte der reinen Sommernutzung durch die verwendeten Ausbauten zu gewährleisten. An den beiden Längsseiten des Gebäudes wurden im Geschoss daher Holzrahmenkonstruktionen eingebaut, die den Wasserdampfdurchgang in der Sommernutzung und im Winter - ohne... +
In der Betonskelettkonstruktion eines Freibades aus den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Büros, Umkleiden, Duschen und die zentrale Technik des Bereiches eingebaut. Neben der Betonsanierung nach Abbruch waren die bauphysikalischen Aspekte der reinen Sommernutzung durch die verwendeten Ausbauten zu gewährleisten. An den beiden Längsseiten des Gebäudes wurden im Geschoss daher Holzrahmenkonstruktionen eingebaut, die den Wasserdampfdurchgang in der Sommernutzung und im Winter - ohne Nutzung - gewährleisten. Aus der verwendeten Verkleideung mit unbehandeleten Lärchenholzlatten entwickelte sich das Fassadenthema, daß in weiteren Bauabschnitten der benachbarten Gebäude gleicher Bauart weitergeführt wird - wie die für den Flur dieser Sozialräume entwickelte Farbgestaltung.

Sicherheitsaspekte an die Fassade wurden dadurch gewährleistet, dass die eingebauten Lüftungsklappen hinter der Lärchenholzfassade liegen. Zusammen mit den Festverglasungen mit Einscheibensicherheitsglas bietet diese Konstruktion, jenseits zertifizierter Sicherheitsklassen, den besten Einbruchschutz. Dies ist auch dadurch bedingt, dass die Lüftungsklappen, deren Zuluft knapp über dem Boden ein- und am oberen Rand unter der Decke ausströmt, für den Lüftwechsel schmal gebaut werden können.
Die Lärchenholzlatten, mit rhombischen Querschnitt, sind unbehandelt. Dies führt zu einem raschen Ergrauen der Hölzer. Die Betriebskosten werden dadurch niedrig gehalten, dass im Havariefall die Hölzer in gut sortierten Baumärkten nachgekauft und sofort ausgetauscht werden können.

Im Inneren des Baus aus den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Stahlbetondecke frei gelegt und sachgerecht saniert, die Boden wurden mit einer versiegelten Estrich, bzw. mit Fliesen, die auch in anderen Gebäudeteilen des Auftraggebers verwendet wurden, belegt. Dadurch ergab sich eine Farbgestaltung, die das klischeehafte Bild eines Schwimmbades auch im Verwaltungsbereich thematisiert: blau für Wasser. In Kombination mit den bestehenden gelben Mauerwerkswänden an den Stirnseiten und den dazu passenden Lärchenholzfensterrahmen mit Festverglasung und Lüftungsklappen, blieben die Stahlbetonelemente roh und wurden mit leichtem Trockenbau nutzungsspezifisch ergänzt.
Entscheidend war, das notwendige im Kostenrahmen angemessen zu gestalten. -


  • Projektbeteiligte

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  • Projektdaten

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    Baubeginn 02/2013
    Fertigstellung 07/2013
    Gebäudetyp Schwimmbäder, Erlebnisbäder (Renovierung / Sanierung)
    Projektadresse Niederkasseler Deich 279
    DE-40547 Düsseldorf
  • Gewährleistung

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