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© Matthias Broneske
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  • DE-10119 Berlin
  • Realisiertes Projekt

Wohnen an der Barnimkante, Berlin-Prenzlauer Berg


Projektbeschreibung:
Der Neubau wurde in einer Baulücke am nördlich angrenzenden Teutoburger Platz in Berlin-Prenzlauer Berg errichtet. Von den oberen Stockwerken bietet das Gebäude einen ungewöhnlichen Blick auf die Hauptstadt, steht es doch am Rand des sogenannten Barnim, einer eiszeitlich gebildeten Hochfläche im Nordosten Berlins. Für den Bauplatz am Rand dieser innerstädtischen Erhöhung, die Richtung Innenstadt und Spree nach Süden abfällt, entwickelten Bauherr und Planer den Namen “Wohnen an der... +
Der Neubau wurde in einer Baulücke am nördlich angrenzenden Teutoburger Platz in Berlin-Prenzlauer Berg errichtet. Von den oberen Stockwerken bietet das Gebäude einen ungewöhnlichen Blick auf die Hauptstadt, steht es doch am Rand des sogenannten Barnim, einer eiszeitlich gebildeten Hochfläche im Nordosten Berlins. Für den Bauplatz am Rand dieser innerstädtischen Erhöhung, die Richtung Innenstadt und Spree nach Süden abfällt, entwickelten Bauherr und Planer den Namen “Wohnen an der Barnimkante”.

Das siebengeschossige Gebäude besteht aus Vorderhaus und Seitenflügel. Es beherbergt elf Wohnungen und ein Ladengeschäft im Erdgeschoss sowie eine Tiefgarage.

Baustoff Holz
Das Gebäude ist als Niedrigenergiehaus konzipiert, bei dem aus energetischen und ästhetischen Gründen der Baustoff Holz eingesetzt wurde. Holz findet sich zum einen in den nichttragenden Außenwände aus Holztafelelementen, zum anderen in der hofseitigen Lärchenholzbekleidung, die sich über alle fünf bzw. sieben Stockwerke erstreckt. Die Außenwände des Gebäudes bestehen aus nichttragenden Holztafelelementen. Das Staffelgeschoss des Vorderhauses ist als reine Holzkonstruktion erstellt.
Aufgrund der werkseitigen Vorfertigung der Bauelemente, Tragkonstruktion und Fassade war eine schnelle und staubfreie Bauweise möglich.

Flexibilität
Die Grundrisse der Wohnungen sind durch ihre Stützenfreiheit in hohem Maß variabel. Die Erwerber konnten somit den Grundriss ihrer Wohnungen frei gestalten. Breite und Lage der Fenster wurden ebenfalls weitgehend den gewünschten Grundrissen angepasst.

Fassaden
Es wird in der Außengestaltung zwischen der Straßen- und den Hoffassaden unterschieden:

Die nach Nordosten ausgerichtete Straßenfassade fügt sich in ihren Verhältnissen von offenen und geschlossenen Flächen sowie in ihrer Proportion und Tiefenstaffelung in die benachbarte gründerzeitliche und denkmalgeschützte Bebauung ein. Sie erhielt eine vorgehängte Fassade aus großformatigen, naturfarbenen Faserzementplatten.
Eine horizontale Gliederung, wie sie auch für die beiden Nachbargebäude prägend ist, entsteht durch lackierte Aluminiumprofile, die in Höhe der Geschossdecken eingefügt sind.
Das Erdgeschoss und das Staffelgeschoss sind gestalterisch abgesetzt.

Die nach Südosten und Südwesten ausgerichteten Hoffassaden erhielten eine vorgehängte Fassadenbekleidung aus Lärchenholz. Zusammen mit den vorgelagerten Balkonen sowie den großformatigen Fenstern, die im Bereich des Seitenflügels bewusst unregelmäßig gesetzt sind, entsteht im Innenhof eine naturnahe und sehr lebendige Atmosphäre.
Auch die Lärchenfassaden erhalten ein horizontales Gliederungselement aus lackiertem Aluminiumblech, das hier der Verhinderung des geschossweisen Brandüberschlags dient.

Energiekonzept
Das energetische Konzept des KfW-Energiesparhauses 40 basiert primär auf einer hochgedämmten Gebäudehülle, um den Heizwärmebedarf zu minimieren. Durch die Fassadenkonstruktion in Holzrahmenbauweise kann mit geringen Wandstärken ein hohes Wärmedämmmaß erreicht werden. Darüber hinaus sind alle Fenster dreifachverglast.

Außenraum
Der ruhige und sonnige Innenhof bietet gerade in Verbindung mit der Holzfassade hohe Aufenthaltsqualitäten, wie sie im innerstädtischen Bereich nur selten zu finden sind. Alle Wohnungen erhielten zum Innenhof hin Außenbezüge in Form von Balkonen oder Terrassen. Auf dem Dach des Seitenflügels befindet sich eine Dachterrasse.

Mit der Entnahme der Mauer zwischen den Grundstücken Fehrbelliner Straße Nr. 90 und 91 wurde ein gemeinsamer Wohnhof geschaffen. Die neue landschaftsplanerische Gestaltung zieht sich über beide Grundstücke hinweg und fasst diese zu einem gemeinsamen Erholungsbereich zusammen. -


  • Projektbeteiligte

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  • Projektdaten

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    Baubeginn 2007
    Fertigstellung 2009
    Gebäudetyp Geschosswohnungsbau (Neubau)
    Projektgröße
    Brutto-Grundfläche (BGF) in m² 1.650 m2
    Projektadresse Fehrbelliner Straße 90
    DE-10119 Berlin
  • Gewährleistung

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