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Schattenspiel Schattenspiel, © Klaus Frahm
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  • DE-20251 Hamburg
  • Realisiertes Projekt

3-Feld-Sporthalle Hamburg-Eppendorf


Projektbeschreibung:
3-Feld-Sporthalle Erikastraße, Hamburg-Eppendorf

Das Grundstück an der Ecke Tarpenbek- / Martinistraße wird geprägt durch einen alten und dichten Baumbestand. Dieser entfaltet eine starke Wirkung in den öffentlichen Straßenraum. Ziel des Konzepts ist der Erhalt dieser Grünraumqualität. Mittels Kompensationspflanzungen soll der Eindruck noch verstärkt werden. Die Baumkulisse soll auch zukünftig das Bild dominieren. Unterstützt wird dieser Gedanke dadurch, dass das bauliche Volumen der... +
3-Feld-Sporthalle Erikastraße, Hamburg-Eppendorf

Das Grundstück an der Ecke Tarpenbek- / Martinistraße wird geprägt durch einen alten und dichten Baumbestand. Dieser entfaltet eine starke Wirkung in den öffentlichen Straßenraum. Ziel des Konzepts ist der Erhalt dieser Grünraumqualität. Mittels Kompensationspflanzungen soll der Eindruck noch verstärkt werden. Die Baumkulisse soll auch zukünftig das Bild dominieren. Unterstützt wird dieser Gedanke dadurch, dass das bauliche Volumen der Sporthalle als ruhiger Hintergrund für die Baumkulisse dient.
Auf Grund ihrer Position und Höhe schottet die Halle das Schulgelände, das sich in den Blockinnenbereich erstreckt, von den Lärmemissionen der Hauptverkehrsachse Tarpenbekstraße ab.

Die Funktionsverteilung der Nutzungen folgt einem klaren Konzept. Auf der Südseite, dem Eingangsbereich zugewandt, befinden sich Aufsichts- und Umkleideräume. Die Organisation des Umkleidebereichs über zwei Geschosse ermöglicht es mit einer minimierten Grundfläche auszukommen. Im EG werden die Umkleide- und Nassräume für rollstuhlbehinderte Nutzer angeordnet. Die Räume für die technische Gebäudeausrüstung befinden sich im 2. OG über den Umkleideräumen.
Orthogonal zum Umkleidebereich erstrecken sich auf der Westseite entlang der Längsfassade die Geräteräume. Diese liegen stirnseitig, den Spielfeldern optimal zugeordnet. Die Fläche über den Geräteräumen dient als Erschließungsweg für das mittlere und nördliche Spielfeld.
Der Innenraum der Halle besticht durch seine äußerst zurückhaltende Gestaltung. Der Belag der Spielfelder wird als dunkle fugenlos eingebrachte Beschichtung ausgeführt, während sich die Flächen der umlaufenden Prallwände, in einem hellen Farbton, kontrastierend von der Fußbodenfläche absetzten.

Auf Grund ihrer Lage im grünen Umfeld erhält die Sporthalle eine Verkleidung aus Holz. Der natürliche, nachwachsende Baustoff Holz stellt so die Verbindung zum Naturraum her und verdeutlicht, dass es sich bei dem Gebäude um ein nachhaltiges Konzept handelt. Der archaisch anmutende Baukörper entfaltet mit seiner minimalistischen Gestaltung eine starke architektonische Wirkung. Nur wenige Elemente gliedern die zumeist geschlossenen Fassaden. Auf der Südseite schiebt sich die Eingangsbox aus dem Holz-Kubus und formuliert damit deutlich den Eingang. Die Ostfassade, zum Innenbereich des Schulhofs orientiert, erhält in den Fassadenaufbau integrierte lange Sitzbänke.
Dank des hohen Fugenanteils der Holzlamellen wird eine sehr gute Schallabsorption erreicht. Diese unterbindet auf der Straßenseite die Schallreflektion des Verkehrslärms und entschärft auf der Schulhofseite, als großflächiger Schallabsorber, die Pausengeräusche der Kinder.

Der Neubau der Sporthalle für die „Marie-Beschütz-Grundschule“ wird als kompakter Baukörper mit einem minimierten A/V-Verhältnis konzipiert. Die Umfassungswände der Fassaden sind größtenteils geschlossen und hochwertig gedämmt ausgeführt. Sie erhalten nur wenige Fenster, die sich hinter den durchlaufenden Holzlamellen befinden. Die Be- und Entlüftung der Sporthalle wird mit einem natürlichen Lüftungskonzept sichergestellt. Das bedeutet, dass während des gesamten Jahres der Sportbereich mittels Fensterlüftung natürlich durchlüftet wird. Dies schließt auch eine Nachtluftspülung mit ein.

Zur Beheizung wird das Gebäude an das Fernwärmenetz der FH Hamburg angeschlossen. Die Sportflächen erhalten eine Fußbodenheizung. Die Umkleidebereiche werden mit statischen Heizkörpern in Niedertemperaturtechnik und raumweiser Regelung, beheizt.
Die Dusch- und Umkleidebereiche erhalten eine eigene mechanische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

me di um Architekten
2018 -


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  • Projektbeteiligte

    bewegen maximieren

  • Projektdaten

    maximieren

    Baubeginn 03/2016
    Fertigstellung 08/2018
    Gebäudetyp Sporthallen, -plätze, -anlagen (Neubau)
    Projektgröße
    Brutto-Grundfläche (BGF) in m² 2.516 m2
    Brutto-Rauminhalt (BRI) 16.897 m3
    Netto-Grundfläche (NGF) 1.955 m2
    Projektadresse Martinistraße 32
    DE-20251 Hamburg
  • Gewährleistung

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