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  • DE-48143 Münster
  • Realisiertes Projekt

Haus am Buddenturm


Projektbeschreibung:
Auszug aus dem Preisgerichtsurteil:
„Die Einfügung eines Neubaus in das enge, gewachsene Geflecht historischer Bauten einer Altstadt erfordert viel Fingerspitzengefühl. Hier wurde ein deutlich modernes Haus eingefügt, das dennoch in Maßstab und Dachform mit den Altbauten der Nachbarn korrespondiert. Die strenge, eher verschlossene Straßenansicht wird durch zwei Versprünge in der mit rotbraunem Klinker verkleideten Fassade gestaffelt, die sich zwar aus drei verschiedenen Fluchten ableiten,... +
Auszug aus dem Preisgerichtsurteil:
„Die Einfügung eines Neubaus in das enge, gewachsene Geflecht historischer Bauten einer Altstadt erfordert viel Fingerspitzengefühl. Hier wurde ein deutlich modernes Haus eingefügt, das dennoch in Maßstab und Dachform mit den Altbauten der Nachbarn korrespondiert. Die strenge, eher verschlossene Straßenansicht wird durch zwei Versprünge in der mit rotbraunem Klinker verkleideten Fassade gestaffelt, die sich zwar aus drei verschiedenen Fluchten ableiten, jedoch die Anmutung von mittelalterlichen Fachwerkgiebeln aufkommen lassen. Der äußerst reduzierte Umgang mit Oberflächen und Öffnungen lässt jedoch keine Analogie zum Historismus zu.“

Projektbeschreibung:
Das Haus am Buddenturm befindet sich in der Altstadt von Münster. Die Buddenstraße weist im Bereich des Grundstückes 3 Fluchten auf: die beiden Baufluchten der west- und östlich angrenzenden Häuserzeilen und als dritte die der eigenen Grundstücksgrenze. Diese drei Fluchten zeichnen sich in der Fassade ab. Die Kraggeschosse zeigen eine kollektiv verankerte Typologie von städtischer Maßstäblichkeit. Die Straßenfassade hat 3 Öffnungen. Im EG als Kupferfassade, im 1. OG als Eckverglasung mit tiefem Fassadeneinschnitt und im 2. OG als Öffnung mit geringerem Fassadeneinschnitt. Diese Einschnitte ermöglichen den Blick in die Tiefe der Straße zum mittelalterlichen Buddenturm. Die Staffelung der Fassade zeigt sich auch im Innenraum. Im Bereich des Treppenraumes fächert sich das Haus geschoßweise zunehmend zum Tageslicht auf, das durch Dachverglasungen an den Traufwänden und im First in das Haus gelangt. Das Haus ist über 4 Geschosse organisiert. Im EG befinden sich das Entrée, ein Multifunktionsbereich, der Innenhof und die Garage. Im 1. OG folgen der Wohn- und Essbereich, die Küche und eine Dachterrasse mit Blick auf die Observantenkirche. In den weiteren Obergeschossen befinden sich ein weiterer Wohnbereich sowie die Schlaf- und Arbeitszimmer mit Bädern. -



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