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© YANG Chao Ying
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  • CN-450000 Zhengzhou
  • Realisiertes Projekt

Soyoo Joyful Growth Center


Projektbeschreibung:
Soyoo ist ein Kinderzentrum, welches in Zhengzhou, der Provinzhauptstadt von Henan, in der geographischen Mitte Chinas, steht. Zhengzhou, eine 2nd Tier Stadt, profitiert heute von seiner zentralen Lage als Eisenbahnknotenpunkt der Verbindungen von Nord nach Süd und Ost nach West. In der letzten Dekade ist hier die Bevölkerung um 4 Mio. angestiegen.

Ein Gebäude als Teil eines Triumvirats von Rundbauten mit einer Fläche von 28.000 m² sollte nach fast einer Dekade von Lehrstand und Verfall in... +
Soyoo ist ein Kinderzentrum, welches in Zhengzhou, der Provinzhauptstadt von Henan, in der geographischen Mitte Chinas, steht. Zhengzhou, eine 2nd Tier Stadt, profitiert heute von seiner zentralen Lage als Eisenbahnknotenpunkt der Verbindungen von Nord nach Süd und Ost nach West. In der letzten Dekade ist hier die Bevölkerung um 4 Mio. angestiegen.

Ein Gebäude als Teil eines Triumvirats von Rundbauten mit einer Fläche von 28.000 m² sollte nach fast einer Dekade von Lehrstand und Verfall in ein Kinderzentrum umgewandelt werden. Crossboundaries wurde zunächst mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt, die dann in den Auftrag für den Innenausbau mündete. Im Laufe des Planungsprozesses wurde der Planungsumfang um die Fassaden-, und 20.000 m²
Außengestaltung (Landschafts- und Platzgestaltung) erweitert.

Die Herausforderung bestand zunächst in der Entwicklung des Programmes, welches zu Beginn nicht vorhanden war. Es bestand die Vision, das bestehende Gebäude aufzuwerten und Flächen mit Funktionen für Kinder zu belegen. Schon während der Machbarkeitsstudie, durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Gebäude und seinem Umfeld, konnte Crossboundaries den Bauherrn und sein Team davon überzeugen, das Projekt ganzheitlicher, über den Innenraum hinaus zu betrachten und nicht nur mit dem limitierten Ziel, Lösungen für einzelne Gebäudebereiche zu erarbeiten.
In Bezug auf den Außenraum beispielsweise war das existierende Gebäude mit seinem umliegenden Außenbereich vom restlichen Stadtquartier durch Barrieren und Zäune visuell und physisch abgegrenzt. Zufahrten durchschnitten die große Freifläche, die hauptsächlich Brache war und in Teilbereichen als Parkplatz genutzt wurde. Dies hatte einen negativen Einfluss auf die Wahrnehmung des Baus, außerdem waren Außenflächen ungenutzt und unansehnlich.
Die konkrete Planung konzentrierte sich zunächst auf die Umnutzung des ursprünglichen Gebäudes, welches mit seiner runden Form, überwältigenden Größe und seinem vorhandenen statischen System extreme Einschränkungen mit sich brachte. Über diese Neugestaltung des Gebäudes hinaus aber wurde es im Laufe der Bearbeitung dann zum konkreten Ziel, die Planung auf den unmittelbar angrenzenden Außenraum zu erweitern und nach einer ganzheitlichen Lösung zu suchen, die auch das mit Einbeziehen des nachbarschaftlichen Wohnbezirks beinhaltete.

Für Entdeckung, Fantasie und Neugier umgerüstet

Der Entwurf hat sich aus dem Innenraum entwickelt. Farbige, mit spielerischem Programm belegte „Röhren“, die teilweise diagonal das Gebäude durchdringen, sich an manchen Stellen durchkreuzen und von denen zwei bis auf das Dach führen, werden von Kindern als alternative Erschließung genutzt und führen in verschiedene Wissensgebiete. Sie stoßen boxenhaft durch die existierende Fassade aus dem Gebäude heraus und erlauben akzentuierte Blickbezüge nach draußen. Von außen schüren sie Neugier und laden zum Verweilen auf dem Vorplatz ein.
Eine sekundäre, leichte Fassade, bestehend aus zwei versetzten Schichten von Vinyl Bändern, die von der Attika zum Boden gespannt sind, transportiert die Offenheit, die das Gebäude vermitteln soll und stellt die unmittelbare Verbindung mit dem Außenraum her.
Der um das Gebäude laufende Ring aus Stufen, Plattformen und Rampen fängt den Höhenunterschied zum Platzniveau und innerhalb des Erdgeschosses zum Gebäude hinauf, verbindet alle Eingänge und erlaubt, um den Rundbau herum zu flanieren.
Die Dynamik des Gestaltungs- und Realisierungsprozesses machte die Ausweitung der Planung und die Öffnung zur Stadt möglich. Ein von allen zugänglicher Freiraum wurde hinzugefügt und hat das Umfeld nachhaltig revitalisiert. -


  • Projektbeteiligte

    bewegen maximieren

  • Projektdaten

    maximieren

    Baubeginn 2013
    Fertigstellung 2014
    Gebäudetyp Volkshochschulen, Bildungs- und Lernzentren
    Projektgröße
    Brutto-Grundfläche (BGF) in m² 28.200 m2
    Baugrundstück 27.800 m2
    Projektadresse CN-450000 Zhengzhou
  • Gewährleistung

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