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Zentrum für Stoffwechselforschung - Perspektive Zentrum für Stoffwechselforschung - Perspektive, © npa
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  • DE-50931 Köln
  • Realisiertes Projekt

Zentrum für Stoffwechselforschung - Fassadenwettbewerb - 2.Preis


Projektbeschreibung:
FASSADENWETTBEWERB - 2.PREIS

Fassadenkonzept für das Zentrum für Stoffwechselforschung als Laborgebäude für medizinische Forschung

Stoffwechsel beziehungsweise Metabolismus bedeutet Umwandlung / Veränderung.
Im biologischen Sinne bezeichnet er die chemischen und physikalischen Vorgänge bei der Umwandlung chemischer Stoffe und Substrate im Organismus von Lebewesen.

Der wesentliche Entwurfsgedanke unseres Fassadenkonzeptes besteht in seiner membranartigen Zweischichtigkeit und seiner... +
FASSADENWETTBEWERB - 2.PREIS

Fassadenkonzept für das Zentrum für Stoffwechselforschung als Laborgebäude für medizinische Forschung

Stoffwechsel beziehungsweise Metabolismus bedeutet Umwandlung / Veränderung.
Im biologischen Sinne bezeichnet er die chemischen und physikalischen Vorgänge bei der Umwandlung chemischer Stoffe und Substrate im Organismus von Lebewesen.

Der wesentliche Entwurfsgedanke unseres Fassadenkonzeptes besteht in seiner membranartigen Zweischichtigkeit und seiner variierbaren Durchlässigkeit.

Das Gebäude ist von seiner Tragstruktur her als Stahlbeton-Skelett-Bau mit Pfeilern, aussteifenden Kernen und scheibenartigen Deckenplatten konzipiert.
Die konstruktiven Vorgaben der Fassadentiefen von 42,5 cm vor den Stützen und 67,5 cm Gesamtstärke für Trag- und Fassaden-Elemente werden eingehalten.
Die innere Fassaden-Ebene ist als Elementfassade vorgesehen, mit jeweiligen Anteilen an Verglasungen mit und ohne Öffnungsflügel sowie geschlossenen Paneel-Elementen, wie sie den Nutzungen entsprechen.
Das Grundmodul entspricht hierbei dem gewählten Laborraster von 1,15 m Breite. Der Fensterflächenanteil richtet sich nach der dahinterliegenden Nutzung und ist variabel ausführbar von einer Komplettverglasung bis hin zu einem voll geschlossenen Paneel. Für großflächige Verglasungen ist das statische Raster mit einer Achsbreite von 2,30 m gewählt.
Entsprechend der Geschosshöhe von 4,00 m ist eine horizontale Gliederung mit einer Teilung von 1 : 2 : 1 Meter möglich. Auf diese Weise können bei Bedarf Brüstungspaneele als Sichtschutz angeordnet werden, Kabelkanäle geführt und – je nach Nutzung – Fensterflügel vorgesehen werden. In den Treppenhäusern und WC-Anlagen werden dementsprechend ab 3,0 m Höhe angehängte Decken zum Anschluss vorgerichtet.
Die vordere Fassaden-Ebene ist aus beweglichen, perforierten Leichtmetallpaneelen nach zwei Systemen konzipiert.
Teilweise sind dies Schiebe-Falt-Elemente, teilweise sind dies drehbare Lamellen-Elemente. Diese äußere Ebene übernimmt die Funktion des Sonnenschutzes sowie auch die Lichtlenkung im Bereich der Dokumentationszonen auf der Nord- und Südseite des Gebäudes.
Gegliedert wird diese Fassaden-Ebene durch zellartige Rahmenstrukturen aus grauen Glasfaser-Beton-Bauteilen, die ebenfalls auf den dem Gebäude eigenen Rastermaßen von 1,15 m und 2,30 m Breitenteilung beruhen.
Die Schiebe-Falt-Elemente sind hierbei für alle Bereiche vorgesehen mit zwei Ausnahmen: zum einen der Eingangs- und Foyerbereich im Erdgeschoss sowie der darüberliegende Aufenthaltsbereich, zum anderen die Dokumentationszonen auf der Nord- und Südfassade und die Treppenhäuser. Die Elemente sind von den Nutzern nach Bedürfnis und Erfordernis einzeln steuerbar.
Die drehbaren Lamellen-Elemente sind für größere Flächen steuerbar und dienen auch der Lichtlenkung in die Tiefe des Gebäudes.
Die Schiebe-Falt-Elemente der vorderen Fassaden-Ebene sind, ebenso wie die Fensterelemente der hinteren Fassaden-Ebene, in einem horizontalen Winkel von ca. 4° aus dem orthogonal Grundriss gedreht und erzeugen ein Webmuster mit Durchdringung und Überlagerung der Betonrahmen-Elemente.
Die Lochung der Leichtmetall-Elemente ist durch die Gestalt von Molekülketten inspiriert. Auf der Pfosten-Riegel-Konstruktion mit flächenbündiger Glasoptik der Fassade des Aufenthaltsbereiches ist das Molekül-Muster invertiert auf die Verglasung bedampft.
Das eingerückte Technikgeschoss erhält eine großformatige hinterlüftete Fassade aus Glasfaser-Beton-Elementen in mattschwarzer Farbgebung und wirkt gegenüber der luftigen, membranartigen Haut der darunterliegenden Geschosse wie ein hochgeführter Gebäudekern. Für den Bürobereich des Technikgeschosses sind vertikal öffnende, horizontal liegende Falt-Schiebe-Elemente vorgesehen.
Das gesamte Gebäude verfügt über einen Tag- Nacht-Rhythmus, der es wechselweise transparent einladend oder auch hermetisch ruhend wirken lässt. -


  • Projektbeteiligte

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  • Projektdaten

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    Baubeginn 08/2018
    Fertigstellung 11/2018
    Gebäudetyp Forschungs- und Laborgebäude (Neubau)
    Projektadresse DE-50931 Köln
  • Gewährleistung

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