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Preisträger Sommerfrischehaus Döschnitz, Lina Mentrup freie Architektin Preisträger Sommerfrischehaus Döschnitz, Lina Mentrup freie Architektin, © Dörthe Hagenguth
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  • DE-07429 Döschnitz
  • Realisiertes Projekt

Sommerfrischehaus



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    Awards / Auszeichnungen Architekturpreis der Architektenkammer Thüringen 2019 [Preisträger]
    Fertigstellung 2018
    Gebäudetyp Innenräume, Möblierung / Herbergen, Pensionen
    Projektadresse Ortsstraße
    DE-07429 Döschnitz
  • Gewährleistung

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INFO-BOX

veröffentlicht am 13.06.2019
Zuletzt aktualisiert 13.06.2019
Projekt-ID 5-71269
Seitenaufrufe 56



  • Preisträger

  • Preisträger

    • Preisträger Sommerfrischehaus Döschnitz, Lina Mentrup freie Architektin

      Realisiertes Projekt

      Sommerfrischehaus


      active
    • Beruteilung durch das Preisgericht

      Gestresste Städter suchten im 19. und frühen 20. Jahrhundert Erholung im Schwarzatal, genossen die „Sommerfrische“ des Thüringer Waldes. Diese Tradition ging verloren, auch die Sommerfrische-Villen fielen in den Dornröschenschlaf. Erweckt wurde nun wieder ein Haus in Döschnitz. Im nicht besuchten Heimatmuseum wurde eine Gästewohnung eingerichtet. Das Hauptaugenmerk der jungen Architektin Lina Maria Mentrup lag darauf, die Qualität des Historischen herauszuarbeiten und mit modernen Elementen... +

      Gestresste Städter suchten im 19. und frühen 20. Jahrhundert Erholung im Schwarzatal, genossen die „Sommerfrische“ des Thüringer Waldes. Diese Tradition ging verloren, auch die Sommerfrische-Villen fielen in den Dornröschenschlaf. Erweckt wurde nun wieder ein Haus in Döschnitz. Im nicht besuchten Heimatmuseum wurde eine Gästewohnung eingerichtet. Das Hauptaugenmerk der jungen Architektin Lina Maria Mentrup lag darauf, die Qualität des Historischen herauszuarbeiten und mit modernen Elementen zu ergänzen. Nur minimal waren die Eingriffe in die Räume, sie erhielten ihre ursprünglichen Proportionen zurück. Mit Fingerspitzengefühl und Herzblut wurden Treppe und Fenster aufgearbeitet, die Wände mit Lehm geputzt und weiß getüncht. Die Einrichtung ist einfach, man kann schon sagen, spartanisch. Bett, Stuhl und Tisch. Der Ofen und die Kochstelle sind historisch. Ein kleines Bad wurde als modernes Element hinzugefügt und steht im baulichen Kontrast zur historischen Hülle. Mit wenigen Mitteln gelang es, die lokale Bautradition der Sommerfrische-Häuser wiederzubeleben, alte Materialien zu erhalten. Erzeugt wird ein reduziertes Wohngefühl, das nicht ablenkt, aber alle Grundbedürfnisse heutiger Zeit erfüllt. Gedacht ist die Gästewohnung deshalb auch zum Probewohnen, bei dem Städter das Leben auf dem Land zeitweise ausprobieren oder als Rückzugsort für Kopfarbeiter, die Klausuren oder Bücher schreiben wollen. Urlauber, die sanften Tourismus mögen, sind gern gesehene Gäste. Das Sommerfrischehaus dient als Zukunftsentwurf für andere, noch nicht erweckte Häuser im Schwarzatal, es bewahrt die Architektur der Region und macht sie wieder nutzbar. -

  • Anerkennung

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