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© Atelier Altenkirch, Karlsruhe
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  • DE-76297 Stutensee-Staffort
  • Realisiertes Projekt

Besucherzentrum Terra Medica


Projektbeschreibung:
Inmitten des Gartens für Arzneipflanzenkulturen in Stutensee-Staffort entstand im Auftrag der Schwabe Group der Neubau des Besucherzentrums Terra Medica.
Der eingeschossige Pavillon ist multifunktional nutzbar. Das Herzstück bildet ein flexibler Ausstellungsbereich im Foyer mit verschiedenen Ein- und Ausblicken in die umgebende Natur. Daran angeschlossen befindet sich ein großer Vortragssaal mit entsprechender Projektionstechnik, der zum Foyer hin erweiterbar ist. Ergänzend gibt es den... +
Inmitten des Gartens für Arzneipflanzenkulturen in Stutensee-Staffort entstand im Auftrag der Schwabe Group der Neubau des Besucherzentrums Terra Medica.
Der eingeschossige Pavillon ist multifunktional nutzbar. Das Herzstück bildet ein flexibler Ausstellungsbereich im Foyer mit verschiedenen Ein- und Ausblicken in die umgebende Natur. Daran angeschlossen befindet sich ein großer Vortragssaal mit entsprechender Projektionstechnik, der zum Foyer hin erweiterbar ist. Ergänzend gibt es den Konferenzbereich für Informationsveranstaltungen und Tagungen sowie daran angegliedert ein repräsentatives Kaminzimmer, das zu besonderen Anlässen genutzt wird. Alle Bereiche haben Zugang zu den erforderlichen Garderoben, Sanitär- und Nebenräumen und können über eine große Küche und einen Thekenbereich gastronomisch versorgt werden.

Den Grundriss gliedern drei frei geformte, holzverkleidete Körper, die die genannten Nutzungen aufnehmen. Zwischen den Körpern entsteht das Ausstellungsfoyer, das sich über die rahmenlose Fassade nach außen öffnet. Das auskragende Flachdach beschirmt auf wenigen Stützen die umlaufende Terrasse. Bei Veranstaltungen können Terrasse und Foyer gemeinsam genutzt werden.

Das Gebäude wurde als Massivbau in monolithischer Bauweise errichtet. Im Innen- und Außenbereich sind die Baukörper mit einheimischen Hölzern verkleidet, die Haltbarkeit des Holzes wurde über ein thermisches Verfahren erreicht. Alle Materialien können am Ende des Lebenszyklus getrennt entsorgt und recycelt werden. Die Haustechnik wurde komplett an die bestehenden Einrichtungen der umgebenden Betriebsgebäude angeschlossen, so dass hier keine neuen Anlagen benötigt wurden.

In den umgebenden Pflanzungen werden aufgrund der Weiterverarbeitung als Arzneimittel keine Dünge- oder Insektenvernichtungsmittel eingesetzt. Natürliche Feinde gegen Pflanzenschädlinge werden daher bewusst angesiedelt. Zu diesem Zweck wurde unter dem Pavillon ein spezieller Fledermauskeller eingebaut, der ideale Bedingungen als Unterschlupf für die Tiere bietet.

Über das Gelände erhoben ermöglicht der Bau durch seine großzügigen Glasfassaden und die umlaufende Terrasse nach allen Seiten den Ausblick auf die vielfältigen Arzneimittelkulturen, sodass sich die Vielfalt und auch die Pflanzzyklen über das ganze Jahr beobachten lassen. -



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