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© Fotografien Florian Fäth
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  • DE-61118 Bad Vilbel
  • Realisiertes Projekt

Unfallhilfe


Projektbeschreibung:
„Beim Bau der Unfallhilfe im hessischen Bad Vilbel galt es, die Fläche veränderbar zu gestalten. Dazu wurde die Fassade komplett mit Fenstern durchgerastert, sodass die innere Raumaufteilung ganz einfach neu zusammengesetzt werden kann. Keine der inneren Wände ist tragend. Die Räume sind einzeln vermietbar, nachträglich anpassbar und flexibel nutzbar.“

Das Grundstück für den Neubau ist infrastrukturell sehr gut angeschlossen und hat in seiner Feldrandlage einen freien Blick ins Grüne.... +
„Beim Bau der Unfallhilfe im hessischen Bad Vilbel galt es, die Fläche veränderbar zu gestalten. Dazu wurde die Fassade komplett mit Fenstern durchgerastert, sodass die innere Raumaufteilung ganz einfach neu zusammengesetzt werden kann. Keine der inneren Wände ist tragend. Die Räume sind einzeln vermietbar, nachträglich anpassbar und flexibel nutzbar.“

Das Grundstück für den Neubau ist infrastrukturell sehr gut angeschlossen und hat in seiner Feldrandlage einen freien Blick ins Grüne. Zugleich ist der Bau gut sichtbar und geeignet für die Inszenierung einer Unternehmensarchitektur.

Das Gebäude sollte in zwei Bauabschnitten realisiert werden und zunächst für den Hauptmieter Pro Clienta Unfallhilfe zum Firmensitz werden. Gleich und langfristig soll es auch – unter einem Dach – Raum bieten für Unternehmen mit komplementären Angeboten, wie Rechtsanwälte, Gutachter, Ärzte und Chiropraktiker. Weitere Standorte des Unternehmens sollen entstehen.

Bereits realisiert ist der erste der zwei konzipierten Bauabschnitte. Zwei Volumen sollen vier- und fünfgeschossig orthogonal zueinander stehen. Um das Ziel einander ergänzender Klientendienstleistungen zu verdeutlichen, das alle Mieter verbindet, hat das Gebäude eine einheitlich stringente Fassadenstruktur. Alle Fenster, alle Zwischenräume haben das identische Maß.

Ein massiver Gebäudekern enthält alle dienenden Funktionen. Umgeben ist er von den frei teilbaren Flächen für die Hauptnutzung als Büroraum. Das eng gesetzte Stützenraster der Fassade lässt den Innenausbau sehr flexibel auf sämtliche Raumbedürfnisse reagieren. Büro- und Arbeitsflächen fast jeder notwendigen Größe sind somit realisierbar.

Wie ein unendliches Band ohne Unterbrechung legt sich das Fassadenraster um die Gebäudekubatur, hier wie auch an zukünftigen Standorten mit anderen Volumen. So können eine einheitliche Architektursprache fortgeführt werden und Wiedererkennbarkeit im Sinne einer Corporate Identity für das aufstrebende Unternehmen entstehen.

Die klar lesbare Fassadenstruktur korrespondiert mit einer strikten Zuweisung von Material und Farbe im Inneren und Konstruktiven: Tragende Bauteile wurden in Ortbeton erstellt und als Sichtbeton belassen, so etwa die Stützen und Deckenuntersichten. Teilende und sekundäre Wände wurden hell bzw. weiß ausgeführt. Horizontale Flächen wie Fußböden und Treppen sind aus schwarzem Naturstein oder Kautschuk, Fenster haben dunkle Rahmen. Kontraste werden bewusst und konsequent angewandt. -


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  • Projektbeteiligte

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    Baubeginn 03/2013
    Fertigstellung 09/2016
    Gebäudetyp Büro-, Verwaltungsbauten (Neubau)
    Projektadresse DE-61118 Bad Vilbel
  • Gewährleistung

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