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© Tonatiuh Ambrosetti
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  • CH-6718 Olivone
  • Realisiertes Projekt

Langlaufzentrum Campra


Projektbeschreibung:
In einer herrlichen Landschaft mit typisch nordischen Merkmalen gelegen, zählt das Nordic-Ski-Zentrum in Campra zu den am besten ausgestatteten Anlagen in den Schweizer Alpen für den Skilanglauf.
Die Campra-Ebene ist ein Fluss- und Sumpfgebiet von nationaler Bedeutung, das auf Bundesebene unter Naturschutz steht.
Die Anlage ist seit den 70er Jahren rund um die erste Schutzhütte des Ski-Clubs Simano gewachsen, wo im Laufe der Zeit zahlreiche prekäre Bauten hinzugefügt wurden.
Das zentrale... +
In einer herrlichen Landschaft mit typisch nordischen Merkmalen gelegen, zählt das Nordic-Ski-Zentrum in Campra zu den am besten ausgestatteten Anlagen in den Schweizer Alpen für den Skilanglauf.
Die Campra-Ebene ist ein Fluss- und Sumpfgebiet von nationaler Bedeutung, das auf Bundesebene unter Naturschutz steht.
Die Anlage ist seit den 70er Jahren rund um die erste Schutzhütte des Ski-Clubs Simano gewachsen, wo im Laufe der Zeit zahlreiche prekäre Bauten hinzugefügt wurden.
Das zentrale Thema des Entwurfs ist die Aufwertung des gesamtem Umfelds, durch ein neues Gebäude, das die charakteristischen Qualitäten des Ortes würdigt und eine natürliche Interaktion mit der umgebenden Landschaft erzielt.
Die neue Herberge findet die perfekte Balance zwischen Harmonie und Einklang mit dem Kontext, dank eines minimalen Eingriffs, was fast an Akupunktur erinnert.
Die neue Struktur ist ein kompaktes und präzises Element, das an die Stelle des Vorgängerbaus tritt und damit den Teil des Grundstücks besetzt, der in landschaftlicher Hinsicht bereits beeinträchtigt ist.
Diese "ephemeren Bestandsbauten" weisen jedoch einen Charakter auf, der als Inspiration für die Einfügung des zeitgenössischen Gebäudes dient, das sich durch Vorfertigung, Modularität und Einfachheit der Konstruktion auszeichnet, unter Verwendung des ortstypischen Materials Holz.

Das neue Übernachtungszentrum
Der natürliche Höhenunterschied des Geländes wird durch einen Betonsockel aufgefangen, in dem alle Technik¬räume, sowie die Sanitäranlagen und die Infrastruktur für die verschiedenen Sportarten untergebracht sind.
Der Sockel ragt aus dem Gelände und bildet die große Terrasse des Restaurants, die mit der zum Parkplatz führenden Treppe zum Hauptzugang des Gebäudes wird.
Auf diesem Betonelement ruht die Holzstruktur, die im Erdgeschoss die Rezeption, die Bar, die Küchen und die Räume für das Restaurant sowie den Speisesaal beherbergt, die dank der mobilen Trennwände variabel gestaltet werden können, um einen großen Saal für besondere Veranstaltungen zu bilden.
Im ersten Stock sind alle Zimmer nach einem regelmäßigen und präzisen Modul angeordnet, um eine optimale Verwaltung der verschiedenen Benutzergruppen zu ermöglichen, mit einer klaren, aber flexiblen Trennung zwischen den Bereichen "Qualität" und "Quantität".
Die Giebelseite des Gebäudes wird in Richtung der Lukmanier-Passstrasse durch ein zusätzliches Stockwerk betont, in dem der Wellnessbereich untergebracht ist.
Das Gebäude zeichnet sich durch seine Modularität und strukturelle Rationalität aus, wobei die Gästezimmer im ersten Stock mit einer Länge von 4,60 Meter das Basismodul bilden.
Dieses System ermöglicht eine äußerst rationelle Bauweise, reduziert auf wenige Grundelemente für die Tragkonstruktion, die in der Werkstatt vorgefertigt und dann in kurzer Zeit vor Ort montiert werden.
Die Verwendung von Holz als Baumaterial garantiert hervorragende Umwelt- und Energieeigenschaften, was dem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept des neuen Gebäudes entspricht.
Der in Trockenbauweise erstellte Bau kann leicht demontiert und das Holz ohne ökologische Nachteile entsorgt oder wiederverwendet werden. -


  • Projektbeteiligte

    bewegen maximieren

  • Projektdaten

    maximieren

    Baubeginn 2017
    Fertigstellung 2019
    Gebäudetyp Wellness, Fitness, SPA, Thermen (Neubau)
    Projektadresse CH-6718 Olivone
  • Gewährleistung

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