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  • One 3rd Prize


    Architects
    Stölken Schmidt Architekten BDA, Hamburg (DE) Büroprofil

    Explanatory text
    Not available.

    Evaluation by the jury

    Denkmalpflegerische Einordnung:
    - Moderne Interpretation mit viel Transparenz
    - Überlängung der Pfeifen und glatte Seitenwände der Werke und Türme führen zu problematischer Dimensionierung im Bezug auf den Bogen
    - Ablastung durch Doppelstütze gliedert den Raum und reduziert konstruktive Eingriffe in die Substanz.

    Organologische Einordnung:
    - Additive Gliederung der Orgel
    - Freipfeifenprospekt widerspricht „Faszination Schnitger“ – es fehlen die Bekrönungen
    - Seitenwände und Ausrichtung der Labien der kleinen Prospektpfeifen sind problematisch für den Klang
    - Balganlage sehr groß
    - Keine Subsemiton

    Formalleistungen:
    Programm erfüllt

    Funktion:
    „Offene Lisenenarchitektur als eigenständiges Raumelement“, keine aussagekräftige Darstellung der Sanitäranlagen, keine Aussagen zu Ausstellungsräumen und Nutzungen in den Türmen, mögliche Empore im Schnitt dargestellt.

    Gestaltung:
    Moderne Interpretation mit Veränderung der optischen Pfeifenlängen. Freie skulptural aufsteigende Form, vertikale Dominanz, metallische Ornamentik, Gehäusebegriff im klassischen Sinn wird aufgegeben. Optische Pfeifenverlängerung dient zur Verdeckung der hölzernen Registergehäuse.


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Created on 06.09.2012, 10:48
Last updated 06.09.2012, 12:05
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