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  • DE-32756 Detmold
  • 09/2019
  • Ergebnis
  • (ID 2-338641)

Umgestaltung des Kaiser-Wilhelm-Platzes in Detmold


 
  • Projektdaten

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    Entscheidung 25.09.2019 Entscheidung
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 3 - max. 6
    Tatsächliche Teilnehmer: 1
    Gebäudetyp Landschaft und Freiraum
    Art der Leistung Objektplanung Freianlagen
    Sprache Deutsch
    Auslober/Bauherr Stadt Detmold, Detmold (DE)
    Aufgabe
    Planungsleistungen für die Umgestaltung des Kaiser-Wilhelm-Platzes
    Hierfür werden Leistungen der Objektplanung Freianlagen (vgl.: §§ 38 ff., HOAI 2013) ausgeschrieben. Es soll eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 3, 5-9 erfolgen (Stufe 1: Lph 3, Stufe 2: Lph 5-9). Die Beauftragung der Stufe 2 erfolgt optional. Ebenfalls optional werden Besondere Leistungen in den einzelnen Leistungsphasen und Stundenarbeiten beauftragt. Es besteht kein Anspruch auf Abruf der lediglich optional beauftragten Leistungsbestandteile.
    Adresse des Bauherren DE-32756 Detmold
    TED Dokumenten-Nr. 211343-2019
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  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • Deutschland-Detmold: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

      2019/S 088-211343

      Auftragsbekanntmachung

      Dienstleistungen

      Legal Basis:

      Richtlinie 2014/24/EU

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1)Name und Adressen
      Stadt Detmold – Der Bürgermeister – Fachbereich 6 Stadtentwicklung
      Rosental 21
      Detmold
      32756
      Deutschland
      Kontaktstelle(n): Frau Nadine Vormweg
      Telefon: +49 5231977-731
      E-Mail: MjE2Xh5mX2JdZ1VXMFRVZF1fXFQeVFU=
      Fax: +49 5231977-8731
      NUTS-Code: DEA45

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse: www.detmold.de

      I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
      I.3)Kommunikation
      Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDC9CN4/documents
      Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDC9CN4
      I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Kommunalbehörde
      I.5)Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      Abschnitt II: Gegenstand

      II.1)Umfang der Beschaffung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

      Objektplanung Freianlagen (§§ 38 ff. HOAI 2013) - Umgestaltung des Kaiser-Wilhelm-Platzes in Detmold

      Referenznummer der Bekanntmachung: 6.5/4-2019-01
      II.1.2)CPV-Code Hauptteil
      71222000
      II.1.3)Art des Auftrags
      Dienstleistungen
      II.1.4)Kurze Beschreibung:

      Planungsleistungen für die Umgestaltung des Kaiser-Wilhelm-Platzes

      Hierfür werden Leistungen der Objektplanung Freianlagen (vgl.: §§ 38 ff., HOAI 2013) ausgeschrieben. Es soll eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 3, 5-9 erfolgen (Stufe 1: Lph 3, Stufe 2: Lph 5-9). Die Beauftragung der Stufe 2 erfolgt optional. Ebenfalls optional werden Besondere Leistungen in den einzelnen Leistungsphasen und Stundenarbeiten beauftragt. Es besteht kein Anspruch auf Abruf der lediglich optional beauftragten Leistungsbestandteile.

      II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
      II.1.6)Angaben zu den Losen
      Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
      II.2)Beschreibung
      II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
      II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
      II.2.3)Erfüllungsort
      NUTS-Code: DEA45
      Hauptort der Ausführung:

      Kaiser-Wilhelm-Platz

      Paulinenstraße

      32756 Detmold

      II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

      Planungsleistungen für die Umgestaltung des Kaiser-Wilhelm-Platzes

      Objektplanung Freianlagen (vgl.: §§ 38 ff., HOAI 2013); Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 3, 5-9. Stufe 1 stellt die Leistungsphase 3, Stufe 2 die Leistungsphasen 5-9 dar. Eine Beauftragung der Stufe 2 erfolgt optional. Zudem werden optional Besondere Leistungen in den einzelnen Leistungsphasen und Stundenarbeiten beauftragt.

      II.2.5)Zuschlagskriterien
      Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
      II.2.6)Geschätzter Wert
      II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
      Laufzeit in Monaten: 95
      Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
      II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      Geplante Mindestzahl: 3
      Höchstzahl: 6
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

      Verbleiben mehr geeignete Bewerber, als aufgefordert werden sollen, im Wettbewerb, gelten für die Auswahl folgende Auswahlkriterien (und Unterkriterien) mit ihren Wertungsgewichten:

      — Gesamtumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Geschäftsjahren (Gewichtungsfaktor 30),

      — Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen (Gewichtungsfaktor 10),

      — Angaben zu geeigneten Referenzen (Referenzobjekte, deren (Planungs-) Anforderungen mit denen der zu vergebenden (Planungs-)Leistung vergleichbar sind) (Gewichtungsfaktor 60), davon:

      –– Objektplanung Freianlagen – Mind.erbrachte Lph 3, 5-8 HOAI (Untergewichtungsfaktor 15),

      –– Objektplanung Freianlagen – Planungsanforderungen HOAI mind. HZ III (Untergewichtungsfaktor 10),

      –– Objektplanung Freianlagen – Bezug Gartendenkmalpflege (Untergewichtungsfaktor 15),

      –– Kumulierung (Untergewichtungsfaktor 20) Die Anforderungen an die Kumulierung sind erfüllt, wenn die Referenz die nachfolgenden Parameter kumulativ mit mindestens den genannten Werten aufweist (-mind. erbrachte Lph 3, 5-8; mind. HZ III HOAI; Bezug Gartendenkmalpflege). Es wird darauf hingewiesen, dass auch einschlägige Referenzen berücksichtigt werden, die mehr als 3 und max. 7 Jahre zurückliegen (§ 46 Abs. 3Nr. 1, § 75 VgV).

      Die Auswertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand der o. g. Auswahlkriterien im Rahmen einer Bewertungsmatrix. Für jedes Auswahlkriterium wird im Rahmen der Bewertungsmatrix (siehe Anlage 4-VgV-TNW-Bewertungsmatrix Teilnahmewettbewerb) je nach Erfüllung der in der Bewertungsmatrix festgelegten Maßgaben eine Bepunktung vorgenommen. Im Fall von Bewerbern mit gleicher erreichter Punktzahl kommt (sofern dies für die Einordnung in die 6 zur Angebotsaufforderung berechtigenden Plätze erforderlich ist) das Losverfahren für die Auswahl zum Einsatz. Weitere Informationen, insbesondere zur Gewichtung der einzelnen Kriterien im Rahmen der Matrix sind der Anlage 3-VgV-TNW-Informationsunterlage zu entnehmen.

      Eine weitere Konkretisierung erfolgt in den Vergabeunterlagen. Mindestanforderungen als Voraussetzung für die Wertung der Teilnahmeanträge:

      Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten (vgl. Ziff. III.2.1)) Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit:

      — Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren: Gesamtumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Geschäftsjahren von jeweils mind. 300 000,00 EUR netto pro Jahr. Der Umsatz der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft wird addiert; bzgl. der Mindestanforderung kommt es auf die Umsätze der Bewerbergemeinschaft insgesamt an. Die Umsatzangaben verstehen sich ohne Umsatzanteile eines ggfs. beabsichtigt einzusetzenden Nachunternehmers, es sei denn, es liegt eine (entsprechend auszuweisende) Eignungsleihe vor.

      Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:

      — technische Fachkräfte/technische Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen:

      Mindestens 3 techn. Fachkräfte oder techn. Stellen.

      — Angaben zu Referenzen von Leistungen mit vergleichbaren Planungsanforderungen:

      –– mind. 1 Referenz „Objektplanung Freianlagen" mit mind. erbrachten Lph 3, 5-8,

      –– mind. 1 Referenz „Objektplanung Freianlagen" mit Planungsanforderungen mind. HZ III,

      –– mind. 1 Referenz „Objektplanung Freianlagen" mit Bezug zur Gartendenkmalpflege.

      II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
      Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
      II.2.11)Angaben zu Optionen
      Optionen: ja
      Beschreibung der Optionen:

      Stufenweise Beauftragung entsprechend den Ausführungen unter Ziff. II.2.4). Die Stufe 2 (Lph 5-9) ist optional, ebenso wie die Besonderen Leistungen und Stundenlohnarbeiten. Der Auftraggeber behält sich vor, die lediglich optional beauftragten Leistungen abzurufen. Es besteht kein Anspruch des Auftragnehmers auf Abruf der lediglich optional beauftragten Leistungsbestandteile.

      II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
      II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
      II.2.14)Zusätzliche Angaben

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1)Teilnahmebedingungen
      III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

      Unternehmen, die in den Präqualifizierungsdatenbanken www.pq-vol.de oder www.pq-verein.de bzw. einer anderen für den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Datenbank innerhalb der EU registriert sind, können dies bei Abgabe eines Teilnahmeantrages durch Angabe der Registrierungsnummer angeben. Sofern vom Auftraggeber mit dem Teilnahmeantrag Nachweise gefordert werden, die nicht in den v. g. Datenbanken enthalten sind, sind diese ergänzend einzureichen.

      Als vorläufiger Nachweis der Eignung für die zu vergebene Leistung kann mit dem Teilnahmeantrag eine Einheitlich Europäische Eigenerklärung (EEE) abgeben werden.

      Die nachfolgend aufgeführten Erklärungen/Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag beizubringen. Zur Abgabe der Erklärungen sind die Deckblätter/Musterformulare des AG zu verwenden, die sich in der „Anlage 6 – VgV-TNW – Bewerberbogen" befinden. Sofern vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft ergänzende Unterlagen/Belege beizubringen sind, so sind diese im Anschluss an das jeweilige einschlägige Deckblatt dem Teilnahmeantrag beizufügen. Soweit keine Musterformulare vorhanden sind, hat der Bewerber eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben.

      Sofern Musterformulare nicht von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft beizubringen sind, wird hierauf ausdrücklich hingewiesen.

      Die vorstehenden Ausführungen gelten auch für die Ziff. III.1.2) und III.1.3). An der entsprechenden Stelle erfolgt ein Verweis.

      Folgende Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag abzugeben:

      — Nachweis der Berufsqualifikation als Landschaftsarchitekt oder Ingenieur gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV. Ein entsprechender Nachweis der beruflichen Befähigung ist mit dem Teilnahmeantrag einzureichen (z. B. Kopie der Zulassungsurkunde),

      — Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB,

      — Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i. S. d. § 125 GWB (abzugeben, sofern einschlägig).

      III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

      Es gelten die allgemeinen Ausführungen zu Beginn der Ziff. III.1.1) entsprechend.

      Mit dem Teilnahmeantrag sind beizubringen:

      — Bestätigung einer Berufshaftpflichtversicherung eines für den Geschäftsbetrieb in Deutschland zugelassenen Versicherers mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000,00 EUR je Verstoß für Personenschäden sowie von mindestens 1 500 000,00 EUR je Verstoß für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden (Vermögensschäden sind Vermögensschäden, die sich aus Personen- und/oder Sachschäden ergeben sowie Vermögensschäden, die weder durch Personen- noch durch Sachschäden entstanden sind)) (§ 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV); die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Bestätigung (Kopie ausreichend) des Versicherers ausreichend, wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann. Bestätigungen durch Versicherungsmakler sind nur ausreichend, sofern dieser eine bestehende Vertretungsmacht für den Versicherer nachweist,

      — Eigenerklärung des Bewerbers über den Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV).

      Ein Bewerber kann sich (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) zum Nachweis seiner Eignung in Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindung. Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag beizubringen:

      — Eigenerklärung Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe).

      Der Bewerber hat auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu einem von ihr bestimmten Zeitpunkt nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Der Auftraggeber überprüft somit im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorliegen. Entsprechende Nachweise sind auf gesondertes Anfordern der Vergabestelle beizubringen. Nimmt der Bieter in Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe haften.

      Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

      Ohne die Erfüllung der Mindestanforderungen/Mindeststandards wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

      — Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren: Gesamtumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Geschäftsjahren von jeweils mind. 300 000,00 EUR netto pro Jahr. Der Umsatz der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft wird addiert; bzgl. der Mindestanforderung kommt es auf die Umsätze der Bewerbergemeinschaft insgesamt an. Die Umsatzangaben verstehen sich ohne Umsatzanteile eines ggfs. beabsichtigt einzusetzenden Nachunternehmers, es sei denn, es liegt eine (entsprechend auszuweisende) Eignungsleihe vor.

      III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
      Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

      Es gelten die allgemeinen Ausführungen zu Beginn der Ziff. III.1.1) entsprechend.

      Mit dem Teilnahmeantrag sind beizubringen:

      — Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht (bei einer Bewerbergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bewerbergemeinschaft als solche),

      — Geeignete Referenzen des Bewerbers über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers. Es wird darauf hingewiesen, dass auch einschlägige Referenzen berücksichtigen werden, die mehr als 3 und max. 7 Jahre zurückliegen (§ 46 Abs. 3 Nr. 1, § 75 VgV),

      — Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (Nachunternehmererklärung) (bei einer Bewerbergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bewerbergemeinschaft als solche) (Siehe auch Ziff. VI.3).

      Ein Bewerber kann sich (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) zum Nachweis seiner Eignung in Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindung. Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag beizubringen:

      — Eigenerklärung Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe).

      Der Bewerber hat auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu einem von ihr bestimmten Zeitpunkt nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Der Auftraggeber überprüft somit im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorliegen. Entsprechende Nachweise sind auf gesondertes Anfordern der Vergabestelle beizubringen.

      Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

      Ohne die Erfüllung der Mindestanforderungen/Mindeststandards wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

      — Technische Fachkräfte/technische Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen:

      Mindestens 3 techn. Fachkräfte oder techn. Stellen.

      — Angaben zu Referenzen von Leistungen mit vergleichbaren Planungsanforderungen:

      –– mind. 1 Referenz „Objektplanung Freianlagen" mit mind. erbrachten Lph 3, 5-8,

      –– mind. 1 Referenz „Objektplanung Freianlagen" mit Planungsanforderungen mind. HZ III,

      –– mind. 1 Referenz „Objektplanung Freianlagen" mit Bezug zur Gartendenkmalpflege.

      III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
      III.2)Bedingungen für den Auftrag
      III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
      Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

      Zugelassen werden gem. § 75 Abs. 1 und 2 VgV nur Bewerber, die berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt oder Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Landschaftsarchitekt oder Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind gem. § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die beschriebene Zulassungsvoraussetzung erfüllt.

      III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

      Die Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (BVB Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen) werden Vertragsbestandteil.

      Schutzerklärung Scientology

      III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
      Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Beschreibung
      IV.1.1)Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
      IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
      IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
      IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
      IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
      IV.2)Verwaltungsangaben
      IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
      IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
      Tag: 04/06/2019
      Ortszeit: 09:00
      IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
      Deutsch
      IV.2.6)Bindefrist des Angebots
      IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
      VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
      VI.3)Zusätzliche Angaben:

      Für die Abgabe der Unterlagen werden vom Auftraggeber zum Teil Musterformulare bereitgestellt, die zwingend zu verwenden sind.

      Sofern Unterlagen gefordert werden sollten, für deren Vorlage keine Musterformulare bereitgestellt werden, sind die Erklärungen vom Bewerber selbst anzufertigen. Sofern nichts anderes ausgewiesen ist, ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend.

      Mehrere Bewerber können sich grds. zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall muss die Bewerbergemeinschaft mit ihrem Teilnahmeantrag eine Bewerbergemeinschaftserklärung (§ 43 VgV) (bei einer Bewerbergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bewerbergemeinschaft als solche) einreichen. Wird eine Bewerbergemeinschaft gebildet, müssen alle Mitglieder der Gemeinschaft die geforderten Unterlage einzeln beibringen, sofern nichts anderes ausgewiesen ist.

      Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft anzugeben, welche Teile des Auftrags er/sie als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (Nachunternehmererklärung) (bei einer Bewerbergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bewerbergemeinschaft als solche).

      Die Bewerber/Bewerbergemeinschaft, die für die Aufforderung zur Angebotsabgabe vorgesehen sind, haben auf gesondertes Anfordern durch den Auftraggeber die Nachunternehmer namentlich zu benennen und nachzuweisen, dass ihnen der jeweilig benannte Nachunternehmer für die Auftragsdurchführung zur Verfügung stehen wird. Dieser Nachweis ist z. B. durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers zu führen. Der Auftraggeber überprüft, ob Gründe für den Ausschluss des Nachunternehmers vorliegen. Im Rahmen der Eignungsprüfung des vorgesehenen Nachunternehmers sind auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers die folgenden Nachweise an die Eignungsanforderungen:

      — Nachweis der Berufsqualifikation als Landschaftsarchitekt oder Ingenieur gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV (entsprechender Nachweis der beruflichen Befähigung z. B. mittels der Kopie der Zulassungsurkunde),

      — Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB,

      — Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i. S. d. § 125 GWB (abzugeben, sofern einschlägig),

      — Bestätigung einer Berufshaftpflichtversicherung eines für den Geschäftsbetrieb in Deutschland zugelassenen Versicherers mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000,00 EUR je Verstoß für Personenschäden sowie von mindestens 1 500 000,00 EUR je Verstoß für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden (Vermögensschäden sind Vermögensschäden, die sich aus Personen- und/oder Sachschäden ergeben sowie Vermögensschäden, die weder durch Personen- noch durch Sachschäden entstanden sind)) (§ 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV),

      — Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren,

      — Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen,

      — Angaben zu geeigneten Referenzen (Referenzobjekte, deren (Planungs-)Anforderungen mit denen der zu vergebenden (Planungs-)Leistung vergleichbar sind) davon:

      — Objektplanung Freianlagen Erbrachte Lph HOAI,

      — Objektplanung Freianlagen Planungsanforderungen,

      — Objektplanung Freianlagen Bezug zur Gartendenkmalpflege.

      Bezogen auf die jeweils vorgesehenen Leistungsteile des vorgesehenen Nachunternehmers beizubringen. Die an die Eignung gestellten Mindestanforderungen gelten (mit Ausnahme des Nachweises der Berufsqualifikation) für die Nachunternehmer, die für die jeweiligen Teile des Auftrags vorgesehen sind, nicht.

      Der Auftraggeber wird vor der Zuschlagserteilung für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a der Gewerbeordnung einholen.

      Bekanntmachungs-ID: CXPWYDC9CN4

      VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer Westfalen
      Albrecht-Thaer-Straße 9
      Münster
      48147
      Deutschland
      Telefon: +49 251411-3514
      Fax: +49 251411-2165

      Internet-Adresse: http://www.bezreg-muenster.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/vergabekammer_westfalen/

      VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
      VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

      Nach § 160 Abs. 3 GWB gilt:

      Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:

      1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

      2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

      3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

      4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

      Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

      VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      03/05/2019
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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 07.05.2019
Ergebnis veröffentlicht 24.10.2019
Zuletzt aktualisiert 25.10.2019
Wettbewerbs-ID 2-338641 Status Kostenpflichtig
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