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  • DE-76231 Karlsruhe
  • 23.11.2012
  • Ausschreibung
  • (ID 2-124363)

Messprogramm tieffrequente Geräusche (inkl. Infraschall) und Windkraftanlagen


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  • Projektdaten

    maximieren

    Bewerbungsschluss 23.11.2012, 12:00 Bewerbungsschluss
    Verfahren Offenes Verfahren
    Berufsgruppen Akustikplaner, Immissionsschutzplaner
    Gebäudetyp Technische Infrastruktur
    Art der Leistung Studien, Gutachten / Schallschutz, Raumakustik
    Sprache Deutsch
    Auslober/Bauherr Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Karlsruhe (DE)
    Aufgabe
    Durchführung eines Messprogramms zur Ermittlung tieffrequenter Geräuschemissionen (inkl. Infraschall) von Windkraftanlagen. Weiterhin sind zum Vergleich repräsentative Geräuschimmissionsmessungen im Einwirkungsbereich einer Straße sowie Messungen in städtischer und ländlicher Umgebung durchzuführen. Außerdem soll ein Machbarkeitskonzept für eine Dauermesstation (tieffrequente Geräusche) erstellt werden.
    Leistungsumfang
    Der Auftraggeber steht für die fachliche Klärung und Absprache von Sachverhalten zur Verfügung.
    Außerdem erfolgt ggf. eine Unterstützung des Auftragnehmers bei der Auswahl konkreter Anlagen bzw. Quellen an denen gemessen werden soll.
    Vorbemerkung: Im vorliegenden Fall wird unter dem Begriff Messung stets die Messplanung, die Durchführung der Messung, die Auswertung der Messergebnisse, ggf. die Ergebnisaufbereitung und die Berichterstellung verstanden. Der Begriff Geräusche beinhaltet hier Schwingungen ab 1 Hz, d.h. stets inklusive Infraschall. Sofern nicht ausdrücklich abweichend hiervon gefordert, sind stets Mess- und Auswerteergebnisse (inklusive Qualitätsaussagen) der einzelnen Terzbänder sowie die Abewertete und C-bewertete Pegelwerte zu ermitteln und darzustellen.
    Zu erbringende Leistungen: Entwurf eines Feinkonzeptes zur Leistungserbringung und Abstimmung dessen mit dem Auftraggeber. Durchführung von Emissionsmessungen tieffrequenter Geräusche (inkl. Infraschall ab 1 Hz) an unterschiedlichen Windenergieanlagen. Insgesamt sind sechs einzelne Messungen an mindestens drei Anlagentypen und drei Standorten vorgesehen. Die Messungen sind so durchzuführen, dass auch Aussagen zur Immissionssituation möglich sind. Optional sind im Angebot die Kosten für jede weitere Emissionsmessung anzugeben. Durchführung einer repräsentativen Immissionsmessung (inkl. Infraschall bis zu 1 Hz) im Einwirkungsbereich einer Straße. Durchführung zweier repräsentativer Immissionsmessungen (inkl. Infraschall bis zu 1 Hz) im städtischen sowie im ländlichen Raum ohne konkreten Quellenbezug. Die Immissionsmessungen sind so zu gestalten, dass Aussagen zur Schwankungsbreite der Immissionen (Tag/Nacht) möglich sind. Optional sind im Angebot die Kosten für jede weitere Immissionsmessung anzugeben. Alle Messorte sollen prioritär in Baden-Württemberg liegen. Alle Ergebnisse sind in Absprache mit dem Auftraggeber außerdem nach DIN 45680 (Juli 1997) sowie nach dem Norm-Entwurf 45680 (August 2011) zu beurteilen. Für eine nachträgliche Auswertung (z.B. FFT) sind für alle Messungen in Absprache mit dem Auftraggeber repräsentative Audioaufnahmen vorzusehen.
    Die Messungen und Ergebnisse sind in Form von Messberichten vollständig zu dokumentieren und darzustellen. Die Berichte sind in ausgedruckter Form und als Dateien in bearbeitbarer Form (Word, Excel) zu liefern. Der Auftraggeber ist über den Fortschritt regelmäßig zu informieren. Die Messtermine sind dem Auftraggeber mitzuteilen. Dem Auftraggeber wird ggf. Teilnahme an den Messungen ermöglicht. Erstellung eines Machbarkeitskonzeptes für eine Dauermessstation (Betrieb 2-4 Wochen) zur Messung tieffrequenter Geräusche und zur Dokumentation der Geräuschsituation an einer Windkraftanlage. Dabei sind u.a. die Aspekte technische Ausstattung, Auswertung der Daten, Bewertung der Daten, mögliche Aussagen im Rahmen des Immissionsschutzes zu berücksichtigen. Es sind drei Projektgespräche bei der LUBW in Karlsruhe einzuplanen und zu kalkulieren.
    Für die Erbringung der Leistung sind folgende Mindestanforderungen zu erfüllen:
    - Messgeräteausstattung: Die eingesetzten Geräte müssen der Genauigkeitsklasse 1 (DIN/EN 61672-1) entsprechen. Darüber hinaus muss die zu erzielende Messgenauigkeit im tieffrequenten Bereich bis zu 1 Hz bei max. +/- 5 dB liegen.
    - Erfahrung in der Erstellung von Messberichten zum Thema (Nachweis von mindestens drei Messberichten zum Thema)
    Projektadresse DE-76231 Karlsruhe

  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • Kurztitel: Messprogramm tieffrequente Geräusche (inkl. Infraschall) und Windkraftanlagen
      Fertigstellung/Lieferung bis spätestens: 28.06.2013
      Dienststelle: Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz
      (bei Zuschlagserteilung = Baden-Württemberg
      Auftraggeber) Postfach 10 01 63
      76231 Karlsruhe
      Telefax: 0721/5600-1456
      http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de
      Ansprechpartner: Herr Ratzel
      Abt. 3, Ref. 34, Tel. 0721/5600-2298
      oder -2254 (Vorzimmer Abteilung 3)
      E-mail: MTdwYmddXmdea2BiXjllbltwJ1twZSddXg==
      1.1 Freiberufliche Leistungen
      Es handelt sich um Leistungen, die im Rahmen einer freiberuflichen Tätigkeit oder im
      Wettbewerb mit freiberuflich Tätigen von Gewerbebetrieben angeboten werden.
      Das Angebot ist zu richten an: Hausadresse:
      Landesanstalt für Umwelt, Messungen Landesanstalt für Umwelt, Messungen
      und Naturschutz und Naturschutz
      Baden-Württemberg Baden-Württemberg
      Postfach 10 01 63 Griesbachstraße 1
      76231 Karlsruhe 76185 Karlsruhe
      Das Angebot muss bis zum 23. November 2012, 12.00 Uhr bei der Landesanstalt für Umwelt,
      Messungen und Naturschutz eingegangen sein. Bis zu diesem Zeitpunkt kann das Angebot
      in Textform zurückgezogen werden.
      Die persönliche Abgabe des Angebots kann nur an regelmäßigen Arbeitstagen in der zentralen
      Poststelle, Karlsruhe, Griesbachstr. 1 und zwar von Montag bis Donnerstag von 7.30 -
      16.00 Uhr und am Freitag von 7.30 - 14.30 Uhr erfolgen.
      Das Angebot ist verschlossen in doppeltem Umschlag einzureichen und mit einer Unterschrift
      zu versehen.
      Auf dem äußeren Umschlag ist die Anschrift des Absenders und die Aufschrift Landesanstalt
      für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Postfach 10
      01 63, 76231 Karlsruhe , anzugeben.
      Der innere Umschlag muss die Anschrift des Bieters tragen sowie folgendermaßen gekennzeichnet
      werden:
      Bitte nicht öffnen! Weiterleiten an: Ref. 12, Frau Oforkansi
      Angebot zum öffentlichen Leistungswettbewerb:
      Kurztitel: Messprogramm tieffrequente Geräusche (inkl. Infraschall) und Windkraft
      Ende der Angebotsfrist: 23.11.2012, 12.00 Uhr
      A 4 Zuschlags- und Bindefrist
      Die Zuschlags- und Bindefrist endet am 31.12.2012
      Bis zu diesem Zeitpunkt ist der Bieter an sein Angebot gebunden.
      Vergabe
      Für die Vergabe des Auftrags gilt das öffentliche Preisrecht.
      Die Öffnung der Angebote erfolgt am Montag dem 26. November 2012, 10.00 Uhr. Die Öffnung
      ist nicht öffentlich.
      Der Zuschlag erfolgt zum frühestmöglichen Zeitpunkt, spätestens vor Ablauf der Bindefrist.
      Das Angebot gilt als abgelehnt, wenn bis zum Ablauf der Bindefrist kein Zuschlag erteilt worden
      ist. Eine besondere Mitteilung ergeht nicht.
      B 1 Vertragsgegenstand
      Durchführung eines Messprogramms zur Ermittlung tieffrequenter Geräuschemissionen (inkl.
      Infraschall) von Windkraftanlagen. Weiterhin sind zum Vergleich repräsentative Geräuschimmissionsmessungen
      im Einwirkungsbereich einer Straße sowie Messungen in städtischer
      und ländlicher Umgebung durchzuführen. Außerdem soll ein Machbarkeitskonzept für
      eine Dauermesstation (tieffrequente Geräusche) erstellt werden.
      B 2 Vom Auftraggeber zu erbringende Leistungen
      Der Auftraggeber steht für die fachliche Klärung und Absprache von Sachverhalten zur Verfügung.
      Außerdem erfolgt ggf. eine Unterstützung des Auftragnehmers bei der Auswahl konkreter
      Anlagen bzw. Quellen an denen gemessen werden soll.
      B 3 Vom Bieter als Auftragnehmer zu erbringende Leistungen
      Vorbemerkung: Im vorliegenden Fall wird unter dem Begriff Messung stets die Messplanung,
      die Durchführung der Messung, die Auswertung der Messergebnisse, ggf. die
      Ergebnisaufbereitung und die Berichterstellung verstanden.
      Der Begriff Geräusche beinhaltet hier Schwingungen ab 1 Hz, d.h. stets inklusive Infraschall.
      Sofern nicht ausdrücklich abweichend hiervon gefordert, sind stets Mess- und
      Auswerteergebnisse (inklusive Qualitätsaussagen) der einzelnen Terzbänder sowie die Abewertete
      und C-bewertete Pegelwerte zu ermitteln und darzustellen.
      Zu erbringende Leistungen: Entwurf eines Feinkonzeptes zur Leistungserbringung und
      Abstimmung dessen mit dem Auftraggeber.
      Durchführung von Emissionsmessungen tieffrequenter Geräusche (inkl. Infraschall ab 1 Hz)
      an unterschiedlichen Windenergieanlagen. Insgesamt sind sechs einzelne Messungen an
      mindestens drei Anlagentypen und drei Standorten vorgesehen. Die Messungen sind so
      durchzuführen, dass auch Aussagen zur Immissionssituation möglich sind. Optional sind im
      Angebot die Kosten für jede weitere Emissionsmessung anzugeben.
      Durchführung einer repräsentativen Immissionsmessung (inkl. Infraschall bis zu 1 Hz) im
      Einwirkungsbereich einer Straße.
      Durchführung zweier repräsentativer Immissionsmessungen (inkl. Infraschall bis zu 1 Hz) im
      städtischen sowie im ländlichen Raum ohne konkreten Quellenbezug.
      Die Immissionsmessungen sind so zu gestalten, dass Aussagen zur Schwankungsbreite der
      Immissionen (Tag/Nacht) möglich sind.
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      Optional sind im Angebot die Kosten für jede weitere Immissionsmessung anzugeben.
      Alle Messorte sollen prioritär in Baden-Württemberg liegen.
      Alle Ergebnisse sind in Absprache mit dem Auftraggeber außerdem nach DIN 45680 (Juli
      1997) sowie nach dem Norm-Entwurf 45680 (August 2011) zu beurteilen.
      Für eine nachträgliche Auswertung (z.B. FFT) sind für alle Messungen in Absprache mit dem
      Auftraggeber repräsentative Audioaufnahmen vorzusehen.
      Die Messungen und Ergebnisse sind in Form von Messberichten vollständig zu
      dokumentieren und darzustellen. Die Berichte sind in ausgedruckter Form und als Dateien in
      bearbeitbarer Form (Word, Excel) zu liefern.
      Der Auftraggeber ist über den Fortschritt regelmäßig zu informieren. Die Messtermine sind
      dem Auftraggeber mitzuteilen. Dem Auftraggeber wird ggf. Teilnahme an den Messungen
      ermöglicht.
      Erstellung eines Machbarkeitskonzeptes für eine Dauermessstation (Betrieb 2-4 Wochen) zur
      Messung tieffrequenter Geräusche und zur Dokumentation der Geräuschsituation an einer
      Windkraftanlage. Dabei sind u.a. die Aspekte technische Ausstattung, Auswertung der Daten,
      Bewertung der Daten, mögliche Aussagen im Rahmen des Immissionsschutzes zu
      berücksichtigen.
      Es sind drei Projektgespräche bei der LUBW in Karlsruhe einzuplanen und zu kalkulieren.
      Für die Erbringung der Leistung sind folgende Mindestanforderungen zu erfüllen:
      - Messgeräteausstattung: Die eingesetzten Geräte müssen der Genauigkeitsklasse
      1 (DIN/EN 61672-1) entsprechen. Darüber hinaus muss die zu erzielende
      Messgenauigkeit im tieffrequenten Bereich bis zu 1 Hz bei max. +/- 5 dB liegen.
      - Erfahrung in der Erstellung von Messberichten zum Thema (Nachweis von
      mindestens drei Messberichten zum Thema)
      B

  • Gewährleistung

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