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  • DE-56329 St. Goar
  • 04/2009
  • Ergebnis
  • (ID 2-14519)

Modellstadt St. Goar im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal


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    Entscheidung 04/2009 Entscheidung
    Achtung Änderung am Dec 11, 2008
    Verfahren Beschränkter Ideen- und Realisierungswettbewerb
    Berufsgruppen Landschaftsarchitekten, Stadtplaner, Verkehrsplaner
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 25 - max. 31
    Gebäudetyp Städtebauliche Projekte
    Zulassungsbereich EWR, Schweiz
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 90.000 EUR zzgl. USt.
    Auslober/Bauherr Stadt St. Goar, St. Goar (DE), Verbandsgemeinde St. Goar - Oberwesel, Oberwesel (DE)
    Betreuer Stadt-Land-plus - Büro für Städtebau Und Umweltplanung, Boppard Buchholz (DE) Büroprofil
    Preisrichter Angela Bezzenberger, Prof. Peter de Bois, Prof. Dr. Martin Haag, Herbert Sommer, Robert Stüber, Prof. Eva von Mackensen [Vorsitz]
    Aufgabe
    Im Rahmen der Initiative Baukultur für das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal wird ein kombinierter Ideen- und Realisierungswettbewerb ausgelobt.
    Der städtebaulich-landschaftsplanerische Wettbewerb für die Gestaltung und Umstrukturierung der "Rheinseite" St. Goars befasst sich räumlich mit dem gesamten Rheinvorgelände und Rheinufer der Kernstadt. Die Planungsaufgabe beinhaltet neben der Neugestaltung bestehender Straßen-, Platz-, Garten- und Uferräume u. a. die Themen Stadtillumination, Stadtmöblierung, Parkleitsystem, Barrierefreiheit, Kunst, Kinderfreundlichkeit, Hochwasser und Denkmalpflege.

    Das Plangebiet reicht vom Ortseingang (Hafen) bis zum Ortsausgang (Wahrschauer- und Lotsenmuseum), hat eine Fläche von ca. 7,9 Hektar und befindet sich überwiegend im förmlich festgesetzten Sanierungsgebiet.

    Vor dem Hintergrund einer zeitgemäßen, welterbeverträglichen Gestaltung soll das Vorhaben eine Vorbildfunktion für das gesamte Mittelrheintal übernehmen. Der Entwicklung von Zukunftsideen liegt somit das Leitbild der "Modellstadt St. Goar" zu Grunde. Der Wettbewerb dient auch der Überprüfung von bisher entwickelten Planungskonzepten verschiedener Maßnahmenträger. Die anstehenden Einzelmaßnahmen in der Stadt St. Goar sollen in einer ganzheitlichen, städtebaulichen Gesamtlösung vereinigt werden, die der Auszeichnung als UNESCO Weltkulturerbe Rechnung trägt.

    In dem Ideenwettbewerb soll ein innovatives, dem Welterbestatus angemessenes und langfristig tragfähiges Gesamtkonzept für das innerstädtische Rheinufer, die Ortsdurchfahrt B9 und die daran anknüpfenden öffentlichen Platz- und Verkehrsräume erarbeitet werden (ca. 6,8 ha).

    Gegenstand des Realisierungsteils ist die aus dem Gesamtkonzept abgeleitete Neugestaltung des Marktplatzes, des Hansenplatzes, des Rathausplatzes, der Rheinstraße und die Umfeldgestaltung der Rheinfelsballe, als erste Realisierungsstufe (ca. 1,1 ha).

    Für den Ausbau der Bundesstraße 9 (ca. 0,4 ha) sowie den Teilbereich Hafen bis zur Panzerrampe (ca. 0,8 ha) kann keine Weiterbeauftragung der Preisträger in Aussicht gestellt werden.
    Gesetzte Teilnehmer 1. Adler Oleseh Landschaftsarchitekten, Mainz mit AVI Architekten, Kaiserslautern und VSU beratende Ingenieure, Herzogenrath.
    2. RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn mit B.A.S. Kopperschmidt + Moczala GmbH, Weimar und Grontmij BGS Ingenieurgesellschaft mbH, Bonn.
    3. Melzer Landschaftsarchitekt, Köln mit Denninger-Hertel-Kilian-Reichle-Scholz, Köln und Dillig Ingenieure, Simmern.
    4. Trojan Trojan Wendt Architekten und Städtebauer, Darmstadt mit Georg Skoupil ber. Verkehrsplaner, Mühltal.
    5. WBP Landschaftsarchitekten & Ingenieure, Bochum mit dreibund-architekten und Generalplaner Infrastruktur Dr. Leßmann GmbH, Bochum.
    Ausstellung Am 07.05.2009 um 10.30 Uhr findet die offizielle Präsentation der Arbeiten, insbesondere der Preisträger, in der Rheinfelshalle in St. Goar statt (siehe Programm).
    Die Arbeiten sind vom 07.05.2009 bis 19.05.2009, werktags von 10:00 - 16:00 Uhr in der Rheinfelshalle in St. Goar und vom 25.05.2009 bis 02.06.2009, werktags von 08:00 - 18:00 Uhr bei der SGD Nord in Koblenz ausgestellt.

    Downloads Programm AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG.pdf
    Projektadresse Heerstraße
    DE-56329 St. Goar
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    • D-Oberwesel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

      2008/S 241-319810

      Stadt St. Goar, Verbandsgemeinde St. Goar - Oberwesel, Rathausstraße 6, attn: siehe A.I), D-55430 Oberwesel. Tel.  (49-6741) 16 43. E-mail: MjEwaWpXWmo2aWojXWVXaCRaWw==. Fax  (49-6741) 27 89.

      (Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 19.11.2008, 2008/S 225-299317)

      Betr.:
      CPV: 71222000, 71322500, 71400000.
      Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen.

      Anstatt:
      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs/Beschreibung des Projekts:

      II.1.2) Kurze Beschreibung:

      (...) Das Plangebiet reicht vom Ortseingang (Hafen) bis zum Ortsausgang (Wahrschauer- und Lotsenmuseum), hat eine Fläche von ca. 7,5 Hektar und befindet sich überwiegend im förmlich festgesetzten Sanierungsgebiet. (...).

      (...) In dem Ideenweltbewerb soll ein innovatives, dem Welterbestatus angemessenes und langfristig tragfähiges Gesamtkonzept für das innerstädtische Rheinufer, die Ortsdurchfahrt B9 und die daran anknüpfenden öffentlichen Platz- und Verkehrsräume erarbeitet werden (ca. 5 ha).

      Gegenstand des Realisierungsteils ist die aus dem Gesamtkonzept abgeleitete Neugestaltung des Marktplatzes, des Hansenplatzes, des Rathausplatzes, der Rheinstraße und die Umfeldgestaltung der Rheinfelsballe, als erste Realisierungsstufe (ca. 2,5 ha). (...).

      Abschnitt IV: Verfahren Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:

      2. Hille Architekten + Stadtplaner, Ingelheim mit Bierbaum Aichele Landschaftsarchitekten, Mainz und Dieterich Beratende Ingenieure, Mainz.

      muss es heißen:
       
      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs/Beschreibung des Projekts:

      II.1.2) Kurze Beschreibung:

      (...) Das Plangebiet reicht vom Ortseingang (Hafen) bis zum Ortsausgang (Wahrschauer- und Lotsenmuseum), hat eine Flache von ca. 7,9 Hektar und befindet sich überwiegend im förmlich festgesetzten Sanierungsgebiet. (...).

      (...) In dem Ideenwettbewerb soll ein innovatives, dem Welterbestatus angemessenes und langfristig tragfähiges Gesamtkonzept für das innerstädtische Rheinufer, die Ortsdurchfahrt B9 und die daran anknüpfenden öffentlichen Platz- und Verkehrsräume erarbeitet werden (ca. 6,8 ha).

      Gegenstand des Realisierungsteils ist die aus dem Gesamtkonzept abgeleitete Neugestaltung des Marktplatzes, des Hansenplatzes, des Rathausplatzes, der Rheinstraße und die Umfeldgestaltung der Rheinfelshalle, als erste Realisierungsstufe (ca. 1,1 ha). (...).

      Abschnitt IV: Verfahren Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:

      2. Entfallt

      ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

      D-Oberwesel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

      2008/S 229-303840


      Stadt St. Goar, Verbandsgemeinde St. Goar - Oberwesel, Rathausstraße 6, attn: siehe A.I), D-55430 Oberwesel. Tel.  (49-6741) 16 43. E-mail: MjE3YmNQU2MvYmMcVl5QYR1TVA==. Fax  (49-6741) 27 89.

      (Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 19.11.2008, 2008/S 225-299317)

      Betr.:
      CPV: 71222000, 71322500, 71400000.
      Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen.

      Anstatt:
      III.1):
      ...

      1.2 ...Voltmachtserklärung...
      ...

      2.2...Wichtung 1.5 %.
      ...

      2.4...Darüber hinaus gehende Unterlagen werden nicht geweitet / Wichtung 25 %.
      ...

      2.6 Vorlage von maximal 10 schriftlichen Referenzen...

      III.2):
      ...

      Zur Bewerbung als Mitglieder...sonstige Befähigungsbachweise verfügen,...
      ...

      VI.2):
      Versand der Auslegung: 15.1.2009.

      VI.3.1):
      Ofizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau.
      ...

      muss es heißen: 
      III.1):
      ...

      1.2 ...Vollmachtserklärung...
      ...

      2.2...Wichtung 15 %.
      ...

      2.4...Darüber hinaus gehende Unterlagen werden nicht gewertet / Wichtung 25 %.

      2.6 Vorlage von maximal 2 schriftlichen Referenzen...

      III.2):
      ...

      Zur Bewerbung als Mitglieder...sonstige Befähigungsnachweise verfügen,...
      ...

      VI.2):
      Versand der Auslobung: 15.1.2009.

      VI.3.1):
      Ofizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau.
      ...

      ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

      D-Oberwesel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

      2008/S 225-299317

      WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNG

      Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER/AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):

      Stadt St. Goar, Verbandsgemeinde St. Goar - Oberwesel, Rathausstraße 6, Kontakt Bürgermeister Walter Mallmann, z. Hd. von siehe A.I), D-55430 Oberwesel. Tel.  (49-6741) 16 43. E-Mail: MjE5YGFOUWEtYGEaVFxOXxtRUg==. Fax  (49-6741) 27 89.

      Internet-Adresse(n):

      www.st-goar.de

      Weitere Auskünfte erteilen: Stadt-Land-plus - Büro für Städtebau Und Umweltplanung, Am Heidepark 1a, D-56154 Boppard Buchholz. Tel.  (49-6742) 87 80-0. E-Mail: MThyXWZsallkXThrbFlcbCVkWWZcJWhkbWsmXF0=. Fax  (49-6742) 87 80-88. URL: www.stadt-land-plus.de.

      Weitere Unterlagen sind erhältlich bei: Stadt-Land-plus - Büro für Städtebau und Umweltplanung, Am Heidepark 1a, z. Hd. von von Helena Häuser, D-56154 Boppard Buchholz. Tel.  (49-6742) 87 80-0. E-Mail: MTJ4Y2xycF9qYz5xcl9icitqX2xiK25qc3EsYmM=. Fax  (49-6742) 87 80-88. URL: www.stadt-land-plus.de.

      Projekte oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Stresemannstraße 3-5, Kontakt Initiative Baukultur, z. Hd. von von Dipl.-Ing. M.A. Stefan Baumgarten, D-56068 Koblenz. Tel.  (49-261) 120 22 19. E-Mail: MTVub2BhXGkpXVxwaGJcbW9gaTtuYl9pam1fKW1naylfYA==. Fax  (49-261) 120 88 22 19. URL: www.sgdnord.rlp.de.

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
      Regional- oder Lokalbehörde.
      Allgemeine öffentliche Verwaltung.
      I.3) HAUPTTÄTIGKEIT(EN) DES AUFTRAGGEBERS:

      ABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTS

      II.1) BESCHREIBUNG
      II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber:
      Modellstadt St. Goar im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal.
      II.1.2) Kurze Beschreibung:
      Kombinierter Ideen- und Realisierungswettbewerb (Freianlagen, Verkehrsanlagen):
      Im Rahmen der Initiative Baukultur für das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal wird ein kombinierter Ideen- und Realisierungswettbewerb ausgelobt.
      Der städtebaulich-landschaftsplanerische Wettbewerb für die Gestaltung und Umstrukturierung der "Rheinseite" St. Goars befasst sich räumlich mit dem gesamten Rheinvorgelände und Rheinufer der Kernstadt. Die Planungsaufgabe beinhaltet neben der Neugestaltung bestehender Straßen-, Platz-, Garten- und Uferräume u. a. die Themen Stadtillumination, Stadtmöblierung, Parkleitsystem, Barrierefreiheit, Kunst, Kinderfreundlichkeit, Hochwasser und Denkmalpflege.
      Das Plangebiet reicht vom Ortseingang (Hafen) bis zum Ortsausgang (Wahrschauer- und Lotsenmuseum), hat eine Fläche von ca. 7,5 Hektar und befindet sich überwiegend im förmlich festgesetzten Sanierungsgebiet.
      Vor dem Hintergrund einer zeitgemäßen, welterbeverträglichen Gestaltung soll das Vorhaben eine Vorbildfunktion für das gesamte Mittelrheintal übernehmen. Der Entwicklung von Zukunftsideen liegt somit das Leitbild der "Modellstadt St. Goar" zu Grunde. Der Wettbewerb dient auch der Überprüfung von bisher entwickelten Planungskonzepten verschiedener Maßnahmenträger. Die anstehenden Einzelmaßnahmen in der Stadt St. Goar sollen in einer ganzheitlichen, städtebaulichen Gesamtlösung vereinigt werden, die der Auszeichnung als UNESCO Weltkulturerbe Rechnung trägt.
      In dem Ideenwettbewerb soll ein innovatives, dem Welterbestatus angemessenes und langfristig tragfähiges Gesamtkonzept für das innerstädtische Rheinufer, die Ortsdurchfahrt B9 und die daran anknüpfenden öffentlichen Platz- und Verkehrsräume erarbeitet werden (ca. 5 ha).
      Gegenstand des Realisierungsteils ist die aus dem Gesamtkonzept abgeleitete Neugestaltung des Marktplatzes, des Hansenplatzes, des Rathausplatzes, der Rheinstraße und die Umfeldgestaltung der Rheinfelsballe, als erste Realisierungsstufe (ca. 2,5 ha).
      Für den Ausbau der Bundesstraße 9 (ca. 0,4 ha) sowie den Teilbereich Hafen bis zur Panzerrampe (ca. 0,8 ha) kann keine Weiterbeauftragung der Preisträger in Aussicht gestellt werden.
      II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):

      71222000, 71322500, 71400000.

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN

      III.1) KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL DER TEILNEHMER:
      1.) Prüfüng der Bewerbungsunterlagen auf Ausschlusskriterien und Vollständigkeit;
      2.) Prüfung und Bewertung der finanziellen / wirtschaftlichen und personellen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Fachkunde sowie der architektonischen Qualität der vorgelegten Referenzprojekte (Eignungsprüfung).
      Zu 1.) Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise der Bewerber zur Prüfung der Ausschlusskriterien:
      1.1 Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges, bei Gesellschaften (z. B. GbR, KG) Nachweis der Vertretungsmacht.
      1.2 Im Falle einer Bietergemeinschaft Nachweis der Vertretungsmacht eines Mitgliedes (federführendes Mitglied) durch Vorlage einer Voltmachtserklärung durch die übrigen Mitglieder der Bietergemeinschaft.
      1.3 Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 4 (4) VOF.
      1.4 Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 11 VOF vorliegen.
      1.5 Unabhängigkeitserklärung nach § 7 (2) VOF (wirtschaftliche Zusammenarbeit/Unabhängigkeit).
      1.6 Angaben zur Deckungssumme der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung.
      1.7 Nachweis der Eintragung in die Architektenliste / Liste der Beratenden Ingenieure gemäß § 23 VOF oder Nachweis der Richtlinie 2005/36 EG vom 7.9.2005.
      Werden die Angaben und Erklärungen unter Ziffer 1.1 -1.7 nicht bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorgelegt, führt dies zwingend zum Ausschluss des Bewerbers.
      Im Falle einer Bietergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied die unter den Ziffern 1.1 bzw. 1.3 -1.7 geforderten Erklärungen vorzulegen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bietergemeinschaft, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen (1.2). Ein Mitglied einer Bietergemeinschaft darf nicht als Mitglied einer weiteren Bietergemeinschaft an diesem Bewerbungsverfahren teilnehmen. Im Falle einer Beauftragung haftet die Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch.
      Zu 2.) Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben der Bewerber:
      2.1 Durchschnittlicher Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren für vergleichbare Leistungen / Wichtung 10 %.
      2.2 Angabe der aktuellen Zahl und Qualifikation von festangestellten Führungskräften (FK) und technischen Mitarbeitern (MA) / Wichtung 1.5 %.
      2.3 Organisationsschema bzw. Organigramm der derzeitigen Bürostruktur (Organisation/QM) mit namentlicher Zuordnung der konkreten FK bzw. MA und deren Qualifikation / Wichtung 10 %.
      2.4 Darstellung von maximal 2 ausgewählten Projekten, die mit der Wettbewerbsaufgabe vergleichbar sind und vom Bewerber im eigenen Büro geplant und ausgeführt wurden: Freianlagen als Platz-, Straßen- oder Ufergestaltung, Stadtsanierung, Verkehrsanlagen.
      Für die Referenzprojekte gilt: Der Auftraggeber muss jeweils öffentlicher Auftraggeber sein. Zeitraum der Leistungserbringung innerhalb der letzten 10 Jahre (Fertigstellungstermin ab 1.1.1998), Kosten brutto mindestens 2 000 000 €. Ergänzend zu den ausgewählten Projekten sind Angaben zu Bauherr, Projektleiter im eigenen Büro sowie zu den erbrachten Leistungen gemäß HOAI zu machen. Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten sind jeweils Fotos, Zeichnungen etc. zur Darstellung der gestalterischen Qualität des Projektes beizufügen, jedoch ausschließlich je Objekt eine DIN A 4 Seite (insgesamt max. 2 Seiten DIN A 4 im Querformat). Darüber hinaus gehende Unterlagen werden nicht geweitet / Wichtung 25 %.
      2.5 Angabe von Flachen und erzielten Kosten getrennt bezogen jeweils auf Freiraum- und Straßengestaltung / Wichtung 15 %.
      2.6 Vorlage von maximal 10 schriftlichen Referenzen von öffentlichen Auftraggebern (ausgestellt innerhalb der letzten 5 Jahr ab 1.1.2003) mit positiven Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in LP 5 - 8 / Wichtung 25 %.
      Werden die vorzulegenden Eignungsnachweise / -angaben unter Ziffer 2.1 - 2.6 nicht bis zum Abschluss der Bewerbungsfrist vorgelegt, führt dies nicht zwingend zum Ausschluss des Bewerbers. Die Nicht-Vorlage der Eignungsnachweise / -angaben unter den Ziffern 2.1 - 2.6 fuhrt jedoch zu einer Abwertung im Rahmen der Eignungsprüfung.
      Die Vorlage von Projekten unter Ziffer 2,4 mit geringeren Kosten führt zu einer Abwertung im Rahmen der Eignungsprüfung.
      Bei Bietergemeinschaften werden die Eignungsnachweise/ -angaben zu den Ziffern 2.1, 2.2, 2.4, 2,5 und 2,6 bei der Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung addiert. Zu Ziffer 2.3 werden getrennte Angaben erwartet. Aus den Bewerbungsunterlagen muss eindeutig hervorgehen, dass der Auftraggeber der ausgewählten Referenzprojekte unter Ziffer 2.4 bzw. der vorgelegten Referenzschreiben unter Ziffer 2.6 öffentlicher Auftraggeber ist. Wenn dies nicht der Fall ist, kann das betreffende Referenzprojekt /-schreiben bei der Bewertung nicht berücksichtigt werden.
      Das Ergebnis der unter 2.) beschriebenen Eignungsprüfung ist die Bildung einer Rangfolge, aus der die bestplatzierten mindestens 20, maximal 25 Bewerber zur Teilnahme am Wettbewerbsverfahren aufgefordert werden. Die Teilnehmer werden nach eindeutigen, nicht diskriminierenden Kriterien aus dem Kreis der Bewerber ausgewählt. Soweit nach den Kriterien keine nachvollziehbare Auswahl getroffen werden kann, ist unter den verbleibenden Bewerbern eine Auswahl durch Los zu treffen.

      Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Hinweis zum Download unter: www.stadt-land-plus.de.

      Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die im Formularvordruck beschriebene Blattanzahl nicht überschreiten.
      III.2) TEILNAHME IST EINEM BESTIMMTEN BERUFSSTAND VORBEHALTEN:
      Ja.
      Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Bietergemeinschaften aus Landschaftsarchitekten und/oder Stadtplanern und Beratenden Ingenieuren (Verkehrsplaner). Architekten können hinzugezogen werden.
      Den Bietergemeinschaften entsprechen interdisziplinäre Gesellschaften, bei denen die Gesellschafter oder Geschäftsführer Landschaftarchitekten und/oder Stadtplaner und Beratende Ingenieure (Verkehrsplaner) sind.
      Zur Bewerbung als Mitglieder der Bietergemeinschaften sind zugelassen alle in den Mitgliedsstaaten des EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt, Stadtplaner, Beratender Ingenieur, Architekt gemäß § 23 VOF berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsbachweise verfügen, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36 EG vom 7.9.2005 gewährleistet ist.
      Dies gilt auch für juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist. Ein Geschäftsführer einer juristischen Person, ein Geschäftsführer einer Gesellschaft und bevollmächtigte Vertreter von juristischen Personen und Gesellschaften sowie der verantwortliche Verfasser der Wettbewerbsaufgabe müssen die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
      Bei Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied genannt und jedes Mitglied die Teilnahmeanforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) ART DES WETTBEWERBS:
      Nichtoffen.
      Gewünschte Teilnehmerzahl: Mindestzahl 25 / Höchstzahl 31.
      IV.2) NAMEN DER BEREITS AUSGEWÄHLTEN TEILNEHMER:
      1. Adler Oleseh Landschaftsarchitekten, Mainz mit AVI Architekten, Kaiserslautern und VSU beratende Ingenieure, Herzogenrath.
      2. Hille Architekten + Stadtplaner, Ingelheim mit Bierbaum Aichele Landschaftsarchitekten, Mainz und Dieterich Beratende Ingenieure, Mainz.
      3. RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn mit B.A.S. Kopperschmidt + Moczala GmbH, Weimar und Grontmij BGS Ingenieurgesellschaft mbH, Bonn.
      4. Melzer Landschaftsarchitekt, Köln mit Denninger-Hertel-Kilian-Reichle-Scholz, Köln und Dillig Ingenieure, Simmern.
      5. Trojan Trojan Wendt Architekten und Städtebauer, Darmstadt mit Georg Skoupil ber. Verkehrsplaner, Mühltal.
      6. WBP Landschaftsarchitekten & Ingenieure, Bochum mit dreibund-architekten und Generalplaner Infrastruktur Dr. Leßmann GmbH, Bochum.
      IV.3) KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER PROJEKTE:
      Die Beurteilungskriterien werden in den Ausschreibungsunterlagen bekannt gegeben, die den zur Teilnahme ausgewählten Büros zur Verfügung gestellt werden.
      IV.4) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
      IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
      Die Bewerbungsunterlagen sind außen auf dem Umschlag gut sichtbar mit folgendem Aktenzeichen zu versehen: Auswählverfahren Wettbewerb St. Goar 430-06.
      IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen
      Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 15.12.2008.
      Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
      IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge auf Teilnahme:
      15.12.2008 - 18:00.
      IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber:
      8.1.2009.
      IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Anträge auf Teilnahme verfasst werden können:
      Deutsch.
      IV.5) PREISE UND PREISGERICHT
      IV.5.1) Es werden Preise vergeben:
      Ja.
      Zahl und Wert der zu vergebenden Preise: Preissumme: 90 000 € Netto, zzgl. MWSt.
      IV.5.2) Angaben zu den Zahlungen an alle Teilnehmer:
      IV.5.3) Folgeaufträge:
      Nein.
      IV.5.4) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend:
      Nein.
      IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:
      1. Dipl.-Ing. Angela Bezzenberger, LOEK Landschaftsarchitektur & Ökologie, Darmstadt.
      2. Prof. Peter de Bois, Chair of Urban Compositions, Delft.
      3. Prof. Dr. Martin Haag, Institut für Mobilität & Verkehr IMOVE, Kaiserslautern.
      4. Prof. Eva von Mackensen, Institut für Stadtforschung ISKO, Koblenz.
      5. Lt. MR. Dipl.-Ing. Herbert Sommer, Ministerium der Finanzen, Mainz.
      6. Lt. Bd. Dipl.-Ing. Robert Stüber, 5GD Nord, Koblenz.

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) WETTBEWERB IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
      Nein.
      VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN:

      Termine für die Bewerbung zum Auswahlverfahren: Der Bewerberbogen kann bis spätestens 15.12.2008 unter www.stadt-land-plus.de abgerufen werden. Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen, wird nicht zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die im Formularvordruck beschriebene Blattanzahl nicht überschreiten. Die Bewerbungsunterlagen zum Auswahl verfahren müssen bis spätestens am 15.12.2008, um 18:00 Uhr bei der unter Anhang A III) angegebenen Adresse mit dem Aktenzeichen "Auswahlverfahren Wettbewerb St. Goar 430-06" vorliegen.

      Voraussichtliche Termine für das Wettbewerbsverfahren:
      Versand der Auslegung: 15.1.2009.
      Kolloquium: 19.2.2009.
      Abgabe Wettbewerbsarbeiten: 6.4.2009.
      Preisgericht: 18. KW 2009.
      Nach Abschluss des Wettbewerbes werden mit allen Preisträgern Verhandlungsgespräche geführt. Dabei gelten folgende Zuschlagskriterien:
      1. Würdigung des Ergebnisses der Preisgerichtssitzung aus dem Wettbewerbsverfahren / Wichtung 35 %;
      2. Wirtschaftlichkeit des Angebotes: Honorar im Rahmen der HOAI Honorarzone IV Realisierungsteil / Wichtung 10 %, Nebenkosten § 7 VOF (der Auftraggeber beabsichtigt eine Pauschalierung) / Wichtung 5 %;
      3. Personelle Besetzung für das konkrete Projekt im Auftragsfall: Benennung von Projektleiter, Bauleiter, deren Stellvertreter sowie Mitarbeiter und deren Qualifikation bezogen auf die einzelnen Leistungsphasen / Wichtung 25 %;
      4. Fachliche Präsentation eines vergleichbaren Projektablaufs mit Darstellung der Büroorganisation bezogen auf die einzelnen Leistungsphasen / Wichtung 25 %;
      Der Auslober / Auftraggeber beabsichtigt im Sinne der Ziffer 7.1 GRW 1995 für den Realisierungsteil die Leistungsphasen 1 - 5 zu beauftragen, wobei die Beauftragung abschnittsweise erfolgt.
      Der Ausbau der Bundesstraße sowie des Teilbereichs Hafen wird zeitnah von den Maßnahmenträgern selbst umgesetzt, daher kann hierfür keine Weiterbeauftragung mit der Ausführungsplanung in Aussicht gestellt werden.
      Die Beauftragung erfolgt im Anschluss an den Wettbewerb und die nachfolgenden Verhandlungen mit den Preisträgern an einen der Preisträger.
      Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
      Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 500 000 € und für Personenschäden von 1 500 000 € nachzuweisen. Spätestens zum Verhandlungsgespräch ist eine Bestätigung der Versicherung vorzulegen, dass im Auftragsfall die o. g. Haftungssumme gewährleistet werden kann. Im Falle einer Beauftragung haftet die Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch.
      Vergütung:
      Die Vergütung der zu beauftragenden Planungsleistungen erfolgt gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Entsprechend den Bestimmungen der Ziffer 7.2 GRW 1995 wird im Falle einer weiteren Beauftragung die Preissumme auf die entsprechende Vergütung angerechnet, sofern die Konzeption ohne wesentliche Änderungen der Ausführung zugrunde gelegt wird. Im Falle von Bietergemeinschaften ist der bevollmächtigte Vertreter, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, bereits im Bewerbungsverfahren zu benennen.
      IV.1) Art des Wettbewerbs: Mindestzahl 25/Höchstzahl 31 (inkl. IV.2).
      VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
      VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:

      Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Stiftsstraße 9, D-55116 Mainz. E-Mail: MjEyallmW1VWWV9VYWFZZiJmYGQ0YWtqYGsiZmBkIlhZ. Tel.  (49-6131) 16 52 40. URL: http://www.mwvlw.rlp.de. Fax  (49-6131) 16 21 13.

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:
      VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
      VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      7.11.2008.
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