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  • DE-14467 Potsdam
  • 06/2008
  • Ergebnis
  • (ID 2-9646)

Sitz der Bundesstiftung Baukultur / Sanierung und Umbau Schiffbauergasse 3


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  • Projektdaten

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    Entscheidung 06/2008 Entscheidung
    Verfahren Beschränkter Realisierungswettbewerb
    Berufsgruppen Architekten, Landschaftsarchitekten, Innenarchitekten
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: 20
    Bewerber: 148
    Tatsächliche Teilnehmer: 18 (= 12% der Bewerber)
    Gebäudetyp Büro-, Verwaltungsbauten
    Zulassungsbereich Deutschland
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 26.000 EUR zzgl. USt.
    Auslober/Bauherr Landeshauptstadt Potsdam, Potsdam (DE)
    Betreuer Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Berlin (DE), Bonn (DE)
    Aufgabe
    Die Villa Schiffbauergasse 3 in Potsdam soll als Sitz der Bundesstiftung Baukultur hergerichtet und ausgebaut werden. Ziel des Wettbewerbs ist es, ein vorbildhaftes Konzept für den Umbau, die Sanierung, den Innenausbau sowie die Neugestaltung des unmittelbaren Umfeldes der Villa zu erhalten.
    Projektadresse Schiffbauergasse
    DE-14467 Potsdam
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  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • Bekanntmachungstext
      Sitz der Bundesstiftung Baukultur
      Sanierung und Umbau Schiffbauergasse 3, Potsdam
      Realisierungswettbewerb


      1. Auslober und Auftraggeber:
      Auslober ist die Stadt Potsdam, Geschäftsstelle Stadtentwicklung und Bauen
      beraten durch das
      Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
      vertreten durch das
      Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR),
      Referat IV S 3, Fasanenstr. 87, 10623 Berlin

      Auftraggeber und Bauherr ist die Stadt Potsdam, Geschäftsstelle Stadtentwicklung und Bauen.

      2. Wettbewerbsdurchführung:
      Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
      Ref. IV S 3 – Projektentwicklung · Planung · Wettbewerbe
      Beate Hückelheim-Kaune (Referatsleitung)
      Salomon Schindler (Projektleitung)
      Fasanenstr. 87, 10623 Berlin
      Tel.: 030-18401 8101, Fax: 030-18401-8109

      3. Art des Wettbewerbs:
      Das Verfahren wird als begrenzt offener, anonymer Realisierungswettbewerb nach GRW 95 in der Fassung vom 22.12.2003 mit 20 Teilnehmern durchgeführt. Die Auswahl der Teilnehmer am Wettbewerb erfolgt durch ein Auswahlgremium. Dem Auswahlgremium gehören an: Prof. Arno Lederer (Stuttgart), Prof. Dr. Werner Durth (Darmstadt), Prof. Ulla Luther (Berlin), Dr. Ursula Baus (Stuttgart) und Jörg Limberg (Potsdam).

      4. Zulassungsbereich:
      Als Zulassungsbereich gilt die Bundesrepublik Deutschland. Maßgebend ist der Sitz des Büros bzw. der Niederlassung zum Zeitpunkt der Auslobung. Dies gilt für jedes einzelne Mitglied der Arbeitsgemeinschaft.

      5. Beschreibung des Vorhabens:
      Die Villa Schiffbauergasse 3 in Potsdam soll als Sitz der Bundesstiftung Baukultur hergerichtet und ausgebaut werden. Ziel des Wettbewerbs ist es, einerseits ein vorbildhaftes Konzept für den Umbau, die Sanierung, den Innenausbau sowie die Neugestaltung des unmittelbaren Umfeldes der Villa zu erhalten und andererseits eine Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus Architekt, Landschaftsarchitekt (empfohlen) und Innenarchitekt (empfohlen), für die weitere Beauftragung zu finden.

      Die Wettbewerbsaufgabe umfasst insbesondere die Klärung der Eingangssituation und die Gestaltung des Erdgeschosses als Veranstaltungsbereich, Vorschläge für die raumbildenden Innenausbauten, ggf. die Erneuerung des Dachstuhls, sowie die Gestaltung des unmittelbaren Umfeldes der Villa unter Einbezug der Freifläche auf der Ostseite. Das Gebäude ist umgeben von einer denkmalgeschützten Kaserne und den zugehörigen Ställen und Reithallen, ist jedoch selbst kein Einzeldenkmal.

      Es wird ein Gestaltungskonzept erwartet, das dem Sitz der Stiftung eine eindeutige und attraktive Adresse verschafft unter Berücksichtigung eines angemessenen Umgangs mit dem Ort und dem bestehenden Gebäude. Die Stiftungsziele im Sinne der Nachhaltigkeit sollen ihren Ausdruck auch in der Stärkung des Bewusstseins für den Wert der gebauten Umwelt finden.

      6. Teilnahmeberechtigung:
      Zur Teilnahme am Wettbewerb bzw. Auswahlverfahren berechtigt sind:
      - Arbeitsgemeinschaften aus natürlichen Personen, die gemäß den Regelungen in der Bundesrepublik Deutschland berechtigt sind, am Tage der Auslobung die Berufsbezeichnung Architekt bzw. Innenarchitekt bzw. Landschaftsarchitekt zu führen und freiberuflich tätig sind. Innenarchitekten und Landschaftsarchitekten sind nur in Zusammenarbeit mit einem Architekten teilnahmeberechtigt.
      - Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die der Wettbewerbsaufgabe entsprechenden Planungsleistungen gehören, sofern mindestens jeweils ein Gesellschafter oder bevollmächtigter Vertreter und die verantwortlichen Verfasser der Wettbewerbsarbeit die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
      - Arbeitsgemeinschaften aus natürlichen Personen und / oder Juristischen Personen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden.

      Die Bildung von Arbeitsgemeinschaften aus Architekten, Landschaftsarchitekten und Innenarchitekten wird dringend empfohlen. Die Federführung liegt beim Architekten. Voraussetzung für eine Teilnahme am Wettbewerb bzw. am Auswahlverfahren ist der Nachweis der Berechtigung zur Führung der jeweiligen Berufsbezeichnung (Kammermitgliedschaft) sowie des Geschäftssitzes innerhalb des Zulassungsbereiches. Der Nachweis erfolgt durch Beilage einer Kopie der
      Eintragungsurkunde.

      Eine Mehrfachbeteiligung, auch einzelner Mitglieder von Arbeitsgemeinschaften oder einzelner Planer, die Mitglied in Arbeitsgemeinschaften sind, ist nicht möglich und führt zum Ausschluss aller beteiligten Arbeitsgemeinschaften. Eine Mehrfachbeteiligung liegt auch dann vor, wenn es sich um eine andere Niederlassung bzw. Filiale desselben Unternehmens oder um eine Tochtergesellschaft handelt.

      Jeder Wettbewerbsteilnehmer darf nur einen Entwurf einreichen. Juristische Personen und Arbeitsgemeinschaften gelten als ein Wettbewerbsteilnehmer. Im Fall einer aus dem Wettbewerbsverfahren resultierenden Beauftragung verpflichten sich die Partner einer Arbeitsgemeinschaft zu deren Aufrechterhaltung bis zur Abwicklung des Auftrags.

      7. Beurteilungskriterien:
      Die Beurteilungskriterien werden in der Auslobung bekannt gemacht. U.a.: Qualität der Entwurfsidee, Gestaltung des Umfeldes, Qualität des (innen-)architektonischen Gestaltungskonzeptes, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltiges Bauen, Erfüllung Bau- und Planungsrecht, Erfüllung der funktionalen Anforderungen, Erfüllung der Anforderungen bezüglich behindertengerechtem Bauen, Qualität der vorgeschlagenen konstruktiven und technischen Maßnahmen.

      8. Mitglieder des Preisgerichts:
      Fachpreisrichter
      Prof. Markus Allmann, Architekt (München)
      Prof. Dörte Gatermann, Architektin (Köln)
      Louisa Hutton, Architektin (Berlin)
      Teja Trüper, Landschaftsarchitekt (Lübeck)
      Ludwig Kindelbacher, Architekt und Innenarchitekt (München)
      Sachpreisrichter
      Renate Blank, MdB, Stiftungsrat Bundesstiftung Baukultur
      Heidrun Bluhm, MdB, Stiftungsrat Bundesstiftung Baukultur
      Prof. Michael Braum, Vorstand Bundesstiftung Baukultur
      Dr. Elke von Kuick-Frenz, Stadt Potsdam

      9. Preise und Ankäufe:
      Für Preise und Ankäufe stehen insgesamt 26.000.- € zur Verfügung.
      Folgende Staffelung der Preise (zuzügl. MWSt) ist vorgesehen:
      1. Preis 13.000,- €
      2. Preis 7.800,- €
      3. Preis 5.200,- €
      Die Preissummen werden im Anschluss an die Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges gegen Ausstellung einer Rechnung zugeteilt. Eine Änderung von Anzahl und Höhe der Preise unter Ausschöpfung der gesamten Summe ist bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichts
      gemäß GRW 2003, 4.2 möglich Die mit Preisen und Ankäufen ausgezeichneten Arbeiten werden Eigentum des Auslobers.

      10. Weitere Beauftragung:
      Vergeben werden sollen folgende Planungsleistungen: Gebäudeplanung, Planung der Freianlagen, Planung der raumbildenden Ausbauten

      Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs ab. Der Auslober beabsichtigt unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts gemäß HOAI die Leistungsphasen 2 bis 5 an den ersten Preisträger zu vergeben. Sollte der Auslober aus schwerwiegenden Gründen von der Empfehlung des Preisgerichtes abweichen wollen, wird er mit allen Preisträgern Verhandlungen führen, im Rahmen derer er die oben genannten Leistungen an
      einen der Preisträger vergeben wird. Eine stufenweise Beauftragung bleibt vorbehalten. Der Auftraggeber beabsichtigt, die weiteren Leistungsphasen 6-9 ebenfalls zu beauftragen.

      11. Sonstiges:
      Interessierte Arbeitsgemeinschaften können sich bis zum 22.01.2008 bewerben. Die Bewerbung muss folgende Unterlagen enthalten:
      • Vollständig ausgefüllter und von den Büroinhabern, den Geschäftsführern und/oder von bevollmächtigten Vertretern rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen. Der Bewerbungsbogen kann auf der Website http://www.bbr.bund.de">www.bbr.bund.de (> Ausschreibungen / Wettbewerbe / Stellen> Architekturwettbewerbe) heruntergeladen werden.
      • Nachweis der Vertretungsbefugnis. Im Fall einer juristischen Person, z.B. einer GmbH, durch die Vorlage eines Handelsregisterauszuges. Im Fall einer Bietergemeinschaft sowie in allen übrigen Fällen, in denen ein bevollmächtigter Vertreter unterschreibt, ist seine Bevollmächtigung durch Vorlage
      einer Vollmachtserklärung nachzuweisen.
      • Nachweis über die Eintragung in eine Architektenkammer eines deutschen Bundeslandes ( z. B. durch Vorlage der Kopie der Eintragungsurkunde). Dieser Nachweis muss für jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft bzw. für jeden Entwurfsverfasser erbracht werden.
      • 2 Referenzprojekte, davon mind. eines vom Architekten, auf je max. 1 DINA3 Querformat, einseitig bedruckt.

      Es besteht der ausdrückliche Wunsch der Bundesstiftung Baukultur, Nachwuchsarchitekten am Verfahren zu beteiligen. Die Referenzprojekte müssen deshalb nicht realisiert sein. Projekte, die mit einem Preis ausgezeichnet sind, werden zusätzlich positiv gewertet. Die Hinweise auf dem Bewerbungsbogen sind unbedingt zu beachten!
      Der federführende Vertreter gilt als Ansprechpartner der Arbeitsgemeinschaft gegenüber dem Auslober. Die Korrespondenz, der Versand von Unterlagen sowie die Auszahlung von Preisgeldern erfolgt ausschließlich an den federführenden Vertreter. Es ist eine Korrespondenzadresse innerhalb des Zulassungsbereiches anzugeben.

      12. Tag der Auslobung:
      Tag der Auslobung ist der 18.12.2007

      13. Frist für den Eingang der Bewerbungsunterlagen:
      Das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Bewerbungsformblatt inkl. Anlagen muss bis Dienstag 22.01.2008, 16.00 Uhr
      im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung Ref. IV S 3 – Salomon Schindler, Fasanenstraße 87, 10623 Berlin eingegangen sein.
      Nach diesem Zeitpunkt eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Bitte eventuelle Beförderungszeiten beachten, es gilt nicht der Poststempel.

      Wettbewerbsdurchführung:
      Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
      Ref. IV S 3 – Projektentwicklung • Planung • Wettbewerbe
      Salomon Schindler
      Fasanenstr. 87, 10623 Berlin
      Tel.: 030-18401 8101, Fax: 030-18401-8109 


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