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  • DE-25336 Elmshorn, DE-25335 Elmshorn
  • 09/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-222906)

Buttermarkt und Hafen Elmshorn


  • 3. Preis

    kein Bild vorhanden
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    Visualisierer
    werk3 architekturvisualisierungen, berlin (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin (DE)
    Stadtplaner: Machleidt GmbH, Berlin (DE)

    Preisgeld
    12.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Arbeit überzeugt durch viele gute Ansätze und eine sorgfältige graphische Ausarbeitung der Gestaltungsideen. Die Übertragung der Gestaltung in die dritte Dimension in den vorgelegten Perspektiven kann jedoch nicht überzeugen und die ausschließlich graue Pflasterung im Plangebiet ist nicht weiter ausformuliert und wirkt monoton.
    Einige Elemente wirken in den Bildern für den Ort unpassend. Beispielsweise sind die Stufen zum Hafenplatz räumlich nicht so eingebunden, dass sie einen attraktiven rückwärtigen Raum erzeugen, der das Potential der Wasserlage nutzt. Hier wird ein schlüssiges Konzept vermisst, dass den Buttermarkt nachhaltig beleben kann. Die lockere Anordnung von Bäumen an der Nordseite des Buttermarkts und die freie Sicht auf das neue Rathaus sind gut gewählt. Positiv wird auch die gewünschte Blickbeziehung in Ost-West-Richtung gesehen.
    Der großzügige Skulpturengarten und eine weitere Grünfläche entlang des Nordufers der Krückau tragen ebenfalls zu einer hohen Aufenthaltsqualität an der Krückau bei. Widersinnig scheint es jedoch gerade hier den Standort für den Wohnmobil-Stellplatz vorzusehen, was mit regelmäßigen Fahrzeugbewegungen auf der Promenade und einer nachhaltigen Veränderung des Bereichs einhergehen dürfte.
    Der abgesenkte Hafenplatz kann vor dem Hafenkopf eine hohe Aufenthaltsqualität am Wasser erzeugen.
    Die hier vorgesehene minimale Hafenbeckenerweiterung besitzt allerdings ein Missverhältnis zwischen Kosten und Nutzen und kann nicht ganz nachvollzogen werden. Sie scheint keine funktionalen Gründe zu besitzen, da Sie auch aus dem neuen Gebäude heraus kaum wahrnehmbar ist.
    Die Zonierung des Südufers ist gelungen, jedoch beeinträchtigt die Reihung von Pappeln im Bereich Südufer Hafen den Blick auf die Industriekulisse.


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