loading
  • AT-8010 Graz
  • 08/2010
  • Ergebnis
  • (ID 2-25404)

Erweiterung des Landespolizeikommandos Steiermark


  • 5. Rang Anerkennung


    Architekten
    Architekturbüro Pittino & Ortner, ZT-Ges.m.b.H., Graz (AT) Büroprofil

    Erläuterungstext
    Städtebauliches Konzept:

    - Schließen des Straßenzuges durch neuen Baukörper
    - entstehende Torsituation gewährleistet Durchlässigkeit
    - bestehende Eingangsbereich in Neubau integriert
    - klare Trennung zwischen Öffentlichkeit und institutionellen Bereichen (auch für PKWs)
    - längsorientierter Baukörper nimmt Richtungen aus dem Bestand auf (Strassgangerstraße und bestehende
    Gebäude)
    - Polizeigebäude fügt sich höhenmäßig zwischen 5-geschossigen Bestand und 1-geschossiges
    Werkstättengebäude – der Bezug zu Straßenraum und umliegende Gebäude ist dadurch automatisch gegeben
    - Intension zur Gestaltung der Außenräume: das Grünraumkonzept ist nicht nur auf Außenraum beschränkt - es
    zieht sich auch in Innenbereiche, Atrium
    - Grünraumverdichtung – gesamter Bewuchs entwickelt sich (im neuen Fassadenraster der
    Sonnenschutzelemente) über gesamtes Projektgebiet
    - Sonderstellung der Eingangszone: Platzschaffung, über Eingangsachse für Öffentlichkeit erfassbar


    Architektonisches Konzept:

    - wesentliches Gestaltungselement der Bestandsfassade (Betonstruktur) wird auf neue Fassade transformiert
    - veränderbare Fassade: Sonnenschutz ist individuell vom Nutzer einstellbar – „Nutzer wird zum
    Fassadengestalter“
    - trotz einfacher Konfiguration wird dynamisches Bauwerk geschaffen
    - Einbau eines mehrgeschossigen Atriums ( 1OG und 2OG) ermöglicht natürliche Belichtung sowie Be- und
    Entlüftung der inneren Verteilerflächen – hohe Raumqualität und zusätzlich Freiraum im Gebäude
    - Wache und Räume mit Öffentlichkeitscharakter bilden die Basis des 3-geschossigen Baukörpers und schaffen
    Torsituation


    Funktionelles Konzept:

    - durch Situierung der Kundenparkflächen wird Öffentlichkeit nicht ins Areal einbezogen
    - klare Strukturierungen der einzelnen Fachabteilungen – horizontale Gliederung (d. h. eine Abteilung pro
    Obergeschoss), dadurch kurze Wegeführungen, wenig Nebenflächen
    - hohe Qualität der Gang- und Nebenflächen durch Ausformung der Atrien
    - klarer Anschluss an Bestandsgebäude – kurze Wege, überdeckter Zugang
    - klare Erschließungsachsen
    - Waffenräume in eigenem Sicherheitsbereich in Zwischengeschoss

    Ausstattungskonzept:

    Baulicher Ausstattungsstandard:

    Konstruktion: Betonskelettbau mit Hohldielendecken
    Mauerwerk: Beton mit Ziegelausfachung
    Dach: Foliendach mit integrierter Solarnutzung, bzw. begrüntes Flachdach
    Wand: verputztes Vollwärmeschutzsystem mit vorgehängten Sonnenschutzläden
    Fußboden: Epoxyharzböden


    Abweichungen vom Raumprogramm:

    Lt. HSL - Fachplaner finden die Lüftungsquerschnitte in den vorgesehenen Installationsschächten platz.
    Ansonsten wurde das Raumprogramm genau eingehalten.


    Ökonomische Kriterien:

    - wirtschaftliche Lösung durch nur eine Aufschließungsachse in allen Geschossen bzw. adaptierbare Breite
    (Verkehrsfläche kann entsprechend Nutzerprofil verkleinert werden)
    - Durch ein einfaches statisches System und einfachste Hüllkonstruktion (Vollwärmeschutz und verputzte
    Fassade) kann die Einhaltung des Kostenrahmens gewährleistet werden.
    - Fassadenkonzept ist nicht an bestimmte Materialität gebunden, kann entsprechend den wirtschaftlichen
    Möglichkeiten angepasst werden – inhaltlich bleibt es gleich
    z.B.: hochwertig: blickdichtes Glas (Sonnenschutz)
    wirtschaftlich: beschichtete Blechelemente (Sonnenschutz)

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 30.08.2010, 12:35
Zuletzt aktualisiert 31.08.2010, 13:00
Beitrags-ID 4-38183
Seitenaufrufe 510