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  • 2. Preis

    h4a | Lageplan Ideenteil

    Architekten
    h4a Gessert + Randecker Architekten | h4a Gessert + Randecker + Legner Architekten, Stuttgart (DE), München (DE), Düsseldorf (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Martin Gessert , Albrecht Randecker

    Mitarbeit
    Nicolas Henn, Marianne Weichenrieder, Martin Berlin, Patricia Ocker

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Glück Landschaftsarchitektur, Stuttgart (DE)

    Preisgeld
    30.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Auseinandersetzung mit der städtebaulichen Platzsituation klingt in der Arbeit an, jedoch sind die Proportionen der Freiräume nicht ganz geglückt. Die Ansätze der Freiraumplanung sind erkennbar, jedoch aufgrund der sehr zurückhaltenden Darstellung entsteht nicht der Eindruck, dass eine eigene Atmosphäre geschaffen wird.

    Der Ideenteil zeigt ein einheitliche Herangehensweise, die als Gesamtkonzept gut umgesetzt werden könnte.


    Die im städtebaulichen Ideenteil vorgebrachten Anregungen sind spannend, werden aber –wie z.B. die sechsgeschossige Aufstockung im Südosten- kontrovers diskutiert.

    Das Gebäude 2a begrenzt den Campus sinnvoll nach Norden und weist ein interessantes Entree mit Luftraum auf. Die gezeigten innenräumlichen Abfolgen von Süd nach Nord lassen hohe Raumqualitäten erkennen. Vor allem die gut funktionierende Bibliothek regt zum Studieren an und schafft eine, für die HS Coburg ganze eigene Identität. Diese wird im Seminar- und Verwaltungsbereich im OG ebenfalls spürbar. Der eingeschnittene Lichthof im OG erfordert allerdings in Hinblick auf Dichtigkeit und Lichtqualität einen hohen Detailierungsgrad. Die Fassade mit den angebotenen Lisenen bleibt in der zeichnerischen Darstellung sehr pauschal. Das Parkierungsgebäude ist sehr schlüssig entwickelt. Die Zu- und Abfahrtsituation im Osten ermöglicht zwar den Erhalt des kompletten Baumbestands (der wiederum das Gebäude weitgehend unsichtbar macht), stört aber den Fußgängerverkehr.

    Aufgrund der vergleichsweise sehr geringen Kubatur und der kompakten Bauweise ist eine hohe Wirtschaftlichkeit bei der Erstellung zu erwarten.