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Sonstiges Vergabeverfahren | 10/2009

neue leipziger terrassen - wohnen zwischen nonnenstraße und weißer elster

"Tor zum Wasser"

"Tor zum Wasser"

1. Rang

Osterwold°Schmidt EXP!ANDER Architekten BDA PartGmbB

Architektur

Erläuterungstext

ERLÄUTERUNGEN
Projektentwurf „neue leipziger terrassen“ an der Nonnenstrasse in Leipzig

Das Potential eines Wassergrundstückes in der Großstadt wird als Leitmotiv für die neue Bebauung begriffen.
In Beachtung der umstehenden zu Wohnzwecken umgenutzten Denkmale in einstiger Industriestruktur sowie neuer Wohngebäude wird eine Wohnbebauung entwickelt, die einen grosszügigen Bezug zur Weißen Elster herstellt. Die Typologie der „Terrassen“ als innerquartierliche Erschließung in Großstädten (z.B. Hamburg-Falkenried) ermöglicht hier eine effektive und konzentrierte Erreichbarkeit der neuen Häuser und mündet gleichermaßen in der direkten Übersetzung als Terrasse mit partieller Absenkung der Kaimauer.
Die städtebauliche Mäanderform der Neubebauung wird baulich getrennt, so dass hier sowohl das Tor zur Stadt als auch das Tor zum Wasser mit baulicher Höhe formuliert wird und gleichermaßen eine bauliche Realisierung in Abschnitten gegeben wird.
Dabei kann der Bestand an der Nonnenstrasse unkompliziert in die neue Gebäudefigur einbezogen werden (selbst eine evtl. Fortführung des nachbarlichen Eckgrundstückes ist denkbar).

Die neue Bebauung wird in einer Kombination aus ca. 15 Stadthäusern und 20-25 Eigentumswohnungen gesehen, die in Variationen mit Gartengrundstück, Dachgarten und im Bezug zum Fluss angeboten werden.
Die interne Erschließungsstrasse bildet hierbei einen halböffentlichen Freiraum für die Anwohner mit Zusatzangeboten zur Parkierung (Stadthäuser mit Garage). Auf diese Weise bleiben die Gartengrundstücke rein privater und geschützter Nutzung vorbehalten, die die unverbaubare Sicht zum Wasser gewährleisten.
Häuser und Wohnungen sind mit grosszügigen Loggien, Dachgärten und Balkonen über dem Wasser ausgestattet.
Die vorgeschlagene überwiegende Verklinkerung der Gebäude schafft ortstypischen Bezug und langfristige Wertigkeit.

Das besondere Flair der Großstadt mit Wasser wird mit der vorgeschlagenen Struktur so herausgestellt, dass statt Wohnen in der zweiten Reihe ein gleichberechtigtes, vielfältiges Angebot des Wohnens entsteht.

Blatt 1

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Blatt 2

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