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  • DE-31582 Nienburg
  • 08/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-229400)

VOF G22/2016 – VOF Standortausbau Friedrich-Loeffler-Institut in Mecklenhorst und Mariensee – Projektsteuerungsleistungen gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“


 
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    Entscheidung 15.08.2016 Entscheidung
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 3 - max. 5
    Tatsächliche Teilnehmer: 5
    Gebäudetyp Hochschulen, Wissenschaft und Forschung
    Art der Leistung Projektsteuerung
    Sprache Deutsch
    Baukosten 1.500.000 EUR
    Auslober/Bauherr Staatliches Baumanagement Weser-Leine, Nienburg (DE)
    Betreuer D&K drost consult GmbH, Hamburg (DE) Büroprofil
    Aufgabe
    Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) ist eine selbstständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Im Mittelpunkt der Arbeiten des FLI stehen die Gesundheit landwirtschaftlicher Nutztiere und der Schutz des Menschen vor Zoonosen, d. h. vor von Tieren auf den Menschen übertragbaren Infektionen. Aufgaben sind die Entwicklung tierschutzgerechter Haltungssysteme, der Erhalt der genetischen Vielfalt bei Nutztieren, die effektive Verwendung von Futtermitteln für die Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel und anderer tierischer Leistungen, sowie der Schutz vor Krankheiten durch eine verbesserte Diagnose, Vorbeugung und Bekämpfung von Tierseuchen.
    Das FLI ist in elf FachInstitute an sechs Standorten unterteilt.
    Drei dieser Institute, nämlich:
    — das Institut für Nutztiergenetik (derzeitiger Standort: Mariensee),
    — das Institut für Tierschutz und Tierhaltung (derzeitiger Standort: Celle) und
    — das Institut für Tierernährung (derzeitiger Standort: Braunschweig)
    sollen am Standort Mariensee/Mecklenhorst zusammengeführt werden.
    Mariensee und Mecklenhorst liegen im Stadtgebiet von Neustadt am Rübenberge (Region Hannover).
    Die Liegenschaft Mariensee ist Teil der Dorflage. Sie liegt ca. 8 km nördlich der Stadt Neustadt am Rübenberge und ist dieser als Stadtteil zugehörig. Die Liegenschaft Mecklenhorst liegt in Form eines eigenständigen Landguts ca. 2 km östlich der Stadt Neustadt am Rübenberge und ist dieser ebenfalls als Stadtteil zugehörig. Beide Standorte werden seit langem vom FLI bzw. seinen Vorgängerinstitutionen genutzt.
    Während sich die künftige Entwicklung des Instituts in Mariensee innerhalb der existierenden Flächenausweisung in der bestehenden Gebäudestruktur abspielt, werden in Mecklenhorst zusätzliche Flächen in Anspruch genommen.
    Basis der weiteren Bearbeitung bildet die vorliegende Entscheidungsunterlage (ES) – Bau.
    Bei der Liegenschaft Mariensee werden ausschließlich Bestandsgebäude genutzt und auf den Bedarf angepasst. In Mecklenhorst ist überwiegend Neubau vorgesehen. Der überwiegende Teil des Raumbedarfs wird hier untergebracht.
    Mariensee beherbergt Verwaltung und Laborkapazitäten des Instituts für Nutztiergenetik (ING) sowie eine Sondertierhaltung.
    In Mecklenhorst werden neben den Büros für die Wissenschaftler des Instituts für Tierschutz und Tierhaltung und des Instituts für Tierernährung das Tierexperimentelle Zentrum und die Landwirtschaftliche Versuchsstation angesiedelt.
    Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf ca. 86 000 000 EUR (brutto, KG 200-700).
    Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist derzeit für die erste Hälfte 2023 geplant.
    Die zu vergebenden Leistungen der Projektsteuerung bestehen aus:
    — Projektstufe 1 und 2, Handlungsbereiche A-E gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“;
    — Projektstufen 3 bis 5, Handlungsbereiche A-E gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“ als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
    — Besondere Leistungen in allen Projektstufen gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“ als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
    Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VOF-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH unterstützen und beratend begleiten.
    Leistungsumfang
    Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen für die Leistung der Projektsteuerung (Projektstufen 1-5) auf ca. 1 500 000 EUR geschätzt, inklusive Zuschlag für ein Bauvorhaben im Bestand, Nebenkosten und ohne Umsatzsteuer.
    Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 500 000 EUR
    Adresse des Bauherren DE-31582 Nienburg
    TED Dokumenten-Nr. 134518-2016
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      Deutschland-Nienburg: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

      2016/S 076-134518

      Auftragsbekanntmachung

      Dienstleistungen

      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

      Staatliches Baumanagement Weser-Leine
      Brückenstraße 8
      Zu Händen von: Herrn Unger
      31582 Nienburg
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 5021/808-221
      E-Mail: MjE1Z1ZjWFJTVjFkUx5oXR9fWlZVVmNkUlRZZFZfH1VW
      Fax: +49 5021/808-236

      Weitere Auskünfte erteilen: D&K drost consult GmbH
      Kajen 10
      Zu Händen von: Herrn Kai Degen
      20459 Hamburg
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 40360984-15
      E-Mail: MjEzXiFXWFpYYTNXZWJmZyBWYmFmaF9nIVdY
      Fax: +49 40360984-11
      Internet-Adresse: http://www.drost-consult.de

      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: D&K drost consult GmbH
      Kajen 10
      Zu Händen von: Herrn Kai Degen
      20459 Hamburg
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 40360984-15
      E-Mail: MjE0XSBWV1lXYDJWZGFlZh9VYWBlZ15mIFZX
      Fax: +49 40360984-11
      Internet-Adresse: http://www.drost-consult.de

      Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen

      I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
      I.3)Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
      I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1)Beschreibung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
      VOF G22/2016 – VOF Standortausbau Friedrich-Loeffler-Institut in Mecklenhorst und Mariensee – Projektsteuerungsleistungen gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“.
      II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Nienburg.

      NUTS-Code DE927

      II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
      Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
      II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
      II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) ist eine selbstständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Im Mittelpunkt der Arbeiten des FLI stehen die Gesundheit landwirtschaftlicher Nutztiere und der Schutz des Menschen vor Zoonosen, d. h. vor von Tieren auf den Menschen übertragbaren Infektionen. Aufgaben sind die Entwicklung tierschutzgerechter Haltungssysteme, der Erhalt der genetischen Vielfalt bei Nutztieren, die effektive Verwendung von Futtermitteln für die Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel und anderer tierischer Leistungen, sowie der Schutz vor Krankheiten durch eine verbesserte Diagnose, Vorbeugung und Bekämpfung von Tierseuchen.
      Das FLI ist in elf FachInstitute an sechs Standorten unterteilt.
      Drei dieser Institute, nämlich:
      — das Institut für Nutztiergenetik (derzeitiger Standort: Mariensee),
      — das Institut für Tierschutz und Tierhaltung (derzeitiger Standort: Celle) und
      — das Institut für Tierernährung (derzeitiger Standort: Braunschweig)
      sollen am Standort Mariensee/Mecklenhorst zusammengeführt werden.
      Mariensee und Mecklenhorst liegen im Stadtgebiet von Neustadt am Rübenberge (Region Hannover).
      Die Liegenschaft Mariensee ist Teil der Dorflage. Sie liegt ca. 8 km nördlich der Stadt Neustadt am Rübenberge und ist dieser als Stadtteil zugehörig. Die Liegenschaft Mecklenhorst liegt in Form eines eigenständigen Landguts ca. 2 km östlich der Stadt Neustadt am Rübenberge und ist dieser ebenfalls als Stadtteil zugehörig. Beide Standorte werden seit langem vom FLI bzw. seinen Vorgängerinstitutionen genutzt.
      Während sich die künftige Entwicklung des Instituts in Mariensee innerhalb der existierenden Flächenausweisung in der bestehenden Gebäudestruktur abspielt, werden in Mecklenhorst zusätzliche Flächen in Anspruch genommen.
      Basis der weiteren Bearbeitung bildet die vorliegende Entscheidungsunterlage (ES) – Bau.
      Bei der Liegenschaft Mariensee werden ausschließlich Bestandsgebäude genutzt und auf den Bedarf angepasst. In Mecklenhorst ist überwiegend Neubau vorgesehen. Der überwiegende Teil des Raumbedarfs wird hier untergebracht.
      Mariensee beherbergt Verwaltung und Laborkapazitäten des Instituts für Nutztiergenetik (ING) sowie eine Sondertierhaltung.
      In Mecklenhorst werden neben den Büros für die Wissenschaftler des Instituts für Tierschutz und Tierhaltung und des Instituts für Tierernährung das Tierexperimentelle Zentrum und die Landwirtschaftliche Versuchsstation angesiedelt.
      Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf ca. 86 000 000 EUR (brutto, KG 200-700).
      Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist derzeit für die erste Hälfte 2023 geplant.
      Die zu vergebenden Leistungen der Projektsteuerung bestehen aus:
      — Projektstufe 1 und 2, Handlungsbereiche A-E gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“;
      — Projektstufen 3 bis 5, Handlungsbereiche A-E gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“ als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
      — Besondere Leistungen in allen Projektstufen gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“ als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
      Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VOF-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH unterstützen und beratend begleiten.
      II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

      71240000

      II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
      II.1.8)Lose
      Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
      II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
      Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
      II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
      II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
      Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen für die Leistung der Projektsteuerung (Projektstufen 1-5) auf ca. 1 500 000 EUR geschätzt, inklusive Zuschlag für ein Bauvorhaben im Bestand, Nebenkosten und ohne Umsatzsteuer.
      Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 500 000 EUR
      II.2.2)Angaben zu Optionen
      Optionen: ja
      Beschreibung der Optionen: — Projektstufen 3 bis 5, Handlungsbereiche A-E gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“ als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
      — Besondere Leistungen in allen Projektstufen gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“ als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
      II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
      Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
      II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
      Laufzeit in Monaten: 83 (ab Auftragsvergabe)

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1)Bedingungen für den Auftrag
      III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
      Deckungssummen der Berufshaftpflicht: Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 500 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 2 000 000 EUR (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d.h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z.B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
      (Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend.).
      III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
      III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
      Bietergemeinschaften sind unter folgenden Bedingungen zugelassen:
      Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
      III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
      Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
      Darlegung der besonderen Bedingungen: Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.
      Erklärung des Bewerbers über Tariftreue sowie zur Zahlung eines Mindestlohnes gem. § 4 Niedersächsisches Vergabegesetz.
      III.2)Teilnahmebedingungen
      III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Angaben und Formalien, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
      Angaben der Bewerber gemäß § 4 (2),(3); § 4 (6) a) bis g), (9) a) bis e); § 5 (1) VOF. Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 2 (3) VOF unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
      — ausgefüllter Bewerberbogen, anzufordern bei der genannten Kontaktstelle;
      — Anlage 1A: Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen (Vordruck);
      — Anlage 1B: Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Antrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (Vordruck);
      — Anlage 1C: Bereitschaft zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck);
      — Anlage 1D: Erklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes (Vordruck);
      — Anlage 1E: Eigenerklärung über die geleisteten Steuerzahlungen und Sozialabgaben (Vordruck); die Nachweise in Kopie werden mit dem Honorarangebot abgefordert;
      — Anlage 1F: Bevollmächtigung des Vertreters bei Bietergemeinschaften (Vordruck);
      — Anlage 1G: Angaben zu Auftragsteilen in einer Bietergemeinschaft (Vordruck);
      — Anlage 1H: Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragsnehmern (Vordruck);
      — Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.1 genannten Deckungssummen (in Kopie) oder den Nachweis über die Anhebung gemäß Ziffer III.1.1. Bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.1;
      — Anlage 3A: Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung des Bewerbers (in Kopie);
      — Anlage 3B: Darstellung von zwei vergleichbaren Referenzprojekten für Leistungen gem. AHO (siehe III.2.3 sowie IV.1.2) mit Referenzschreiben.
      Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden und Referenzschreiben) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.
      Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
      Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen bitte deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der im Bewerbungsbogen vorgegebenen Reihenfolge kennzeichnen.

      Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie der Bewerbungsbogen auszufüllen. Diese sind schriftlich oder unter der E-Mail MjE2Wx5UVVdVXjBUYl9jZB1TX15jZVxkHlRV anzufordern.

      Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der Bewerberbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte Unterschriften werden weder in Teilnahme- noch in Angebotsphase zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.
      Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag (mit Angabe der Vergabenummer) gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag einzureichen. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
      III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (A) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung und/oder eine entsprechende, umfassende Bankerklärung (mind. 0,5 Mio. EURO für Personenschäden, mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden). Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt.
      (B) Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Projektsteuerung gem. § 2 AHO in den letzten drei Geschäftsjahren (je Jahr; 2013, 2014; 2015). Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 900 000 EUR (netto) erreichen. Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
      Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 5 Abs. 4 VOF aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o.ä.).
      III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
      Angaben und Formalien die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
      (A) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten 3 Jahre (je Jahr 2013, 2014, 2015). Hiervon sind im Bereich Projektsteuerung gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“ mind. 9 Mitarbeiter/innen im Durchschnitt der letzten drei Jahre nachzuweisen.
      (B) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers, der für die Leistung vorgesehenen Personen, hier:
      Einschlägiger Studienabschluss (mindestens FH) zur Ausführung der Projektsteuerung; Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
      (C) Nachweis der erbrachten Leistungen für zwei Projekte für den Leistungsbereich Projektsteuerung gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“.
      Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 01.01.2008) mit einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein.
      Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung, Angabe des Bauherrn mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Angabe der erbrachten Leistungen gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“ (Projektstufen und Handlungsbereiche), Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Übergabe des fertigen Bauwerks an den Nutzer, Angabe der Baukosten netto (KG 300 + KG 400 gem. DIN 276), Angabe der bearbeiteten Nettogrundfläche (NGF gem. DIN 277) und Referenzschreiben oder Referenzbestätigung des Bauherrn einzureichen.
      Die zwei vergleichbaren Referenzprojekte sind auf maximal je einem Blatt DIN A3 detailliert vorzustellen.
      (D) Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden. Mit den Referenzen ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern oder mit öffentlich geförderten Bauvorhaben nachzuweisen.
      III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
      III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
      III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
      III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
      Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Verfahrensart
      IV.1.1)Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/ -anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Projektsteuerung gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“ eingereichten zwei Referenzprojekte jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-3 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte), vergleichbare angestrebte Qualität (0-3 Punkte) und jeweils die Vorlage eines Referenzschreibens oder Referenzbestätigung vom Bauherren (0-1 Punkt). Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 22 Punkte erreicht werden. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens. Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird mit dem Bewerbungsbogen versandt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder gem. § 10 (3) VOF unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
      IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
      IV.2)Zuschlagskriterien
      IV.2.1)Zuschlagskriterien

      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien

      1. Fachlicher Wert. Gewichtung 20

      2. Qualität. Gewichtung 35

      3. Kundendienst. Gewichtung 20

      4. Ausführungszeitraum. Gewichtung 10

      5. Preis/Honorar. Gewichtung 15

       

      IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
      IV.3)Verwaltungsangaben
      IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
      VOF G22/2016
      IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      nein
      IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
      Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 13.5.2016 - 14:00
      Kostenpflichtige Unterlagen: nein
      IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
      17.5.2016 - 14:00
      IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
      Deutsch.
      IV.3.7)Bindefrist des Angebots
      IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
      VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
      VI.3)Zusätzliche Angaben
      Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung der Leistung.
      Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung ausschließlich auf der folgenden Homepage veröffentlicht:

      http://www.drost-consult.de

      Voraussichtliche Termine der Verhandlungen:
      Aufforderung zur Angebotsabgabe 25. KW 2016, Abgabe der Honorarangebote 28. KW 2016, Verhandlungsgespräche 29. KW 2016.
      Es wird darauf hingewiesen, dass sich der AN bei Vertragsschluss zu verpflichten hat, sich bei diesem Projekt nicht an Vergabeverfahren für die Erbringung planerischer und objektüberwachender Leistungen zu beteiligen.
      Informationen bzw. Ausschreibungsunterlagen werden per Post, Telefax oder elektronisch übermittelt.
      VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

      Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
      Villemomblerstraße 76
      53123 Bonn
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 2289499/0
      Fax: +49 2289499/400

      VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird.
      Des Weiteren ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
      VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

      Staatliches Baumanagement Weser-Leine
      Brückenstraße 8
      31582 Nienburg
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MjEwbFtoXVdYWzZpWCNtYiRkX1taW2hpV1leaVtkJFpb
      Telefon: +49 05021808/221
      Fax: +49 05021/808/236

      VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      14.4.2016
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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 19.04.2016
Ergebnis veröffentlicht 15.09.2016
Zuletzt aktualisiert 09.04.2020
Wettbewerbs-ID 2-229400 Status Kostenpflichtig
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