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  • DE-49545 Tecklenburg
  • 06/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-202749)

Neubau Hotel Burggraf


  • Anerkennung

    © Staab Architekten

    Architekten
    Staab Architekten, Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    TGA-Fachplaner: WBP Winkels Behrens Pospich Ingenieure für Haustechnik GmbH, Münster (DE)
    Tragwerksplaner: ifb frohloff staffa kühl ecker, Berlin (DE)

    Preisgeld
    6.145 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Eine spannungsvolle Auflösung des Gebäudevolumens: westlicher Teil konkav, östlicher Teil konvex, der Mittelteil - vom Meesenhof gesehen - nur eingeschossig: hier liegen die Vorfahrt und der Eingangsbereich / Lobby.

    Großzügige Gliederung mit Fernwirkung; Bezug zur Landschaft: Ausblick weiträumig.

    Mittelteil (mit Restaurant, Bar, Lobby) wirkt als Bindeglied und verbindet als Sockel terrassenförmig die mehrgeschossigen Bauteile.

    Großzügigkeit auch in den Flurbereichen, die attraktive Ausblicke in die Landschaft und zur Altstadt ermöglichen.

    Die Entwurfsidee folgt der Topographie des Ortes und entwickelt trotzdem einen eigenständigen Baukörper, welcher durch seine skulpturale Ausformung vielfältige Assoziationen ermöglicht.

    Die Planungsvorgaben erscheinen gut gelöst; das Raumkonzept folgt exakt dem Raumprogramm in den Flächenvorgaben; zum Teil sind Bereiche leicht überdimensioniert. Die funktionalen Zusammenhänge entsprechen den betrieblichen Erfordernissen; so sind Anlieferung, Küche, Restaurant, Bar und Lobby zusammenhängend in der Erdgeschoßebene angeordnet.

    Die Zimmer orientieren sich nach Osten, Süden und Westen und gewähren durch die französischen Fenster Ausblicke in die Umgebung. Die Apartments mit Loggien befinden sich in den oberen Geschossen.

    Der Gebäudekomplex fügt sich trotz des großen Volumens in den Hang ein; die Gliederung erscheint richtig aufgeteilt, wenngleich der östliche Gebäudeteil vom Preisgericht als deutlich zu hoch empfunden wird.

    Leider steht das Bild der dargestellten Fassade im Gegensatz zur skulpturalen Form des Entwurfes. Die Fassadengestaltung, dominiert von geschoßhohen Steinplatten, ohne Abschluss nach oben und in ihrer sehr differenzierten Teilung, erzeugt ein als zu unruhig empfundenes Gesamtbild.

    Hinsichtlich der Kenndaten liegt der Entwurf - auch aufgrund des großen Volumens - im oberen Bereich.