loading
  • DE-71364 Winnenden
  • 07/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-165316)

Neubau Robert-Boehringer-Gemeinschaftsschule


  • 1. Preis Zuschlag

    Lageplan, © FPZ-Architekten

    Landschaftsarchitekten
    silands | Gresz + Kaiser Landschaftsarchitekten PartG mbB, Ulm (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Friedrich Poerschke Zwink Architekten und Stadtplaner BDA AIA, München (DE)

    Preisgeld
    13.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Bestechend erscheint die Idee einer gegliederten Anlage, konzentriert im südlichen Bereich des Areals, als Abschluss des Campus. Die dadurch im nördlichen Bereich enstehende Freifläche wird in einen offenen Pausenhof und einem mächtigen Baumplatz (Spielhain) differenziert. Dieser begrünte Platz erscheint als eigenständige und äußest reizvolle räumliche Schwelle des Campus zum Sportfeldbereich und als landschaftliche Öffnung zum Zipfelbachtal. Gleichzeitig ist er Teil der Freiraumabfolge im bestehenden Gesamtcampus.

    Der Verfasser schlägt einen windmühlenartig gegliederten Baukörper vor, und bildet damit in seiner Struktur eine typologische Verwandschaft zum bestehenden Campus. Gleichzeitig bietet er ein hohes Maß an ästhetischer und funktionaler Eigenständigkeit und Qualität. Im Erdgeschoss nehmen die vier Flügel die Bereiche Mensa, Technik/Küche, Fachräume, Verwaltung und Ganztages-Musikbereich auf. Der mittige gelegene Lichthof artikuliert das räumliche Zentrum der Schule.
    Im Obergeschoss beinhalten die drei Baukörper je zwei Cluster in einem ablesbaren Lernhaus.
    Das Angebot einer begehbare Dachfläche bietet die Möglichkeit einer internen, Piazza ähnlichen, offenen Terrasse, die über eine Freitreppe auch von Außen zugänglich ist.
    Die dadurch für die Schule entstehende Felxibilität einer zusätzlichen Erschließung der einzelnen Cluster wird positiv bewertet. Die räumlichen funktionalen Anforderungen sind sowohl im Erdgeschoss, als auch im Obergeschoss in Gänze vorbildlich gelöst. Das für die Fassadengestaltung vorgeschlagene geschlämmte Mauerwerk erscheint angemessen und gut vorstellbar.
    Der Entwurf liegt wirtschaftlich im mittleren Bereich, Details wie innen liegende Räume (Lüftung) oder Raumakustik wären in der weiteren Bearbeitung zu vertiefen.
    Zusammenfassend wird der Entwurf sowohl unter städtebaulichen, freiräumlichen, als auch architektonischen und funktionalen Aspekten als Beitrag gewürdigt, der über die Anforderungen der Auslobung hinaus zusätzliche und wünschenswerte Qualitäten bietet.