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  • DE-28215 Bremen
  • 05/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-183737)

Neubau des Hauptgebäudes der Oberschule Hermannsburg


  • 1. Preis Zuschlag

    © Konzept3D

    Visualisierer
    Konzept3D - Architekturvisualisierung und Animation, Wismar (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: tsj tönies + schroeter + jansen freie architekten gmbh, Lübeck (DE), Hannover (DE)

    Preisgeld
    18.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Baukörper erzeugt zur Straße Hermannsburg eine angemessene, maßstabsgerechte Platzsituation mit Aufenthaltsqualität. Die Gebäudestellung und –orientierung lenkt angenehm in den Innen- bzw. Schulhof. Der Entwurf sieht eine sensible Höhenentwicklung und Fassadengestaltung gegenüber den umgebenden Gebäuden (Kirchengebäude) vor. Die Zweigeschossigkeit zur Straße Hermannsburg wird durch das Preisgericht positiv bewertet. Der dreigeschossige Gebäudeteil tritt zurück und wird von außen kaum wahrgenommen. Materialität und Farbgebung des Neubaus fügen sich in den bestehenden Schulkontext ein. Insgesamt ergibt sich aus dem Konzept eine positive Außenraumbildung mit den Bestandsgebäuden und dem Haupteingang sowie der stimmigen Positionierung der Mensa. Das Preisgerichtbewertet die Arbeit als angemessene Antwort auf die Aufgabenstellung. Die Eingangssituation wird zusammen mit dem großzügigen Foyer als stimmig bewertet, wobei jedoch der an sich qualitative Luftraum über der Mensa im Sinne der Sicherheit als problematisch erkannt wird. Die Positionierung der Haupttreppe und der Aufzüge wird positiv bewertet. Hinsichtlich der Raumaufteilung und –gestaltung werden durch das Preisgericht einige Unstimmigkeiten formuliert, wie z. B. die Positionierung des Musikraumes und des Kiosks sowie die Offenheit der Lehrküche. Die im Entwurf vorgesehenen Kellerräume können nicht umgesetzt werden, auch die Notwendigkeit der Oberlichter im Sporthallenbereich wird in Frage gestellt. Die Organisation der Fachräume beschreibt das Preisgericht als funktionsfähig und gut positioniert. Die Nettogrundfläche entspricht in etwa den Vorgaben der Ausloberin, wohingegen die Bruttogeschossfläche aufgrund der Lufträume etwas über dem Soll liegt. Insgesamt handelt es sich um einen kompakten Baukörper. Die Gebäudeausrichtung sowie die kompakte Bauweise sprechen für die Umsetzbarkeit des Passivhausstandards. Das Gebäude verfügt über eine prägnante innere Raumidee mit großzügigen Außenräumen, aus der Raumaufteilung ergibt sich eine Schule der kurzen Wege. Die vorgeschlagene Architektur verweist auf ein zeitgemäßes Schulgebäude in einem städtebaulichen Ensemble.