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  • DE-68159 Mannheim, DE-68159 Mannheim
  • 07/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-214368)

Neugestaltung Umfeld Riedbahnbrücke sowie Fuß- und Radverkehrsbrücke


  • 1. Preis

    Perspektive, © grille

    Landschaftsarchitekten
    die-grille selbständige Landschaftsarchitekten, Laufen (DE), Penzberg (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Katharina Marliese Höfer

    Preisgeld
    12.000 EUR

    Erläuterungstext
    Brücke und Aufgänge werden als ein durchgehendes kräftiges Band interpretiert, das eine plastisch durchgearbeite Qualität erhalten soll.

    Beratende Mitarbeit: LangHuggerRampp Architekten, München

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Arbeit stellt einen sehr gelungenen und überzeugenden Entwurf dar. Der Entwurf ist elegant und gleichzeitig sehr leicht, schwebend und fast skulptural. Die Leichtigkeit wird sehr schön durch die auskragenden Wegekanten hergestellt, die frei über der Rasenböschung schweben. Ebenso sind die flachen Rasenböschungen und die kurzen Wegeverbindungen über eingeschobene Treppenläufe positiv zu erwähnen. Es ist eine sehr klare und sinnfällige Wegeführung verbunden mit einer guten Fahrdynamik erkennbar. In den ausladenden Kurvenbereichen entstehen Orte mit Aufenthaltsqualität.

    Die leicht gebogene Brücke stellt die konsequente, gestalterische Fortführung der Wegeverbindung dar. Die Unteransicht der asymmetrischen Brückenkonstruktion ist gut proportioniert und hat eine spannungsvolle Gliederung. Insgesamt entsteht eine sanfte und harmonische Einbindung in die Landschaft.

    Der Lösungsansatz zur vorhandenen Unterführung wird sehr positiv bewertet. Durch den neu geschaffenen Blick in Richtung Flusslandschaft wird die Attraktivität der Unterführung deutlich aufgewertet.

    Die lichte Durchfahrtshöhe im Bereich der OEG Gleise ist unklar. Die notwendige, lichte Höhe muss hier eingehalten werden. Der Berührungsschutz der Gleise könnte besser in das Gesamtkonzept eingebunden sein. Die Geländer wirken im Vergleich zur Anmutung der Gesamtkonzeption etwas zu wuchtig und könnten filigraner ausgebildet sein. Die Anbindung der Rampe an die vorhandene Bestandsstraße könnte räumlich besser gelöst werden.

    Ingenieurtechnisch stellt der Entwurf eine Herausforderung dar. Der Kostenrahmen bewegt sich im oberen Preissegment.