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  • DE-79541 Lörrach-Brombach, DE-79541 Lörrach-Brombach
  • 09/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-213139)

Neubau einer Wohnanlage und zweier Mehrzweckgebäude für Kunst – Kultur – Büros – Praxen


  • Zur Realisierung empfohlen


    Landschaftsarchitekten
    w+p Landschaften, Berlin (DE), Offenburg (DE), Schiltach (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Tim Stawitzke

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Thoma.Lay.Buchler, Architekten BDA, Todtnau (DE), Stuttgart (DE)

    Erläuterungstext
    "Es gibt sie noch, die guten Dinge" - die Vielfalt einer in Vergessenheit geratenen Qualität der behutsam gepflegten Landschaft und der liebevoll angelegten Gartenbeete.
    Diese Qualitäten werden hier im Aussenraum zur Wohnbebauung und den Stiftungsgebäuden wieder spürbar. Das Regenwasser ist im natürlichen Kreislauf, vom offenen Gerinne zu dem Wasserspiel der "tanzenden Tropfen" über die Retentionssenke zurück zum Grundwasser. Die Wiese bildet einen blühenden Teppich für das Kinderspiel, ist inspirierend für die Malerie, wohltuend für die Meditation. Obstbäume wandern als grüne Schirme durch die weich modellierte innere Mitte. Das Blattwerk spiegelt den Werdegang der Jahreszeiten wieder, die Apfelernte erinnert an die immer währende Fruchtbarkeit der Natur.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Auszug:
    Die Mehrzweckgebäude am Forum haben einen überzeugenden Auftritt. Die Zugänge und die Organisation der unterschiedlichen Nutzungen tragen dem repräsentativen Anspruch der Schöpflin Stiftung Rechnung. Das Kopfgebäude an der Franz-Ehret-Straße setzt einen Akzent an der Nahtstelle zum Ort und hat das Potential, ein identitätsstiftendes Zeichen für die Schöpflin Stiftung zu werden.
    Teil der Aufgabenstellung war, Grundrisse zu entwickeln, die nicht nur die klassischen Familienmodelle abbilden sondern auch angemessene räumliche Qualitäten für andere Haushaltsstrukturen schaffen. Diese Herausforderung wurde angenommen und mit der nutzungsoffenen Organisation der Wohnungen mit einem angemessen großen Allraum als Kern überzeugend beantwortet. Die Grundrisse sind pragmatisch und dennoch variabel.
    Die Einstellhalle ist insgesamt gut und nutzerfreundlich organisiert. Die Anordnung lässt den einen größeren zusammenhängenden Grünraum in der Mitte der Wohnanlage unberührt und ermöglich damit die gewünschte parkartige Gestaltung.
    Die Verfasser schlagen eine zweischichtig aufgebaute Fassade vor: Eine innere, bewegte Glashaut und ein „Häkelkleid“ aus Backsteinen. Die Gestaltungsidee wird als angemessen beurteilt und hat das Potential, der Gesamtbebauung eine klare Identität zu verleihen. Die Gebäude haben eine einfache und klare Struktur, Fenster und Wandflächen sind bei den Mehrzweckgebäuden sorgfältig gesetzt, die Fassaden versprechen eine elegante Sachlichkeit, die gut zur Geschichte des Areales passt.


INFO-BOX

Angelegt am 02.11.2015, 14:01
Zuletzt aktualisiert 06.11.2015, 14:19
Beitrags-ID 4-111211
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