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  • DE-74523 Schwäbisch Hall, DE-74523 Schwäbisch Hall
  • 11/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-216689)

Entwicklung des Stammgeländes des Sonnenhof e.V.


  • 3. Preis

    Lageplan M 1:500

    Architekten
    Hähnig + Gemmeke Freie Architekten BDA, Tübingen (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Anthony Carimando, Jan Gienau

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten, Stadtplaner: Volker Kittelberger, Renningen (DE)
    Landschaftsarchitekten: Stefan Fromm Landschaftsarchitekten, Dettenhausen (DE)

    Preisgeld
    11.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die kompakten und gut dimensionierten Baufelder im Norden werden als robuste städtebauliche Struktur begrüßt. Die Baufelder sind gut ausgearbeitet, erscheinen dem Preisgericht gut umsetzbar und sind auch in Zukunft flexibel. Die Umsetzung der Inklusion innerhalb der jeweiligen Nachbarschaften hebt die Arbeit positiv hervor.

    Der Auftaktplatz liegt an der richtigen Stelle. Die Ausstattung mit Markthalle und Wandelhalle wirkt jedoch überzogen. Der Wohnhof im Osten hat eine gute Dimension, die Nord-Süd-Ausrichtung der westlichen Hofkante behindert leider eine gute Überleitung vom Platz in das innere des Quartiers.

    Der Grünzug im Norden wird konsequent beibehalten.

    Das Buchenhaus wird durch die umrahmenden Wege unangenehm in Szene gesetzt und es entstehen Freiräume, die Restflächen sind. Die vorhandene Allee wird negiert. Generell wird durch die starke Ost-West Achse die neue Bebauung stark vom Bestand abgetrennt und dieser erhält keine Bedeutung für das neue Gefüge des Quartiers.

    Es entsteht ein gut nutzbarer zentraler Park, jedoch kann das Abtragen des Rodelhügels nicht nachvollzogen werden.

    Die Baufelder erscheinen wirtschaftlich zugeschnitten und die vorgeschlagene Umsetzung in Bauabschnitten wird als machbar beurteilt. Für den Sonnehof e.V. bedingt das Konzept allerdings einen hohen Invest, da ein Großteil der heutigen Gebäude neu errichtet werden muss.

    Die Erschließung des Baufelder erfordert Wendemöglichkeiten, wenn der Anlieferungsweg am Park nicht permanent befahren werden soll. Der Anordnung des Parkplatzes an der Schule schneidet in die Wegebeziehung der Kinder zwischen Schulhaus und dem Ulmerhaus. Eine lärmmindernde Wirkung des Parkplatzes hinsichtlich der Reiffenhofsteige wird angezweifelt. Prinzipiell wird die Anordnung der Stellplätze in diesem Bereich aber begrüßt.

    Die Intensivbetreuung ist zu nah an der bestehenden Wohnbebauung angeordnet.

    Das Preisgericht würdigt die klare städtebauliche Strukur und dessen gute Umsetzbarkeit, vermisst jedoch eine stärkere Ableitung des Entwurfs aus der Bestandsbebauung.