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  • DE-33649 Bielefeld, DE-33649 Bielefeld
  • 11/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-204307)

Standortoptimierung und Erweiterung der Unternehmenszentrale GOLDBECK


  • 2. Preis

    © Hascher Jehle Architektur

    Architekten
    HASCHER JEHLE Architektur, Berlin (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Prof. Rainer Hascher , Prof. Sebastian Jehle

    Mitarbeit
    Claudia Lüth, Alp Tas, Anne Schäfer, Robert Kahlow, Paola Zurita, Tobias Tresp

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Weidinger Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin (DE)

    Preisgeld
    15.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Eine konsequente Fortführung der bestehenden Kammstruktur führt zu einer klaren Gesamtanlage mit großzügigen, dem zentralen Freiraum zugeordneten, grünen Höfen. Das Parkhaus auf dem heiler-Gelände sowie ein weiteres Parkhaus schaffen eine eindeutige Raumkante zum zentralen Campus, in den in freier Form das Konferenzzentrum eingelegt ist. Dieser städtebauliche Ansatz erzeugt eine klare räumliche Struktur, die allerdings durch den solitären Konferenzbau eher kleinteilig wirkt.
    Die innere Organisation des Büroensembles unter Beibehaltung des Haupteingangsist klar strukturiert und eindeutig orientiert. Die gläsernen Verbindungen zwischen den eher konventionellen Büroriegeln weisen einen guten Außenraumbezug auf und bieten in Teilen auch kommunikative Flächen.
    Eine Fortführung der Kammstruktur bei Entfall des integrierten Parkhausbestandes in einem späteren Realisierungsabschnitt ist unproblematisch. Diese Struktur wird allerdings auch auf die Fläche des Ärztehauses fortgeführt, was Fragen hinsichtlich der Eingangssituation wie auch in Hinblick auf die Höhe des aufgesetzten Hochhauses aufwirft.
    Der Vorschlag zur Fassadenausbildung wird als interessante Weiterentwicklung des Goldbeck-Systems gesehen, ist allerdings in Bezug auf Aufwand und funktionalem Nutzwert nicht voll überzeugend.
    Im Flächenvergleich liegt die Arbeit sowohl im 1. Bauabschnitt als auch im 2. BA im obersten Bereich. Insgesamt überzeugt der Entwurf durch die eindeutige, konsequente städtebauliche Struktur mit gut funktionierenden Büroflächen bei guten Belichtungs- und Freiraumverhältnissen.