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  • DE-13405 Berlin, DE-10707 Berlin
  • 04/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-201913)

Campus "Berlin TXL, The Urban Tech Republic"


  • Anerkennung

    Loop-Park, © Lavaland & Treibhaus

    Landschaftsarchitekten
    Treibhaus Landschaftsarchitektur Berlin/Hamburg, Berlin (DE), Hamburg (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Deniz Dizici

    Mitarbeit
    Martina Schwarz, Victor Garcia Segarra, Julia Kattinger, Peter Werner

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: LAVALAND Laura Vahl, Berlin (DE)

    Preisgeld
    11.500 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die starke Geometriesierung ist die Stärke der Arbeit. Die formale Strenge kann allerdings die Flexibilität für die weitere Entwicklungszeit einschränken. Eine Strategie für eine phasenweise Entwicklung fehlt dementsprechend. Es wird ein schlüssiges Gesamtkonzept und fertiges Bild evoziert. Positiv zu bewerten ist die Idee der Boskette, die Kontinuität und Orte unterschiedlicher Nutzung schaffen. Die Raumschichtung, Gebäude, Platz, landschaftliches Rückgrat schaffen eine gute Raumzonierung auch vor der Entstehung des Quartiers. Die Weiterführung der Boskette unter dem Loop verstärkt das Rückgrat und schafft eine gute Identität. Die Wiese vor dem Flughafengebäude, als Loop-Park bezeichnet, wirkt dagegen zu bescheiden und wenig repräsentativ.
    Das Experimentierfeld vor der Beuth-Hochschule kann in der dargestellten Form nicht funktionieren und ist ohne Abgrenzung geplant, was vom Nutzer kritisiert wird. Die Terrassenkonzeption der Wettlandlandschaft ist sehr gut in der Gestalt. Die Flächen sind funktional zu gering.
    In der Gesamtkonzeption wirken die Teilräume zu gleichförmig und schaffen zu wenig unterschiedliche adressbildenden Orte, da fast nur das Thema der Heidelandschaft gestalterisch im Entwurf verarbeitete wird.
    Als sehr gute Ergänzung zum Mobility-Hub fungieren die Slowbility-Hubs, was ein sympathisches Angebot ist. Durch Formsprache überzeugt der Entwurf dabei etwas weniger. Die Arbeit ist professionell, arbeitet mit einfachen Mitteln und ist auch wirtschaftlich. Die landschaftsplanerische Handschrift findet zu wenig eine starke Antwort auf das Ikonographische Gebäude, so dass ein neuer kraftvoller Ort etwas vermisst wird.