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  • Engere Wahl


    grups-studio, Bremen (DE)

    Mitarbeit
    Claudia Altrogge, Dipl.-Ing., M.A. Master of Arts in Architecture Jan-Niclas Döpkens, Dipl.-Ing. Architekt Kai van Essen, Dipl.-Ing. Arne Schlichtmann, Dipl.-Ing. Architekt

    Erläuterungstext
    \"...180Grad über Spree!\"

    Vor dem Vergnügen die Analyse: Ein Dreieck neben der Spree? - perfekte Geometrie! Dreieck = 3 Punkte die nicht auf einer Geraden liegen. Schlau kombiniert: ein planebener Raum! Auch Mies hatte die prismatische Form als Lösung erkannt. Aber ein planebener Raum ist noch kein Turmhaus! Die Geometrie der „Seitenhalbierenden“ ist unsere Lösung: Jetzt ran ans Backwerk!
    Das Grundstück wurde 3mal aus 10mm dünnen Lebkuchenplatten geformt, die drei Seitenhalbierenden nachgezeichnet. Pro Strecke teilte die Schwerlinie eine dreieckige Lebkuchenplatte. Die jeweils rechte Hälfte wurde gefuttert, die jeweils linke Hälfte weiterverbaut. Basis: die geteilte Strecke, Kopfpunkt: der geteilte Winkel. Die 3 Dreiecke wurden zur Spitze hin verjüngt und statisch in Form gebracht. Auf Ihre Basis gestellt und gegeneinander gelehnt entstand sodann perfekte „180 Grad über Spree!“ Eine Raumskulptur aus 3 Scheiben, Gebäudetiefe 5 bis 10m, Höhe 150 m und ein atemberaubender Außenraum!

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Eine Arbeit, über die lange diskutiert wurde. Besonders die städtebaulichen Qualitäten überzeugten die Jury. Es entsteht ein Platz. O-Ton: „Da möchte ich einmal durchgehen. Das würde mir gefallen.“ Dieses Turmhaus wirkt auf die Juroren wie ein Monument, eine Skulptur, die Zeichen setzt. Eine Minderheiten-Position: „Das ist zu einfach gedacht, es wird mit einfachsten Mittel gearbeitet, und alle fallen drauf rein.\" Einig war sich die Jury, dass die Atmosphäre stimmt und dass das Nutella-Detail „einfach lecker“ ist.


INFO-BOX

Angelegt am
Zuletzt aktualisiert 09.11.2008, 20:02
Beitrags-ID 4-11582
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