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  • DE-80802 München
  • 02/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-217047)

Wohnraum für Alle!


  • Auszeichnung

    Video: https://www.flickr.com/gp/24045214@N06/6B3Dw3 Bausystem PRE FAB MAX - Maximierung des Vorfertigungsgrades, © Drexler Guinand Jauslin Architekten GmbH

    Projekt
    PRE FAB MAX

    Architekten
    DGJ Architektur GmbH, Frankfurt am Main (DE), Zürich (CH), Den Haag (NL) Büroprofil

    Erläuterungstext
    Unser Konzept ist einzigartig und revolutionär: Wir kombinieren eine modulare Bauweise, die einen extrem hohen Vorfertigungsgrad zulässt mit der der elemen¬tierten Bauweise, die geringe Transport¬volumen ermöglicht und ein weit höheres Maß an Flexibilität zulässt. Der Gebäudetechnik kommt in Hinblick auf den gesamten Vorfertigungsgrad der Gebäude eine Schlüsselstellung zu. Deswegen werden in unserem Konzept hochinstallierten Räume wie Bäder und Küchen werden in Modulen gefertigt und mit der gesamten Installation und Haustechnik angeliefert. Die Module werden übereinander angeordnet, so dass auch die vertikalen Leitungen in dafür vorgesehenen Schächten geführt werden können. Zwischen den Modulen gibt es eine Raumzone durch Decken und Fassadenele¬mente gebildet wird, die auf den Modulen aufliegen. Diese Zone wird von allen Installationen freigehalten, so dass auch die Fassaden und Deckenelemente mit allen Oberflächen im Werk vollständig vorgefertigt werden können. Durch die hohe Flexibilität der Zwischenzone können mit dem Pre Fab Max System unterschiedlichste Gebäudetypologien umgesetzt werden. Es kann flexibel auf den Zuschnitt und die Größe der Grundstücke reagiert werden. Auch können unterschiedliche Grundrisse und Wohnformen geplant werden, die sich auch über den Lebenszyklus des Gebäude weiterentwickeln können.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Eine Auszeichnung im Bereich der Modularen Systeme geht an das Projekt Pre Fab Max das einen maximalen Vorfertigungsgrad mit einer intelligenten Kombination aus Modulbauweise und Systembauweise vorschlägt. Das schmälere Technik Modul wird für die funktionalen Bereiche der Wohnung eingesetzt, wie Küchen, Bäder und Treppen. Als vollständig installiertes Raummodul läßt es sich aufgrund seiner Kompaktheit perfekt transportieren und wird vor Ort ergänzt durch breitere Elemente für Geschoßdecken und Fassaden in Tafel-bauweise, die zwischen die Module eingehängt werden und größere, frei bespielbare Räume der Wohnung bilden. Mit diesem flexiblen Bausystem lassen sich unterschiedliche Grundrisse und Gebäudetypologien erzeugen, vom Reihenhaus, über das Atriumhaus mit geringer Raumtiefe am Laubengang bis hin zu klassischen Gebäudetiefen im Geschoßwohnungsbau. Konsequent deklinieren die Architekten ihren Entwurf in verschiedenen städtebaulichen Situationen durch von der Peripherie bis in die urbane Stadt. Die Kombination der Systeme hat auch für die Fassaden große gestalterische Vorteile, da die Außenwandtafeln großzügige und differenzierte Fensteröffnungen zulassen. Das Projekt überzeugt mit der These, dass „eine Maximierung des Vorfertigungs- und Automatisierungsgrades zu einer Senkung der Baukosten und zu einer Steigerung der Qualität führt.“ Flexibilität durch Vorfertigung, Gestaltqualität trotz Vorfertigung!