loading
  • DE-97076 Würzburg, DE-97074 Würzburg
  • 03/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-230099)

Neubau des Büro- und Dienstleistungsgebäudes der Infosim GmbH & Co.KG


  • ein 3. Preis

    Modell - modellwerk weimar

    Modellbauer
    modellwerk weimar | Architekturmodelle, Modellbau, Frässervice, Laserservice, Weimar (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: hjp architekten PGmbB _ Prof. Jürgen Hauck, Herbert Osel, Würzburg (DE), Gießen (DE)
    TGA-Fachplaner: HKL Ingenieurgesellschaft mbH, Erfurt (DE)
    Landschaftsarchitekten: TOPOS Stadtplanung Landschaftsplanung Stadtforschung, Berlin (DE)
    Visualisierer: rendertaxi architecture.visualisation, Aachen (DE), Barcelona (ES)

    Preisgeld
    2.975 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Arbeit schlägt einen fünfgeschossigen Baukörper mit Ost-West-Orientierung und einem eingeschossigen Baukörper mit Nord-Süd-Orientierung vor. Beide Baukörper sind im Erdgeschoss nicht verbunden und bilden hierdurch eine Fuge zum Straßenraum aus. Diese Lösung ermöglicht eine Erschließung über den Innenhof und schafft die Möglichkeit der öffentlichen Durchwegung.

    Die Arbeit glänzt einerseits durch ihre städtebauliche Idee und wird wegen der räumlichen Trennung andererseits für die geforderte Nutzung als nicht praktikabel angesehen. Die Fassade ist sehr detailliert ausgearbeitet, kann jedoch für eine Büronutzung nicht vorbehaltlos empfohlen werden.

    Da die Tiefgarage voll ins Gelände eingestellt wird, muss sie künstlich belüftet werden. Die Funktionsfähigkeit einzelner angebotener Stellplatzflächen wird angezweifelt. Doppelparker schaffen zusätzliche Kosten.

    Die erdgeschossige Anordnung der beiden Wohnungen sowie der Besprechungs- und Konferenzräume wird kontrovers diskutiert.

    Bei der Arbeit werden Stellplätze auf dem benachbarten Grundstück angeboten, welches nicht zum Wettbewerbsbereich gehört.

    Mit zwei Aufzügen und drei Treppen ist das Gebäude übererschlossen. Die Zellenbüros mit unterschiedlichen Raumbreiten stellen eine eingeschränkte Flexibilität dar. Nachteilig werden die nicht übereinanderliegenden WC-Kerne bewertet.

    Insgesamt eine Arbeit mit einem qualitätsvollen Ansatz, die aber, insbesondere aus wirtschaftlichen Beweggründen, an der Aufgabenstellung vorbeigeht.