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  • DE-95445 Bayreuth, DE-96250 Ebensfeld
  • 04/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-214664)

Zukunftskonzept BKO – Neubau des Bezirksklinikums Obermain


  • ein 2. Preis

    Visualisierung, © HASCHER JEHLE Architektur

    Architekten
    HASCHER JEHLE Architektur, Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Monnerjan Kast Walter Architekten, Düsseldorf (DE)

    Preisgeld
    60.525 EUR

    Erläuterungstext
    Städtbau:
    Die geplante Neuordnung bietet dem Bezirksklinikum Obermain-Kutzenberg die Chance für ein modernes, funktionstüchtiges Klinikum, das die derzeit auf dem Gelände verteilten somatischen und psychiatrischen Pflegeabteilungen räumlich in einem Gebäude zusammenführt. Dabei nutzt der Entwurf die landschaftlich reiz-volle Umgebung und fügt sich harmonisch in die prägnante Struktur der historischen Heil- und Pflegeanstalt mit ihrem Charakter einer ausgedehnten, durchgrünten Parkanlage mit verstreuten Einzelgebäuden ein.
    Durch die Ausbildung der wohl proportionierten Pavillonbauten, die moderaten Höhen und die Höhenstaffelung der Baukörper entlang des Geländes vermeidet der Entwurf jegliche blockhafte Wirkung für die Außenansicht und verzahnt sich mit der Landschaft. Gleichzeitig eröffnen sich zwischen den locker angeordneten Pavillons großzügige Blicke auf die Landschaft.
    Dabei spannen die L-förmig angeordneten Einzelbaukörper zusammen mit dem historischen Verwaltungsgebäude Haus 19 einen großzügigen Platz auf - quasi als neues Zentrum und Pendant zu der historischen Mitte der Krankenhaussiedlung - und ergänzen mit ihrer klaren städtebaulichen Grundform das Gelände auf selbstverständliche Art.
    Zentral zu der neuen Platzsituation und in hervorgehobener Stellung liegt der Haupteingang des Neubaus, orientiert sich zur Lindenallee und somit auf die wichtige Seite Richtung der Ankommenden und wird zum markanten Bezugspunkt. Zusätzliche, untergeordnete Nebeneingänge in dem südlichsten und dem nördlich am Platz gelegenen Pavillon ermöglichen daneben die autarke Erschließung des Medizinischen Versorgungszentrums und der Psychatrie im 2. Bauabschnitt.
    Dem Haupteingang und dem Eingang zum Medizinischen Versorgungszentrum sind die notwendigen PKW-Stellplätze zugeordnet und ermöglichen so den direkten Zugang auf kürzestem Weg zur Notfallversorgung, den Ambulanzen und in das MVZ.
    Die Anlieferung sowie die Liegend-Kranken-Zufahrt dagegen liegen gebündelt und von den Besucherwegen komplett separiert im Osten der Anlage und sichern somit den kreuzungsfreien Ablauf der Verkehrsströme.
    Die Bauabschnitte sind so konzipiert, dass es zu keiner Zeit zu Einschränkungen für den laufenden Klinikbetrieb kommt und die schrittweise Realisierung problemlos umgesetzt werden kann. Dabei bietet der Entwurf bereits im 1. Bauabschnitt eine städtebaulich und funktional überzeugende Lösung an, die im 2. BA und mit der eventuellen Erweiterung noch weiter ausgebaut wird.

    Räumliche Organisation:
    Am Vorplatz lädt die großzügige und zentrale Eingangshalle mit transparenter Geste in das Zentrum ein. Hier wird der Besucher angemessen empfangen und mit einfacher, klarer Orientierungsausrichtung über die Hauptmagistrale auf selbstverständliche Weise zu den einzelnen Bereichen geführt.
    Die klare Erschließungsstruktur der Magistrale, die alle Baukörper verbindet, ermöglicht Besuchern und Patienten eine ausgezeichnete Orientierung. Aufgrund ihrer hervorragenden Tageslichtverhältnisse und ihren interessanten, wechselnden Aus- und Einblicken entsteht hier eine attraktive innere Straße, deren kurze Wege den wirtschaftlichen und effizienten Krankenhausbetrieb unterstützen. 

    Die Trennung der verschiedenen Verkehrsströme von Patienten, Besuchern, Liegendkranken und Personal ist kreuzungsfrei gegeben.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 11.05.2016, 13:02
Zuletzt aktualisiert 05.08.2016, 10:47
Beitrags-ID 4-120828
Seitenaufrufe 182