loading
  • DE-04315 Leipzig, DE-04317 Leipzig
  • 05/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-233773)

Campus Ihmelsstraße


  • ein 3. Preis


    Architekten, Stadtplaner
    yellow z urbanism architecture, Zürich (CH), Berlin (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Oliver Bormann

    Mitarbeit
    Mario Abel

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: TRU ARCHITEKTEN, Berlin (DE), Düsseldorf (DE)
    Landschaftsarchitekten: häfner jiménez betcke jarosch landschaftsarchitektur gmbh, Berlin (DE)

    Preisgeld
    4.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Arbeit stellt um Übergang der gründerzeitlich geprägten Bestandsbebauung zum östlich angrenzenden Landschaftsraum drei neue solitäre Baukörper und verlängert das bestehende Schulgebäude. Die städtebauliche Lage der neuen Gebäude orientiert sich an vorhandenen topographischen und stadträumlichen Linien.

    Das Gymnasium wird in enger räumlicher Zuordnung zur Oberschule platziert, wodurch der Campusgedanke räumlich untermautet wird. Die Sporthalle wird in der Weise südlich der Berhardstraße angeordnet, dass ein Eingriff in das angrenzende Biotop und die Sportflächen nicht erforderlich wird. Sporthalle und Gymnasium sind so platziert, dass die Bernhardstraße funktional erhalten bleibt. Die quartiersbedingten Funktionen werden in einem langgestreckten, pavillonartigen Baukörper entlang der Wurzner Straße angeordnet. Das Preisgericht würdigt den städtebaulichen Ansatz, der eine starke freiräumliche Verzahnung zwischen gründerzeitlichen Quartieren und anschließendem Landschaftsraum führt.

    Negativ bewertet, werden die im städtebaulichen Kontext zu schwache pavillonartige Bebauung (Quartiersnutzung/Bibliothek). Nicht nachvollziehbar ist das Ansatz, die bestehenden Raumfluchten der Wurzner Straße nicht aufzunehmen. Kritisch beurteilt wurde die Trennung zwischen Schul- und Quartiersfunktionen. Die Nutzungszonierung der Freiflächen wird nur in Ansätzen planerisch dargestellt. Erkennbar ist, dass die Schulhoffläche für das Gymnasium zwischen den beiden Baukörpern angeordnet und die der Oberschule sich zur Wurzner Straße orientiert. Das hat zur Folge, dass für die öffentliche Nutzung relativ geringe Freiflächen zur Verfügung stehen, was von Teilen des Preisgerichtes kritisch gesehen wird. Positiv gesehen wird die sehr kompakte und damit städtebaulich wirtschaftliche Anordnung.