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  • DE-01445 Radebeul, DE-01445 Radebeul
  • 06/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-218773)

Neubau eines Hortgebäudes für die Grundschule Friedrich Schiller


  • 3. Preis

    Modell, © JBS

    Architekten
    JORDAN BALZER SCHUBERT Architekten PartG mbB, Dresden (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Rico Schubert , Christian Kroll

    Mitarbeit
    Stefan Görner

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: QUERFELD EINS Landschaft | Städtebau | Architektur PartGmbB, Dresden (DE)

    Preisgeld
    4.800 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der zweigeschossige Baukörper ist rechtwinklig gegliedert und nimmt Bezüge sowie Maßstäbe der umgebenden Bebauung auf. Durch die baukörperliche Ausrichtung parallel zur Schildenstraße ensteht ein gut dimensionierter Vorbereich zur Pestalozzistraße. Die Erdgeschosshöhe vermittelt zwischen dem Straßenniveau und dem rückwärtigem Freibereich. Eine barrierefreie Zugänglichkeit des gesamten Grundstückes ist damit gewährleistet.

    Der Vorbereich teilt sich in zwei Bereiche, dem Hauptzugang mit der Zuwegung und dem Anlieferhof mit den Parkplätzen. Die beiden Bereiche sind niveautechnisch getrennt, es entsteht jedoch durch die Kreuzung der Fußgängerwegeverbindung zwischen Schule und Hort und der Ein- / Ausfahrt eine Gefahrenquelle. Die kompakte effiziente Bauweise führt zu großzügigen zusammenhängenden Freibereichen.

    Der zentrale Eingang führt in die Eingangshalle, die leider nur unzureichend mit Tageslicht versorgt wird. Die Haupterschließung ins Obergeschoss liegt gut sichtbar in unmittelbarer Eingangsnähe. Die Nutzungen sind sinnvoll um die zentrale Mitte verteilt. Die Garderoben befinden sich gut erreichbar im Erdgeschoss. Der zusammenschaltbare Speise-/Bewegungsraum orientiert sich direkt zum offenen Freibereich. Die Hausaufgabenräume richten sich nach Norden und können vom übrigen Bereich abgetrennt werden. Die Themenräume befinden sich im Obergeschoss und sind über kurze Erschließungsflure angebunden. Der Atelierraum verfügt über einen Austritt ins Freie. Das Gebäude verfügt über zwei bauliche Rettungswege. Der Wechsel der Fassadenmaterialien zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss ist überdeutlich formuliert und der Proportionierung des Baukörpers nicht zuträglich.

    Die Freiflächen zeigen sich klar gegliedert und übersichtlich. Positiv bewertet wird der gemeinsame Eingangs- und Wirtschaftshof mit einem deutlich ausformuliertem Zugangsweg. Es ensteht ein klarer und gut proportionierter Freiraum im Rückbereich. Um die zentrale großzügige Rasenfläche gliedern sich Sport-und Spielbereiche an den Rändern an und bilden thematische Schwerpunkte. Teilweise sind die Bereiche überdacht. Bestandsgehölze werden geschickt in die Freiflächen integriert und bilden von Anfang an schattige Bereiche. Kritisch wird hier die Anordnung der Außentoiletten im Nebengebäude beurteilt. Der repräsentative Vorbereich an der Schildenstraße bietet Möglichkeiten für ergänzende Freiraumangebote.