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  • 07/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-237431)

Objektplanung Gebäude

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  • ein 3. Preis

    © Konrath und Wennemar Architekten Ingenieure / Visualisierung: Willi Landers

    Architekten
    Konrath und Wennemar Architekten Ingenieure, Düsseldorf (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Harald Wennemar , Oliver Konrath

    Mitarbeit
    Lisa Schröder

    In Zusammenarbeit mit:
    Modellbauer: ARCHIDA Architekturmodelle Ingo Kerst, Heiligenhaus (DE)

    Erläuterungstext
    Das Planungsgrundstück an der Barmenia-Allee wird durch seine starke Topografie geprägt. Die Auseinandersetzung mit den besonderen Anforderungen dieser Situation, aber auch das Herausarbeiten der Chancen der Hanglage ist folgerichtig ein zentrales Anliegen unseres Entwurfes.

    Städtebauliche Einbindung und Maßstäblichkeit
    Wir schlagen ein Ensemble aus sechs Punkthäusern vor, die sich entlang eines aufsteigenden Weges in den Hang schmiegen. Zwischen den Häusern bleibt Raum für verbindende Grünstrukturen, die Dynamik des Hangs bleibt spürbar. Unser Entwurf vereint die Elemente Hang, Wald und Bebauung zu einem stimmigen Gesamtkonzept.

    Architekturqualität
    Die Architektur der Häuser übernimmt Elemente der Umgebung. In den Fassaden dominieren Holzwerkstoffe, getragen von Sichtbeton, der an den Fels des Untergrundes erinnert. Die aufeinander geschichteten Ebenen der Häuser transportieren wie Höhenschichten den Gedanken von der Höhenstaffelung des Gesamtentwurfes. Die Höhe der Gebäude variiert zwischen vier und fünf Vollgeschossen.

    Großzügige Balkone und Fensterflächen verbinden Innen- und Außenraum, und lassen die Waldkulisse zum Teil eines besonderen Wohngefühls werden. Die Ausrichtung der Gebäude variiert, um die verschiedenen Lagequalitäten und Ausblicke optimal herauszuarbeiten.

    Insgesamt entstehen 45 Wohneinheiten, davon 41 Wohnungen im gesuchten Segment mit drei bis fünf Zimmern, sowie vier Wohnungen mit zwei Zimmern.

    Funktionale Anforderungen
    Die intensive Auseinandersetzung mit der Hanglage führt auch zu einem logischen Erschließungssystem für den ruhenden Verkehr. Ein gestaffelter Tiefgaragenkörper folgt dem oberirdischen Erschließungspfad. Hausweise werden die erforderlichen Stellplätze in einer jeweils abgeschlossenen Garage den Häusern zugeordnet. Die Eingriffe in den Hang, und somit auch die Baukosten, werden so gering wie möglich gehalten. Die Tiefgarage kann natürlich belüftet werden.

    Die Belange des vorbeugenden Brandschutzes sind berücksichtigt. Die Häuser sind überwiegend direkt anleiterbar, ein Haus erhält eine separate Nottreppe als 2. Rettungsweg.

    Ein Müllraum ist auf Staßenniveau vorgesehen, um eine reibungslose Entsorgung sicherzustellen. Die Müllbehälter sind von der Barmenia-Allee aus nicht sichtbar.


    Wirtschaftlichkeit, Baukostenobergrenze
    Die oberirdischen Baukörper entsprechen baulich den aktuell üblichen Standards, und sind wirtschaftlich und im Rahmen der vom Auslober genannten Werte herstellbar. Im Falle einer Realisierung können durch Detailausbildung und Wahl geeigneter Standards die Baukosten mit dem endgültigen Anforderungsprofil weiter feinabgestimmt werden.

    Gegenüber der sonst üblichen Tiefgarage auf einer Ebene wird das Höhenprofil des Grundstücks zu Mehrkosten führen. Jedoch haben wir wie beschrieben unseren Entwurf durch seine differenzierte Höhenstaffelung auch auf eine Reduzierung dieser Mehrkosten ausgelegt.


    Folgekosten
    Die Folgekosten im Bereich der baulichen Anlagen sehen wir im üblichen Rahmen. Die Pflege der Außenanlagen kann teilweise über dem üblichen Rahmen liegen, das kann aber bei der Ausarbeitung der Freianlagen durch geeignete Bepflanzung berücksichtigt werden.

    Nachhaltigkeit
    Im Entwurf sind bereits die Grundlagen für eine nachhaltige Gesamtentwicklung gelegt. Eine entsprechende Zertifizierung wie DGNB Silber oder sogar DGNB Gold durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. kann nach Wunsch des Auftraggebers als weiteres Planungsziel berücksichtigt werden.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.