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  • DE-10785 Berlin
  • 07/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-199146)

VfA Studenten-Wettbewerb 2015 ELYSIUM - Die Rückeroberung der Stadt


  • Anerkennung


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    Studenten der Architektur
    Thomas Beyer

    In Zusammenarbeit mit:
    Studenten der Stadtplanung: Armin Seufert

    Preisgeld
    500 EUR

    Erläuterungstext
    TITEL

    Vertikale Wagenburg

    THEMA

    Europa ohne Grenzen...Deutschland ohne Grenzen...Leipzig ohne Grenzen...Eine Gesellschaft ohne viel Besitz...Großstadtnomaden...Ein Lebensentwurf vom ständigen auf der Reise sein...Und das Haus immer mit dabei...

    KONZEPT

    Dieser Entwurf beschäftigt sich mit der Möglichkeit, sein Haus, ähnlich einer Schnecke, immer mit sich zu führen. Es wird ein Konzept vorgestellt, welches diesen Gedanken aufgreit und eine temporäre Architektur entstehen lässt. Die Vertikale Wagenburg vereint den Gedanken von der selbstbestimmten (I)Mobilität.
    Die Sperrflächen, über die kein Verkehr rollen darf, bieten die Möglichkeit eines Mehrnutzens. Vorstellbar sind Konzepte zur Begrünung oder Plätze zum verweilen. Um den Gedanken des Verweilens gerecht zu werden, ist es notwendig, den Verkehr an diesem Ort zu entschleunigen. Der Ansatz liegt in der Verengung des Straßenraumes durch die Erweiterung der Sperrflächen. Hinzu kommen Fußgängerüberwege in Form von Zebrastreifen. Dabei ist es wichtig, dass diese in großer Zahl vorkommen. Die Anordnung der Zebrastreifen ergeben verschiedenste Abkürzungsmöglichkeiten über das Connewitzer Kreuz hinweg. Die hohe Anzahl an Übergängen stiftet zunächst Verwirrung beim Autofahrer, sodass dieser mit erhöhter Aufmerksamkeit durch die Straßensituation fährt und sich der Verkehr automatisch verlangsamt. Durch diesen Eingriff wird die Qualität des Ortes gehoben und der Weg wird frei für eine weitere Nutzungsmöglichkeit, die des Wohnens. Hier an diesem Ort allerdings das mobile Wohnen in der Vertikalen Wagenburg. Normalerweise ist die Wagenburg in Städten eher auf Brachflächen abseits des innerstädtischen Lebens zu finden. Anders allerdings bei unserem Entwurf, wo sich die Wagenburg an einen Ort bewegt, welcher als Zentrum des Stadtteils Connewitz gesehen wird und somit in die direkte Wahrnehmung der Bürger rückt.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Entwurf beschäftigt sich mit dem Phänomen der Großstadtnomaden und der Möglichkeit,
    neuen verdichteten Raum innerhalb der Stadt zu bieten. Der Nutzer kann sein Haus, ähnlich einer Schnecke, immer mit sich führen und an einer dafür vorgesehenen, geeigneter Stelle im Zentrum der Stadt als Wagenburg nutzen. Gewürdigt wird der frische, innovative Ansatz, der sich von der globalen Betrachtung bis zur detaillierten Beschäftigung mit den konstruktiven Möglichkeiten der modularen Gebäudestruktur auseinandersetzt.


INFO-BOX

Angelegt am 29.07.2016, 08:40
Zuletzt aktualisiert 29.07.2016, 11:09
Beitrags-ID 4-125289
Seitenaufrufe 28

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