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  • DE-71364 Winnenden
  • 11/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-110482)

Kronenplatz / Holzmarkt


  • Anerkennung


    Landschaftsarchitekten
    Bruun & Möllers GmbH & Co. KG, Hamburg (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Breimann & Bruun, Hamburg (DE)
    Architekten: bof architekten bücking, ostrop & flemming partnerschaft mbb, Hamburg (DE)
    Lichtplaner: Jochen Lochner Lichtdesign, Berlin (DE)

    Preisgeld
    6.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Das städtebauliche Gesamtkonzept besteht aus einem zusammenhängenden Platzgefüge als Gelenkpunkt zwischen Altstadt und Bahnhofstadt.
    Die Wirksamkeit der beiden Auftaktbereiche am Zipfelbach und Buchenbach als beleuchtete Brückengeländer wird hinterfragt. Ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit beidseitigen Baumreihen führt auf den offenen Platzraum der als Raumkontinuum die beiden Freiräume des Kronenplatzes und des Holzmarktes miteinander verschmelzen lässt.
    Der Kronenplatz erfährt eine neue Platzkante, welche die Bahnhof- und Alfred-Kärcher-Straße miteinander verknüpft und die Kornbeckstraße über eine Passage einführt. Die vorgeschlagene Bebauung ist sehr großmaßstäblich und wenig gegliedert.
    In den sehr großflächig angelegten Platzraum wirkt das Gasthaus Krone herein, aber auch die unbefriedigenden Seiten der nördlichen und östlichen Bestandsgebäude.
    Hinsichtlicht der Verkehrsregelung und Fußgängerführung fehlen Aussagen.
    Die Kornbeckstraße als wichtige fußläufige Verbindung zum Bahnhof erfährt eine unangenehm enge Begleitung des von Nebenräumen geprägten Hotelgebäudes. Die Aussagen zur freiräumlichen Gestaltung des Platzes sind wenig raumbildend.
    Die räumliche Fassung und südliche Begrenzung des Holzmarktes und das thematische Aufgreifen der Historie und die Übersetzung in eine angemessene Platzgestaltung werden sehr begrüßt. Auch die Wiederbelebung der Stadtgärten und die Aufwertung der Innenbereiche sind wertvolle Beiträge. Der Gedanke der öffentlichen Nutzung eines Museums ist möglich, andere Nutzungen wie z.B. Wohnen sind nicht ausgeschlossen.
    Zusammenfassend ein Entwurf, der sowohl übergeordnet eine Zusammenbindung und Großzügigkeit der Platzräume als auch eine überzeugende Differenzierung ermöglicht. Leider sind die Qualitäten des Holzmarktes nicht auch im gleichen Maße beim großflächigen Kronenplatz zu finden.