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  • 4. Preis

    Entwurfskonzept

    Landschaftsarchitekten
    k1 Landschaftsarchitekten - Kuhn Klapka GmbH, Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: doranth post architekten, München (DE)

    Erläuterungstext
    - Einbindung der sehr unterschiedlichen Maßstäbe im heterogenen Umfeld (Großform Klinikum Groß-hadern bzw. Kleinteiligkeit der anschließenden Gemeinde Martinsried) mit einem einfachen, prägnanten Baukörper und Integration der EG-Nutzungen in die „Erd-Skulptur“ (somit erscheit das BMC nur 3-geschoßig nach Westen + Norden)

    - Konzentration der Baumasse als Solitär im östlichen Bereich des Grundstückes am Campus-Weg

    - Aktivierung der Nord-Süd-Achse / Magistrale durch Situierung des Gebäudesockels mit den Hauptein-gängen an dieser Kante (somit Aufnahme der Gebäudeflucht Bio I + II)

    - landschaftliche Vernetzung der Baustruktur durch „Erd-Skulptur“ mit eingeschnittenen, grünen Patios und aufgeständertem, durchlässigem Gebäudering

    - Umsetzung der bisher geplanten, gemeinsamen Mitte durch den Campusplatz mit neuen, klar definierten Raumkanten

    Gebäudestruktur
    - der „Laborring“ als Symbol für die Forschungseinheiten, ein markantes Gebäude als Adresse des BMC mit sehr hohem Identifikationswert für Nutzer und Besucher

    - der „Laborring“ als ideale Struktur zur Kommunikation zwischen Forschern / Lehrern und den Studenten im öffentlichen Erdgeschoßbereich durch kurze Wege horizontal und vertikal

    - die Labor-Abteilungen werden ökonomisch über drei Ebenen gestapelt (jeweils vier Abteilungen pro Ebene) mit eindeutiger Nutzungstrennung: Labors auf den Außenseiten, Büros und Kommunikations-räume auf den intimeren Innenseiten zum Gartenhof orientiert

    - Schaffung einer Kommunikationszone zwischen den Abteilungen durch großzügige Foyers mit hoher Transparenz und klarer Orientierung (Erschließung mittels großzügiger Treppenanlagen) sowie Kommu-nikation innerhalb der Abteilungen durch integrierte „Meeting-Points“ mit wohnlicher Atmosphäre

    - klare Funktionstrennung als öffentliches Erdgeschoß mit Hörsälen, Seminarräumen, Bibliothek und Cafe´, den halböffentlichen Obergeschoßen mit den Laborbereichen und den abgeschirmten Untergeschoßen der Spezialbereiche Tierhaltung / Technik bzw. Nebenzonen (bildhafte Projektion der Inhalte nach außen mittels diverser Baukörper)

    - hohe Transparenz im Erdgeschoß durch Fassade als „Membran“ zwischen Außen (Vorplatz) und Innen (Foyer etc.) mit eingestellten Nutzungen als „Haus-im-Haus-Prinzip“

    - alle Bereiche sind möglichst transparent ausgebildet zur Schaffung vielfältiger Sichtbeziehungen und ausreichender natürlicher Belichtung

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.