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  • DE-78532 Tuttlingen
  • 11/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-229678)

Erweiterungsbau Landratsamt


  • Anerkennung

    Erweiterung Landratsamt Tuttlingen, Entwurf Broghammer Jana Wohlleber Architekten Zimmern o.R., Visualisierung LINK3D Freiburg, © Visualisierung: LINK3D Freiburg, http://www.link3d.de

    Visualisierer
    LINK 3D - Wettbewerbsperspektiven und Architekturvisualisierung, Freiburg im Breisgau (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Matthias Link

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Broghammer Jana Wohlleber, Zimmern ob Rottweil (DE)

    Preisgeld
    7.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Baukörper greift in seiner Sprache die Lochfassadengestaltung des Bestandes auf. Auch die Höhenentwicklung orientiert sich am Bestand, dies ist städtebaulich positiv. Trotzdem zeigt er sich als eigenständiger Baukörper, der über einen Flur in Längsrichtung an die bestehenden „Zähne“ andockt und somit die bestehende lockere Struktur positiv aufwertet. Der Haupteingang erschießt sich vom bestehenden Zugang zum Innenhof über einen Steg über das Wasserbecken. Die zentrale Treppe führt über alle Geschosse und bewirkt eine klare Erschließungsstruktur. Im Erdgeschoss befindet sich ein zentraler Servicebereich im Foyer. Der westliche Bereich bildet Teambüros ab – ohne große Mittelzone. Der nördliche und östliche Bereich bildet einzelne Ämter und Mittelzonen ab. Die einzelnen Bereiche sind abtrennbar vom Haupteingangsbereich. Über den nördlichen Nebeneingang wird das Untergeschoss erschlossen in dem sich die Schmutzschleuse befindet. Damit ist der Schmutzeintrag zwar abgehängt von Besucherzonen, aber innerhalb des Hauses höher. Die Organisation der Ämter ist damit im Sinne der Verwaltung weitestgehend abgebildet. Eine Flexibilität in der Organisation der Ämter ist gegeben bei eventuell zukünftigen Umorganisationen und Erweiterungen des Mitarbeiterbestandes. Im Dachgeschoss fehlt jedoch durch das fliegende Dach der Mittelzonenbereich im westlichen Teil. Das Sattelgeschoss überzeugt damit weder städtebaulich noch organisatorisch. Der Bereich der Besprechungszimmer liegt im ersten Obergeschoss und entspricht den Vorstellungen des Auslobers, mit Flexibilität und Möglichkeiten der Zusammenlegung der einzelnen Räume. Über das Erdgeschoss, erstes und zweites Obergeschoss sind die neuen Bürowelten abgebildet. Zulasten eines großzügigen Innenhofes sind jedoch im westlichen Teil diese Bürowelten nicht abbildbar. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es sich um einen Beitrag handelt der zur gestellten Aufgabe eine gute Lösung bietet und sich mit dem Gebäudebestand intesiv auseinandersetzt. Die Kennzahlen der Wirtschaftlichkeit liegen eher im mittleren Bereich. Das Raumprogramm wurde weitgehend erfüllt.