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  • DE-90480 Nürnberg, DE-90411 Nürnberg
  • 08/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-226509)

Planung eines neuen Stadtviertels "Regensburger Straße SW Nürnberg"


  • 2. Preis

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    Visualisierer
    werk3 architekturvisualisierungen, berlin (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: winkelmüller.architekten gmbh, Berlin (DE)
    Stadtplaner: Machleidt GmbH, Berlin (DE)
    Landschaftsarchitekten: SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin (DE)

    Preisgeld
    18.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Ein großzügiges Wohnkarree besetzt den westlichen Teil des zur Verfügung stehenden Bauraums, der im Wesentlichen eingehalten ist. Dabei kann ein größerer zusammenhängender Bereich des Baumbestandes erhalten bleiben, was den besonderen Charakter des neuen Baugebietes ausmacht und entscheidend zur Qualität des Wohnumfeldes beiträgt.

    Während der Blockrand sich von 4 Geschossen am Übergang zur denkmalgeschützten Bebauung auf 7 Geschosse an der Ecke Regensburger Str. zur Hans-Kalb-Str. aufbaut, setzt der Verfasser 3 Hochpunkte, die ein Dreieck quer über das Wohnkarree spannen:
    Ein Hochpunkt markiert den Stadteingang, ein weiterer leitet über zur Stadt, während ein dritter den Blockrand akzentuiert.

    Grundsätzlich gut gelöst ist die Problematik der Schallimmissionen, die auf das Gebiet einwirken. Sowohl die Ausrichtung der Wohnungen als auch die Ausformung der Durchgänge sind mit einem angemessenen Aufwand an die Anforderungen anzupassen.
    Ein erhöhter zusätzlicher baulicher Aufwand wird an den 3 Hochhäusern erforderlich werden, da diese relativ ungeschützt den Immissionen ausgesetzt sind.

    Der Bereich südlich der denkmalgeschützten Gebäude bleibt frei von jeglicher Bebauung, dafür wird der südliche Blockrand der Neubebauung stark verdichtet.
    Die hier vorgeschlagenen Höfe öffnen sich zwar zum gemeinsamen Innenhof, dennoch sind sie sehr beengt, insbesondere in der Süd-Ost-Ecke wäre das so nicht akzeptabel.

    Sehr überzeugend ist der Vorschlag, den Fahrverkehr bereits am östlichen Auftakt abzufangen.
    Hier werden die Besucherparkplätze vorgeschlagen und daran angebunden die Tiefgarage, die alle Wohngebäude direkt anbindet.

    Kritisiert wird die Lage der Kindertagesstätte, die zentral zum Innenhof gelegen, zu Konflikten mit der Wohnnutzung führen würde.
    Die Anzahl der Wohnungen liegt eher am unteren Rand, die Mischung Wohnen und Gewerbe entspricht den Anforderungen.

    Insgesamt ein sehr überzeugender Lösungsvorschlag, der auch eine wirtschaftliche Erstellung verspricht. In diesem Zusammenhang werden die Hochhäuser jedoch kritisch gesehen.


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