loading
  • DE-70173 Stuttgart, DE-70191 Stuttgart
  • 03/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-243163)

Areale Bürgerhospital / AWS und Umgebung Stuttgart-Nord 2016


  • 3. Preis

    kein Bild vorhanden
    Landschaftsarchitekten
    Koeber Landschaftsarchitektur GmbH, Stuttgart (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: asp Architekten GmbH, Stuttgart (DE)
    Architekten, Stadtplaner: asp UM urban matters | Stadtentwicklung, Architektur und Wohnen, Stuttgart (DE)

    Preisgeld
    13.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die zentrale Entwurfsidee für das Gebiet im Übergang von Stadt und Hanglage besteht in der qualitätsvollen Verzahnung der beiden bandförmig entwickelten Strukturen „Stadt“ und „Grün“. Die „wilde Zone“, d. h. das Grüne Band entlang der Gäubahn wird im gesamten Grünkonzept verzahnt mit begrünten Innenhöfen und in der Folge mit der Grünspange und dem im Südwesten anschließenden ehemaligen „Patientengarten“.

    Die Baumbilanz stellt sich bei diesem Entwurf vergleichsweise positiv dar. Der „wilden Zone“ gegenüber liegt ein urbanes, steinern ausgebildetes „Aktionsband“, in dem die wesentlichen Sondernutzungen, wie Familienzentrum, Bürgersaal, Werkstätten, Kitas und öffentliche Spielplätze liegen.

    Das Gebiet ist „autoarm“ entwickelt, das „Aktionsband“ als „shared space“ vorgesehen und – ein besonderer Vorzug des Entwurfs – entlang der Gäubahn ist keine Erschließungsstraße nötig.

    Zwischen den beiden Freiraumstrukturen entwickelt sich ein mäanderförmiges Band, das sowohl Neubauten als auch erhaltenswerte Bestandsbauten integriert.

    Die unterschiedlichen Gebäudetypen enthalten von insgesamt 612 geplanten Wohneinheiten 450 geförderte Wohnungen und unterschiedlichste, auch für Baugemeinschaften geeignete, Wohnungstypen.

    Eine hervorzuhebende Besonderheit ist der Erhalt des 15geschossigen Schwesternwohnheims als markanten Hochpunkt, für das ein Umbau zu Mikrowohnungen angedacht ist.

    Die Maßstäblichkeit und die Grundrissqualität der Wohnungen in den polygonalen Baukörpern werden kritisch gesehen.

    Insgesamt würdigte die Jury den Entwurf als gelungenen Beitrag, der sensibel auf den Ort und seine topographischen Gegebenheiten eingeht, eine schlüssige Verzahnung von Neubauten und Bestand vorsieht und die Perspektive eines offenen urbanen Stadtbausteins eröffnet.