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  • Ankauf


    Architekten
    Molenaar. Architekten und Stadtplaner BDA/SRL, Gräfelfing (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Verfasser: Dipl.-Ing. Klaus Molenaar Mitarbeiter: Dipl.-Ing.Jjoachim Bissinger

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Claudia Weber-Molenaar. Landschaftsarchitektin Stadtplanerin BDLA/SRL, Gräfelfing (DE)

    Erläuterungstext
    Ortslage und Siedlungsentwicklung

    Bestimmend für das neue Ortsbild sind die bebauten Hügelrücken Galgenberg und Schlatäcker. Die im orthogonalen Raster angelegten Baufelder südlich und nördlich der Ziegelstraße folgen der gewachsenen Topographie und erzeugen durch begrünte Flachdächer ein terrassiertes Gelände. Die optische Fernwirkung lässt ein in die Landschaft eingebettetes, homogenes Siedlungsgefüge erkennen. Die Bebauung wird zur Landschaft.
    Die von Nordosten nach Südwesten verlaufende Ziegelstraße stellt eine Zäsur zwischen den beiden Entwicklungsgebieten dar und belastet diese und den prägenden Landschaftsraum.
    Siedlungsstrukturell wird die Ziegelstrasse die zentrale Erschließungsachse für die neuen Wohngebiete und erhält so innerörtlichen Charakter. Der Stadteingang wird somit nach Osten verlagert.
    Die Ausrichtung in orthogonale Baufelder mit einer maximalen Südabweichung der Hauptfassaden von 30° gilt für das Gefüge beider Ortslagen, die so über einen Binnengrünzug und die Ziegelstraße hinweg erschließungstechnisch sowie optisch verbunden bleiben und eine gute Orientierung im Gesamtgebiet ermöglichen.


    Naturraum, Grünstruktur und Vegetation

    Prägend für die Ortslagen Galgenberg und Schlatäcker ist das Landschaftsgefüge mit den beiden exponierten Hanglagen, dem Straßeneinschnitt der Ziegelstraße, den Feldfluren, Obstwiesen, Laubwaldbeständen und Heckenstrukturen
    Zwischen den Ortslagen bleibt ein großer, emissionsgeschützter, zusammenhängender Grünraum erhalten, der den herausragenden Naturraum im Norden und Osten landschaftlich und visuell mit den neuen und bestehenden Ortslagen verknüpft und bis zur Innenstadt durchgängig erlebbar macht.
    Obstbaumbestände werden innerhalb der Quartiere erhalten und ergänzt, wirken so als Trittsteine zwischen den Landschaftsteilen und dienen gleichzeitig als grünes Umfeld für die quartiersnahen Kinderspielbereiche.
    Die Ausbildung der Grünräume ist extensiv und naturbelassen, Pflanzmaßnahmen erfolgen mit der für die Kulturlandschaft typischen Vegetation, wie Obstwiesen, Flurhecken und Laubwälder.
    Baumreihen entlang der Hauptwegebeziehungen aus Obstbäumen in der West-Ost-Richtung und Laubbäumen in der Nord-Süd-Richtung stellen die Verbindung unter den umgebenden Landschaftsteilen her und dienen der Orientierung.


    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.