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  • DE-42781 Haan, DE-42781 Haan
  • 12/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-268453)

Innenstadt Haan


  • 3. Preis

    Parkterrasse

    Landschaftsarchitekten
    RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn (DE), Hamburg (DE), Köln (DE), Mannheim (DE), Berlin (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Stephan Lenzen

    Mitarbeit
    Sabelo Jeebe, Antonina Varisella

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: DeZwarteHond, Rotterdam (NL), Groningen (NL), Köln (DE)
    Visualisierer: LINDENKREUZ EGGERT | Bildermacherei & Utopografie, Dresden (DE)

    Preisgeld
    15.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Arbeit formuliert als städtebauliche Leitidee für die gesamte Innenstadt einen durchgehenden Belag und setzt mit großflächigen Intarsien neue Akzente im Stadtkern. Dieses Motiv mag für die Betonung der Plätze sinnvoll sein, insbesondere in Bezug auf den Neuen Markt. Dass dieses Motiv auch in der Gasse "Oberer Neuer Markt" eingesetzt wird, schwächt das Konzept und ignoriert die städtebauliche Struktur.
    Auch der undifferenzierte Einsatz von Baumreihen im Innenstadtbereich kann nicht überzeugen. Die Einbindung des Schillerparks ist im Bereich der Bibliothek/Windhövel großzügig und plausibel gelöst. Von der Kaiserstraße aus bleiben jedoch Fragen offen im Hinblick auf den Konflikt zwischen Anlieferung und Platzierung des Kinderspielplatzes in direkter Nachbarschaft. Besonders fragwürdig ist die Unterbrechung der Schillerstraße. Im Bereich des alten Rathauses wird der Ansatz des Integrierten Handlungskonzeptes nur teilweise übernommen.
    Auf dem Neuen Markt erscheint das topographische Einstanzen der Platzintarsie problematisch im Hinblick auf eine selbstverständliche Barrierefreiheit, speziell für die wichtige Wegebeziehung Marktpassage – Neuer Markt.
    Die Platzierung der Bäume erscheint wenig differenziert, speziell das Baumdreieck in der südwestlichen Ecke verstellt den Blick auf den möglichen zukünftigen Einkaufsmagneten. Die Verlegung der Tiefgaragenzufahrt wird in Bezug auf die Platzgestaltung und –Nutzung positiv gesehen.
    Für den Alten Markt ist fraglich, ob das Motiv der Intarsie auf der Platzfläche zur Aufwertung relevant ist. Ansonsten wirkt der Platz klar strukturiert und großzügig.
    Die Behandlung des Alten Kirchplatzes mit einer Kirchenintarsie in der Intarsie erscheint unprätentiös.
    Die Rathauskurve wird mit Verkehrsgrün unnötig aufgefüllt. Es verbleibt wenig Raum für Aufenthaltsflächen und Gastronomie. Teilaspekte der Aufgabenstellung sind gut gelöst, einen überzeugenden Gesamteindruck hinterlässt diese Arbeit jedoch nicht.