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  • DE-14476 Potsdam, DE-14469 Potsdam
  • 03/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-276491)

Wohnen in Potsdam Krampnitz


  • 1. Preis

    kein Bild vorhanden
    Energieplaner
    performative architektur, Stuttgart (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Stadtplaner: Machleidt GmbH, Berlin (DE)
    Landschaftsarchitekten: SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin (DE)
    Verkehrsplaner: SHP Ingenieure GbR, Hannover (DE)
    Visualisierer: werk3 architekturvisualisierungen, berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Das städtebauliche Konzept ermöglicht es ein Quartier mit eigener Identität zu schaffen: Dazu definiert es eine große Parkfläche im Innern, die den Baumbestand in Wert setzt und dem neuen Quartier eine starke Freiraum-Mitte gibt. Die Zentrierung wird durch die in einiger Entfernung von der grünen Mitte umrahmenden Bebauungsfelder verstärkt. Hier sorgen Blockrandtypologien für die nötige Dichte, bieten jeweils zur Allee hin an den wichtigen Schnittstellen mit Nord-Süd-Durchwegungen Orte für Versorgungs- und Gemeinschaftseinrichtungen und zum Park hin gute Wohnqualitäten. Die Solitäre (Stadtvillen) im Park sind aus Gründen der baulichen Verdichtung zur Tramachse hin nachvollziehbar, überzeugen typologisch jedoch noch nicht. Besonders im Hinblick auf die Abgrenzung öffentlicher und privater Freiräume. In der Nord-Süd-Spange Wäschereispange) am westlichen Ende des Parks sorgen öffentliche und private publikumsorientierte Nutzungen für einen das neue Quartier zusammenhaltenden zentralen Bereich, der an der Tramstraße einen angemessenen öffentlichen Raum erhält und nach Süden mit Schulhaus und Sportfeld einen gelungenen Übergang in die Landschaft bildet. Gleichzeitig bietet die Lage des Sportplatzes eine konfliktfreie Nutzung desselben. Die Baufeldzuschnitte der Quartiere Schau-ins-Land und Heide vermitteln zur angrenzenden Landschaft und grenzen das Gesamtquartier gleichzeitig überzeugend
    davon ab. Einige Freiraumnutzungen (z. B. Kleinspielflächen) greifen hier allerdings in den Landschaftsschutzraum ein. Die Größe der Baufelder ermöglicht die visualisierte bauliche Entwicklung mit unterschiedlichen Typologien und sorgen entsprechend für eine robuste Grundstruktur für die Entwicklung. Dabei wird auf die sorgfältige Ausgestaltung und Nutzungsmöglichkeiten gemeinschaftlicher Freiflächen zu achten sein. Die Andeutung der Freiraumqualitäten zeigen die Notwendigkeiten aber auch die Möglichkeiten der
    Abgrenzung von privaten und öffentlichen Freiräumen auf. Das Management des Oberflächenwassers ist durch entsprechende Profile angedacht. Die Ideen zur CO2 neutralen Energienutzung müssen in geeignete städtebauliche und architektonische Regeln in die nächste Planungsstufe übersetzt werden. Die Umsetzbarkeit der Idee der mehrgeschossigen Parkhäuser im Rücken an strategischen Orten liegender Bauten ist mit dem Hinweis auf Mantelnutzungen noch nicht gegeben. Hier könnte die Anordnung von gewerblichen Nutzungen geprüft werden. Die Verkehrserschließung samt dem Prinzip der „Versickerung“ des Individualverkehrs zum Rand hin überzeugt. Für das dargestellte Mobilitätskonzept bestehen die räumlichen Möglichkeiten. Die Funktionsfähigkeit bzw. Größe der P+R Anlage ist zu überprüfen. Die 1. Ausbaustufe kann plausibel in 3 Phasen entstehen, wobei schon in der 1. Phase eine die wesentlichen Merkmale des neuen Quartiers entstehende Gesamtfi gur entsteht. Die 2. Ausbaustufe dient dann der Arrondierung des Gesamtquartiers.